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Nervig: Raben auf dem Krimicover, Teil 2

(c) List

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Erst im August habe ich über ein nerviges Phänomen geschrieben: Raben/Krähen/schwarze Vögel auf dem Krimicover. Damals konnte ich noch nicht ausschließen, dass es sich um eine zufällige Anhäufung von schwarzen Vögeln auf Krimititelseiten handelt. Doch ein Blick auf die September-Neuerscheinungen bei krimi-couch.de zeigt mir: Die Vögel sind bei den Krimischienen der Verlage nicht mehr wegzudenken. So sitzt der “Todesvogel” bei Anne Chaplets “Erleuchtung” gleich einmal auf einem Grabstein.

(c) Heyne

(c) Heyne

Bei Mary Higgins Clarks “Spürst du den Todeshauch” kann man noch darüber diskutieren, ob es sich wirklich um Raben handelt. Aber das Muster der schwarzen, bedrohlichen Vögel wird auf alle Fälle fortgesetzt.

(c) rororo

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Auch bei Elly Griffiths “Knochenhaus” sind zwei schwarze Vögel mit von der Partie. Das Haus allein ist offenbar nicht bedrohlich und gruselig genug. Da muss noch einmal nachgelegt werden.

(c) Emons

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Besonders “gut” gefällt mir aber das Cover von “Die Stunde des Löwen”, einem Frankfurt-Krimi. Vielleicht können Ornithologen ja widerlegen, dass es sich hier um Raben/Krähen handelt. Aber die Bild-Text-Schere (Vögel-Löwen) finde ich schon außerordentlich “gelungen”.

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Nervig: Raben auf dem Krimi-Cover

(c) Suhrkamp Nova

(c) Suhrkamp Nova

Wo Rabe oder Krähe auftauchen, ist die nächste Leiche nicht weit. Nach diesem Motto planen offenbar immer mehr Verlage ihre Krimi-Cover. Das soll wohl klarmachen, hier kannst du bedenkenlos zugreifen – hier wird gemordet. Diesen Eindruck habe ich zumindest. Denn Raben und Krähen auf dem Cover sind momentan äußerst inflationär vertreten. Ich weiß allerdings nicht, ob diese Rechnung aufgeht. Ich selbst hätte bei Hanna Jamesons “Kalter Schmerz” wohl nicht zugegriffen, wenn mir Sonja Hartl von zeilenkino das Buch nicht empfohlen hätte. Wobei ich zugeben muss, dass dieses Cover zumindest etwas an sich hat.

(c) Blanvalet

(c) Blanvalet

Aber allein beim Blick in die August-Neuerscheinungen bei krimi-couch.de bin ich auf vier weitere Raben/Krähen-Cover gestoßen. So fliegt auch bei “Bis in den Tod hinein” von Vincent Kliesch ein schwarzer Vogel fast zwangsläufig durch das Bild.

(c) HEyne

(c) HEyne

“Der Rabenmann” von Dean Koontz kommt ebenfalls nicht ohne Rabenvogel aus. Hier steht allerdings der Mörder, der Rabenmann, im Zentrum der Geschichte. Die Vorgeschichte ist übrigens unter dem Titel “Die schwarze Feder” erschienen. Auf dem Cover? Eh klar…

(c) Piper

(c) Piper

Und dann hätten wir da “Das Verstummen der Krähe” von Sabine Kornbichler. Auch hier kommt die Krähe sogar im Titel vor. Bin mal gespannt, welche Rolle der Vogel inhaltlich überhaupt spielt.

(c) Dumont

(c) Dumont

Im zweiten Teil von Carsten Strouds “Niceville”-Saga (“Die Rückkehr”) sind ebenfalls Raben im Spiel. Diese bringen laut Verlagstext sogar ein Flugzeug zum Absturz. Offenbar Grund genug, sie auch auf das Cover zu heben.

Ich werde mir dieses tierische Phänomen in den nächsten Monaten einmal genauer ansehen und beobachten, ob es sich hier um eine zufällige Häufung oder eher eine offensichtliche PR-Masche handelt. Und: Vielleicht sieht es ja bei ekligen Insekten und Spinnen (ev. auch Schmetterlinge) ähnlich aus…

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