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Krimi-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp

Die Krimi-Bestenliste vom August entspricht großteils meiner geplanten Leseliste der nächsten Wochen. Sowohl die neue Nummer eins, “Die Lieferantin”, als auch “Die Treibjagd”, “Hard Revolution”, “Beton Rouge” und “Alles so hell da vorn” stehen auf meinem kriminalliterarischen Speiseplan. In der Lektüre von Becks Buch stecke ich gerade und ich bin durchaus begeistert.

Larry Browns “Fay” werde ich wohl schon angesichts des Umfangs, 656 Seiten, eher ausschließen. Und auch Carsten Jensens Buch “Der erste Stein” hat über 600 Seiten…

Die restlichen Krimis sprechen mich inhaltlich jetzt nicht so ganz an, aber ich werde mal erste Rezensionen abwarten, ob ich hier nicht irgendetwas verpasse.

Die Liste im Überblick:

1. Zoë Beck: Die Lieferantin (9)
2. Antonin Varenne: Die Treibjagd (-)
3. Larry Brown: Fay (-)
4. George Pelecanos: Hard Revolution (10)
5. Simone Buchholz: Beton Rouge (-)
6. Monika Geier: Alles so hell da vorn (1)
7. Carsten Jensen: Der erste Stein (2)
8. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (-)
9. Donato Carrisi: Der Nebelmann (-)
10. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (-)

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Krimi-Bestenliste Juli: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

Die Krimi-Bestenliste im Juli ist aus vielen Gründen interessant. Einerseits habe ich Monika Geiers “Alles so hell da vorn” gerade erst hier erwähnt. Platz eins steigert nun meine Neugier nochmals. Und Don Winslow hat mit “Corruption” zu seiner alten Form zurückgefunden, wie ich hier in Kürze ausführen werde.

Tom Boumans “Auf der Jagd” habe ich zu lesen begonnen, aber die Lektüre dann niemals wieder aufgenommen, mir war das ein wenig zu langsam. Adrian McKinty hat mit “Rain Dogs” wie gewohnt einen tollen Kriminalroman vorgelegt.

Von Candice Fox werde ich erst wieder ihr Stand-Alone “Crimson Lake” (das im Herbst erscheint) lesen, der Auftakt (“Hades”) ihrer Trilogie hat mich vor den beiden folgenden Teilen, also auch “Fall”, abgeschreckt. Paula Hawkins “Into the Water” habe ich hingegen bereits gelesen, nachdem ich ihr Debüt “Girl on the Train” verpasst hatte – auch dazu gibt es bald mehr.

Dann muss ich gestehen, dass mir die beiden Bücher von Carsten Jensen und Jess Kidd gar nichts sagen. Ich werde mich diesbezüglich rasch schlauer machen. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Lektüre von Becks “Die Lieferantin” und Pelecanos “Hard Revolution” – die beiden Bücher habe ich fix eingeplant.

Die Liste im Überblick:

1. Monika Geier: Alles so hell da vorn (9)
2. Carsten Jensen: Der erste Stein (-)
3. Don Winslow: Corruption (-)
4. Tom Bouman: Auf der Jagd (2)
5. Adrian McKinty: Rain Dogs (7)
6. Candice Fox: Fall (6)
7. Jess Kidd: Der Freund der Tote (-)
8. Paula Hawkins: Into the Water (-)
9. Zoë Beck: Die Lieferantin (-)
10. George Pelecanos: Hard Revolution (-)

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KrimiZeit-Bestenliste Oktober: Ein Abgleich

(c) Folio Verlag

(c) Folio Verlag

Die KrimiZeit-Bestenliste für den Oktober ist da. Wieder einmal zeigt die aktuelle Liste, wie wunderbar breitgefächert das Krimi-Genre ist. Da sollte doch für jeden etwas dabei sein.

Ich gehe es der Reihe nach durch. Ich kippe gerade ein wenig in die italienischen Krimis rein, die ich bislang eher wenig gelesen habe. Daher wird es hier demnächst mehr über Massimo Carlottos “Am Ende eines öden Tages” sowie Paolo Roversis “Schwarze Sonne über Mailand” zu lesen geben. Eines vorweg: Beide Kriminalromane sind keine klassischen Mafia-Krimis. Tja, “Die Nacht von Rom” würde da eigentlich perfekt dazupassen. Mal sehen.

Über Friedrich Ani muss man eigentlich nichts sagen. Er ist ein Garant für einfühlsame Bücher, wie er 2015 auch mit “Der namenlose Tag” ein weiteres Mal unter Beweis gestellt hat.

McNamee und Melo klingen beide gut und ich habe auch schon viele wohlwollende Kritiker gelesen. Ich werde aber wohl nicht zum Lesen kommen.

Iain Levisons “Gedankenjäger” habe ich hingegen schon gelesen, auch dazu gibt es hier bald mehr. Ebenso zu Benjamin Whitmers “Nach mir die Nacht”, da stecke ich gerade mitten in der Lektüre.

Zu den restlichen Büchern der Liste: Als Australien-Fan reizt mich Alan Carters “Des einen Freud” sehr, zumal ich im Vorjahr “Prime Cut” verpasst habe. Donald Ray Pollock ist eigentlich immer auf Pflicht. Arne Dahl lockt mich jetzt nicht so und Malla Nunn kenne ich immer noch nicht. Wie immer: Die Qual der Wahl ist groß!

Die Liste im Überblick:

1 (2) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom
2 (6) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt
3 (7) Eoin McNamee: Blau ist die Nacht
4 (4) Patrícia Melo: Trügerisches Licht
5 (9) Iain Levison: Gedankenjäger
6 (–) Alan Carter: Des einen Freud
7 (–) Benjamin Whitmer: Nach mir die Nacht
8 (1) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel
9 (–) Arne Dahl: Sieben minus eins
10 (-) Malla Nunn: Zeit der Finsternis

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KrimiZeit-Bestenliste September: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp

(c) Suhrkamp

Noch nie zuvor habe ich so viele Bücher der KrimiZeit-Bestenliste gelesen, wie das bei der aktuellen September-Ausgabe der Fall ist. Sieben von zehn. Wow. Wenig überraschend hat es dabei Friedrich Ani mit “Der namenlose Tag” auf Platz eins geschafft. Für mich ist der Jakob-Franck-Krimi die Erstbegegnung mit diesem hochgepriesenen Autor. Ich habe jetzt gerade einmal ein Viertel absolviert, und ich muss sagen, ich genieße es bislang.

Dror Mishanis “Die Möglichkeit eines Verbrechens” habe ich am Wochenende fertiggelesen. Interessanterweise finde ich, dass sich Mishani und Ani im Stil durchaus ähneln – naja der israelische Autor hat ja auch das “Ani” im Namen 😉 Wer weiß, ob da nicht ein und der selbe Mann dahintersteckt?! Beide sind ruhige und bedächtige Erzähler, das gefällt mir gerade in dieser schnellen, hektischen Zeit. Das liest sich angenehm.

“Cutter und Bone” von Newton Thornburg hat schon etliche Jahre am Buckel, das merkt man diesem vergessenen Krimiklassiker aber nicht an. Er liest sich zeitlos, mehr dazu hier in Kürze.

Über Merle Krögers “Havarie” muss man mittlerweile glaube ich nichts mehr sagen. Wer sich ernsthaft mit der Flüchtlingsproblematik in Europa auseinandersetzt, wird an der Lektüre dieses Buches nicht vorbeikommen.

Petros Markaris “Zurück auf Start” hat mich nicht überzeugt. Das ist leider irgendwie doch immer wieder das Gleiche. Natürlich ist es dennoch lesenswert, vor allem um die Lage in Griechenland besser verstehen zu können – aber Markaris nutzt sich zumindest bei ab.

William Shaws “Kings of London” hingegen hat mich wie schon das Debüt “Abbey Road Murder Song” begeistert. Shaw trifft bei mir einen bestimmten Nerv. Ich folge seinen Geschichten mit großem Respekt. Seine Sympathie für die Figuren, seine feine Charakterzeichnung, das historische Setting, die Dialoge. Ziemlich perfekt. Und das charmante Ermittlerpaar nutzt sich nicht ab.

“Freedom’s Child” von Jax Miller wird hochgelobt und gehypt. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen – ich finde das Buch ziemlich unausgegoren, fast so, als wäre kein Lektor drübergegangen. Aber auch dazu bald in Kürze mehr.

Michael Robothams “Um Leben und Tod” hatte ich eigentlich nicht auf meiner Liste. Irgendwie ist mir dieser Autor bisher vollkommen durchgerutscht. Der Rückentext klingt aber ansprechend, eigentlich könnte das gut passen – wenn da nicht so viele andere Krimis warten würden…

Die Liste im Überblick:

1 (3) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
2 (10) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens
3 (2) Newton Thornburg: Cutter und Bone
4 (-) Andreas Kollender: Kolbe
5 (1) Merle Kröger: Havarie
6 (5) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman
7 (9) Petros Markaris: Zurück auf Start
8 (-) William Shaw: Kings of London
9 (-) Jax Miller: Freedom’s Child
10 (-) Michael Robotham: Um Leben und Tod

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KrimiZeit-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

(c) Ariadne Kriminalroman

Fünf der zehn Bücher der KrimiZeit-Bestenliste August habe ich bereits gelesen, ein weiteres ist Fixstarter auf meiner Leseliste, zwei weitere habe ich erst kürzlich bei meinen Krimitipps empfohlen. Aber alles der Reihe nach…

Wenig verwunderlich befindet sich Merle Krögers “Haverie” erneut auf Platz eins. Mein Tipp: Das wichtige Werk über das aktuelle Drama im Mittelmeer wird auch der Gewinner der KrimiZeit-Jahreswertung. Ebenfalls hier besprochen habe ich Don Winslows “Das Kartell”. Ein ebenfalls nicht zu unterschätzendes Buch über den Drogenkrieg, wenn auch nicht ganz so genial wie Winslows erstes Drogenepos “Tage der Toten”.

Ebenfalls gelesen, aber noch nicht besprochen (kommt alles in Kürze!): Newton Thornburgs erstmals in voller Länge übersetzter Krimiklassiker “Cutter und Bone”. Jeder, der sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, sollte sich das nicht entgehen lassen. Auch Gary Victors “Soro”, ein Kriminalroman, der in Haiti spielt, habe ich durchaus genossen, allerdings hat er mich nicht ganz so umgehauen wie die meisten Kritiker. Noch weniger begeistert hat mich allerdings diesmal der Grieche Petros Markaris. “Zurück auf Start” ist natürlich lesenswert, aber mir gleichen dann gerade seine Krimis zur aktuellen Griechenland-Krise doch allzu sehr.

Varennes und Mishanis Bücher habe ich hier im Mai und Juli empfohlen. Mishani möchte ich unbedingt noch lesen, Varenne lasse ich vorerst einmal bleiben. Der Grund ist vielleicht unverständlich: 560 Seiten sind mir im Moment einfach zu viel (nach Greg Iles’ 1000-Seite-Wältzer “Natchez Burning” und Winslows über 800-seitiges Drogendrama). Lieber lese ich jetzt mal wieder ein paar dünne Bücher mehr.

Dazu muss diesmal einfach auch Friedrich Anis “Der namenlose Tag” (302 Seiten) zählen. Ich weiß, es ist eine Schande, aber es wird meine Erst-Begegnung mit dem Autor sein – und ich gebe zu, ich bin fast ein wenig nervös. Kann sein neuer Ermittler mit seiner Kultfigur Tabor Süden mithalten? Was meinen die Ani-Kenner unter euch??

Die Liste im Überblick:

1 (1) Merle Kröger: Havarie
2 (-) Newton Thornburg: Cutter und Bone
3 (-) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
4 (5) Gary Victor: Soro
5 (10) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman
6 (3) Don Winslow: Das Kartell
7 (8) Wu Ming: 54
8 (6) Carol O’Connell: Kreidemädchen
9 (-) Petros Markaris: Zurück auf Start
10 (-) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens

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KrimiZeit-Bestenliste April: Ein Abgleich

(c) Kunstmann

(c) Kunstmann

Diesmal versammeln sich jene Bücher, die ich von der aktuellen KrimiZeit-Bestenliste schon gelesen habe bzw. gerade lese am Ende: auf den Plätzen 8-10. Dave Zeltsermans “Killer” ist wirklich ein Krimi-Highlight, hier zahlt sich das Lesen schon allein wegen des genialen Schlusses aus.

“Natchez Burning” von Greg Iles lese ich gerade. Die Lektüre dauert allerdings etwas länger. Ich habe gerade 500 Seiten hinter mir und somit 500 Seiten vor mir. Bisher ist das ein feines Rassismus-Drama, das Iles episch ausbreitet. Zwischendurch habe ich auch James Lee Burkes “Sturm über New Orleans” zu lesen begonnen, und damit mit einer meiner alten Leseregeln gebrochen. Normalerweise lese ich nie zwei Krimis gleichzeitig. Doch hier entpuppt sich das als optimal – denn beide Bücher beziehen sich auf New Orleans nach dem verheerenden Sturm Katrina.

Wenn ich den Iles-Wälzer absolviert habe, freue ich mich schon auf etwas schlankere Bücher wie “Die Suche nach Tony Veitch” oder “Die verlorenen Schwestern”. Von “Perfida” werde ich vorerst die Finger lassen, zwei 1000-seitige Krimis kurz hintereinander vertrage ich einfach nicht.

Tja, und krimimäßig würde ich auch gern wieder mal nach Australien (“Prime Cut”) reisen. Und dann wäre da natürlich auch “Schwarzblende”, wo mir von allen Seiten der Mund wässrig gemacht wird.

Die Liste im Überblick:

1 (1) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch
2 (9) Zoë Beck: Schwarzblende
3 (-) James Ellroy: Perfidia
4 (3) Mike Nicol: Bad Cop
5 (-) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra
6 (-) Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern
7 (2) Alan Carter: Prime Cut
8 (8) Dave Zeltserman: Killer
9 (-) Greg Iles: Natchez Burning
10 (-) James Lee Burke: Sturm über New Orleans

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KrimiZeit-Bestenliste im Jänner: Ein Abgleich

(c) Heyne Hardcore

(c) Heyne Hardcore

Die KrimiZeit-Bestenliste vom Jänner erinnert mich daran, dass ich James Lee Burkes “Regengötter” und Kim Zupans “Die rechte Hand des Teufels” hier noch nicht besprochen habe. Ich habe beide Bücher Ende Dezember gelesen, bin aber bisher einfach nicht dazu gekommen, meine Leseeindrücke niederzuschreiben. “Regengötter” habe ich zumindest auf Platz vier meiner persönlichen Jahresbestenliste 2014 gereiht. Zupan ist daran vorbeigeschrammt, nachdem ich ihn lange fix darin gewähnt habe, mich das Buch gegen Ende hin aber doch nicht so ganz überzeugt hat.

Denise Minas “Das Vergessen” lese ich gerade. Ich habe dann also tatsächlich in Kürze die aktuellen Top-3 der KrimiZeit gelesen – ich glaube, das habe ich noch nie geschafft. Mina, die ich bislang nicht kannte, überzeugt mich bisher. Mir gefällt ihr Stil, die Geschichte ist interessant – ich glaube, sie fällt genau in mein schottisches Lese-Beuteschema.

Über Doblers “Ein Bulle im Zug” habe ich hier ja schon geschrieben: “Er ist ein Meister der kleinen Szenen”. Andrew Browns “Trost” habe ich leider nicht gelesen, der Autor hat mich aber bei seiner Lesung in Wien sehr überzeugt.

“London Underground” von Oliver Harris würde mich auch sehr reizen, aber ich fürchte das Buch muss erst einmal warten. Das Harris-Debüt “London Killing” fand ich in Ansätzen gelungen, gegen Ende hin war es mir aber zu banal. Eigentlich würde ich dem Autor daher gern noch eine Chance geben, auch weil das Buch zu großen Teilen im Untergrund von London spielt – ein Londoner Dritter Mann also 🙂

Und von Nathan Larsons “2/14” (ebenfalls Top-10 in meiner Jahresliste 2014) war ich begeistert, zu “Boogie Man” bin ich aber auch noch nicht gekommen. Das Buch taucht aber zum Beispiel bei Krimi-Welt unter den Top-Büchern 2014 auf.

Die Liste im Überblick:

1 (1) James Lee Burke: Regengötter
2 (-) Denise Mina: Das Vergessen
3 (3) Kim Zupan: Die rechte Hand des Teufels
4 (2) Max Annas: Die Farm
5 (8) Volker Kutscher: Märzgefallene
6 (4) Franz Dobler: Ein Bulle im Zug
7 (10) Andrew Brown: Trost
8 (7) Oliver Harris: London Underground
9 (6) Jo Nesbo: Der Sohn
10 (-) Nathan Larson: Boogie Man

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