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Deutscher Krimi Preis 2014: Mein Senf dazu

(c) Droemer

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Der wichtigste Krimipreis im deutschsprachigen Raum ist vergeben. Gewinner in der Kategorie national ist Friedrich Ani mit “M”. Der Deutsche Krimi Preis 2014 in der Kategorie international geht an die Brasilianerin Patrícia Melo, die mit “Leichendieb” die Jury zu überzeugen wusste.

Meine Erkenntnis: 2014 MUSS ich endlich einen Ani-Krimi lesen. Ich habe sogar schon den ersten Roman aus der Tabor-Süden-Reihe bei mir liegen. Jetzt muss ich ihn nur noch entsprechend in meine prall gefüllte Leseliste einreihen.

Über “Leichendieb” habe ich hier geschrieben. Ich habe das Buch auf Platz 4 meiner persönlichen Krimi-Bestenliste 2013 eingereiht und dabei geschrieben: “Brazilian Breaking Bad”, so könnte man das Buch auch nennen. Bewusst wurde mir das allerdings lange nach der Lektüre und nach dem süchtigmachenden Konsum der genialen US-TV-Serie “Breaking Bad” Ende des Vorjahrs.

(c) Tropen

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Mein “Leichendieb”-Fazit könnte auch für die TV-Serie gelten: “Er wird zum Verbrecher, will aber weiter der gute Mensch von nebenan sein. Das liest sich erfrischend grotesk. Es ist unglaublich, wie viele wahnwitzige Wendungen die Autorin in die Geschichte packt.” Vielleicht hat sich die Jury hier ja auch vor den “Breaking Bad”-Machern verneigt, wer weiß…

Über Jerome Charyns “Unter dem Auge Gottes” will ich hier nicht schon wieder unken. Meine Probleme mit dem Buch habe ich bereits unter dem Titel “Warum ich ein Whiskey-Trinker bin” ausführlich geschildert. Aber bildet euch lieber selbst eine Meinung.

Ach ja, und Nicole von My Crime Time hat natürlich auch schon etwas über den Deutschen Krimi Preis geschrieben. Lest das doch bitte.

Kategorie national:

  1. Friedrich Ani: “M”
  2. Robert Hültner: “Am Ende des Tages”
  3. Matthias Wittekindt: “Marmormänner”

Kategorie international:

  1. Patrícia Melo: “Leichendieb”
  2. John Le Carré: “Empfindliche Wahrheit”
  3. Jerome Charyn: “Unter dem Auge Gottes”

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KrimiZeit-Bestenliste Dezember: Ein Abgleich

(c) Droemer

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Seit ein paar Tagen ist die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste da. Und wieder hat sich viel getan. Es gibt immerhin fünf Neueinsteiger – und bei allen handelt es sich um Hochkarätiges. Dabei beginne ich gleich wieder mit einem Geständnis, auch um meine Kollegin Nicole (My Crime Time) zu beruhigen ;-). Ich habe zu meiner Schande noch kein Buch von Friedrich Ani gelesen. “M” klingt vielversprechend. Platz eins der KrimiZeit spricht noch einmal für sich.

Das gleiche gilt für Lehane, Nesbo und Crais – auch sie sind für mich unbekanntes Terrain. Das ändert sich aber gerade. Ich stecke tief in Lehanes “In der Nacht” und bin bislang ziemlich begeistert. Und Robert Crais “Straße des Todes” ist mein nächstes Buch auf der Leseliste. Danach sollte Disher folgen, aber so genau weiß man das ja nie. Bloß Nesbo muss noch warten.

Ich will hier auch eine kleine Wette wagen: “In der Nacht” wird im Jänner auf Platz eins stehen – es würde mich zumindest nicht überraschen. Wer setzt dagegen?

Die Liste im Überblick

  1. Friedrich Ani: M” (3)
  2. Lee Child: “61 Stunden” (5)
  3. John Le Carré: “Empfindliche Wahrheit” (-)
  4. Garry Disher: “Dirty Old Town” (6)
  5. Martin Cruz Smith: “Tatjana” (-)
  6. Ana Paula Maia: “Krieg der Bastarde” (2)
  7. Dennis Lehane: “In der Nacht” (-)
  8. Jo Nesbo: “Koma” (-)
  9. Jerome Charyn: “Unter dem Auge Gottes” (1)
  10. Robert Crais: “Straße des Todes” (-)

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