Tag Archives: Lawrence Block

Krimis, die man 2016 lesen sollte (IX)

(c) Haymon

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“Der anatolische Panther” von André Pilz steht ganz oben auf meiner Leseliste. Sein Vorgänger “Die Lieder, das Töten” steht leider seit Jahren bei mir ungelesen herum, obwohl dieses Buch nach einer außergewöhnlichen Krimilektüre (ein Super-Gau in Deutschland, mann stelle sich das einmal vor! Was für ein Szenario) klingt.

Verlagstext: Kleiner Gangster, großes Herz: Seit der junge Türke Tarik seine Fußballkarriere aufgegeben hat, schlägt er sich in München mit kleinen Einbrüchen und Drogendeals durch. Er verbringt viel Zeit auf der Straße, mit seinen Freunden Doogie, Sugo-Joe und Yiannis, allesamt einigermaßen gescheiterte Existenzen. Als sie bei einem Einbruch erwischt werden, hat die Polizei Tarik am Haken – und schlägt einen Deal vor: Tarik soll sich ins Umfeld eines Hasspredigers einschleichen, der sich “Derwisch” nennt und im Verdacht steht, einen Terroranschlag zu planen. Das geht schief, und plötzlich ist neben der Polizei auch noch der Derwisch hinter ihm her – und Tarik muss nicht nur sich selbst retten, sondern auch seinen geliebten Großvater, der von den Islamisten bedroht wird ...

(c) Heyne

(c) Heyne

“American Blood” von Ben Sanders klingt ein bisschen nach Jack Reacher. Vielleicht bahnt sich hier eine vielversprechende Thriller-Serie an, so wie es zuletzt auch mit “Orphan X” von Gregg Hurwitz der Fall war (im August 2017 erscheint übrigens “Projekt Orphan”).

Marshall Grade hat zwei Leben. Früher war er undercover für das New York City Police Department im Einsatz. Nachdem er enttarnt wurde, hat das organisierte Verbrechen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Jetzt sitzt er im Zeugenschutzprogramm in New Mexico fest und soll sich unauffällig verhalten. Doch dann verschwindet eine junge Frau, die jemandem aus seinem ersten Leben zum Verwechseln ähnlich sieht. Grade schlägt alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf ihre Spuren. Wird es ihm diesmal gelingen, die Frau zu retten?

(c) Ariadne Kriminalroman

(c) Ariadne Kriminalroman

Malla Nunn befindet sich mit “Zeit der Finsternis” momentan auf Platz zwei der KrimiZeit-Bestenliste. Viel mehr Empfehlungen braucht es da eigentlich nicht mehr.

Im zutiefst korrupten Apartheidstaat Südafrika geht das Jahr 1953 zu Ende. Fünf Tage vor Weihnachten wird im Johannesburger Villenviertel ein weißes Ehepaar überfallen und bewusstlos geprügelt. Dann verschwinden die Täter mit dem neuen Automobil der Familie Brewer. Die fünfzehnjährige Tochter Cassie hatte sich versteckt und blieb unversehrt. Der Vater erliegt noch in derselben Nacht seinen Verletzungen.
Detective Sergeant Emmanuel Cooper hat sich nach Johannesburg versetzen lassen, um hier mit seiner heimlichen Familie ein Doppelleben zu führen, von dem keiner seiner Kollegen etwas ahnen darf, schon gar nicht sein argwöhnischer Vorgesetzter Lieutenant Walter Mason. Andernfalls droht Cooper Berufsverbot und Gefängnis, ganz zu schweigen von den Repressalien, die seine farbige Frau und ihre kleine Tochter zu erwarten hätten: Die Rassentrennungsgesetze sind gnadenlos. Er muss also extrem behutsam lavieren.

(c) Selbstverlag

(c) Selbstverlag

Unbedingt unterstützen will ich auch Lawrence Blocks Akt kriminalliterarischer Selbstverteidigung. Mit “Drei am Haken” liegt nun auch der zweite Teil der Matthew-Scudder-Serie vor. Soeben bei mir eingelangt 😉

Der Spitzel und Kleingauner Jake »Schnipser« Jablon macht sich eine Menge neuer Feinde, als er die Laufbahn wechselt und von Informant auf Erpresser umsattelt. Früher oder später, vermutet er, wird einer seiner neuen Kunden handgreiflich werden, und wen wird das kümmern? Er sitzt an einem Tisch mit Matthew Scudder, schnipst einen Silberdollar an und lässt ihn auf dem Tisch kreiseln. Schließlich ist das die Gewohnheit, die ihm seinen Spitznamen eingebracht hat. Dann heuert er Scudder an, einen Mord aufzuklären, der sich noch nicht ereignet hat. Niemand ist sonderlich überrascht, als Schnipser mit eingeschlagenem Schädel im East River treibend gefunden wird. Noch schlimmer: Es kümmert niemanden – außer Matthew Scudder. Der Ex-Cop und Privatdetektiv ist kein pflichtversessener Racheengel. Aber er ist willig, Leib und Leben zu riskieren, um Schnipsers mörderisch-aggressive Kunden zur Rede zu stellen. Schließlich ist ein Job ein Job – und Scudder wurde bezahlt, einen Mörder zu finden. Bezahlt vom Opfer … im Voraus.

(c) Ars Vivendi

(c) Ars Vivendi

Es kommt nicht mehr so oft vor, dass ich spontan in der Buchhandlung zugeschlage. Nun war das bei John Harveys “Unter Tage” der Fall. Wer nach David Peaces “GB84” vom englischen Bergarbeiterstreik 1984 nicht genug hat, kann sich hier weiter spannend informieren lassen.

England, 1984: Der Bergarbeiterstreik spaltet das ganze Land. Die Gewerkschaft und die Thatcher-Regierung stehen sich unversöhnlich gegenüber, und in Bledwell Vale verläuft der Riss mitten durch die Familie Hardwick. Vater Barry lässt sich als Streikbrecher beschimpfen, doch er braucht das Geld, um die Familie durchzubringen. Mutter Jenny ist Aktivistin im Streikkomitee – bis sie kurz vor Weihnachten spurlos verschwindet. Dreißig Jahre später wird im Dorf eine einbetonierte Leiche gefunden. Charlie Resnick ist zwar schon im Ruhestand, wird aber der Ermittlerin Catherine Njoroge als Berater zur Seite gestellt; schließlich war er damals mit dem Auftrag vor Ort, die Streikszene auszuspionieren. Alles verdammt lang her, aber jetzt muss die Wahrheit auf den Tisch: Ausgrenzung, Hass, Korruption, Liebe in Zeiten bitterster Not. Und es gibt noch zwei weitere Cold Cases aus jener Zeit …

(c) Penguin

(c) Penguin

Und dann hätten wir wieder einmal einen Australier. Zwar konnte ich mit Peter Temple bislang nicht so recht warm werden, “Die Schuld vergangener Tage” klingt aber nach einer Lektüre, die mich verleiten könnte, es noch einmal zu probieren.

Mac Faraday glaubt nicht, dass sich sein Freund Ned das Leben genommen hat. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn wenn es nicht Selbstmord war, muss es Mord gewesen sein. Faradays Nachforschungen führen ihn zu einer Erziehungsanstalt. Dabei entdeckt er eine Mädchenleiche in einem stillgelegten Bergwerksschacht. Nach und nach kommt Faraday denen auf die Spur, die zahllose Mädchen aus der Erziehungsanstalt missbraucht haben. Je näher er der Wahrheit kommt, desto mehr bringt ihn seine Recherche selbst in Gefahr.

 

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Lawrence Block: Die Sünden der Väter

(c) Eigenverlag

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Der 77-jährige US-Amerikaner Lawrence Block ist ein ausgesprochener Vielschreiber, der gleichzeitig zu den am häufigsten ausgezeichneten Autoren des Krimigenres zählt. Vier Mal konnte er den begehrten Edgar Allan Poe Award gewinnen, zudem wurde er wiederholt für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Dennoch wird er seit Jahren von deutschsprachigen Verlagen ignoriert.

Nur Heyne brachte 2014 anlässlich der Verfilmung von “Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones” den zehnten Band seiner Reihe rund um Detektiv Matthew Scudder noch einmal heraus – offenbar ohne ein einziges Mal einen Blick in das Buch zu werfen. Ich habe selten einen Krimi mit derart vielen Druckfehlern gelesen.

Nun liegt mit dem im Original erstmals 1976 erschienenen “Die Sünden der Väter” Band eins der Scudder-Reihe endlich wieder vor. Aber nicht, weil sich ein Verlag gefunden hätte, sondern weil sich der Autor mit dem Übersetzer Stefan Mommertz zusammengetan hat und das Buch nun selbst als E-Book und Paperback herausbringt.

Denn was tut ein Krimiautor, wenn er nicht mehr übersetzt wird? Er bringt sein Buch einfach selbst heraus. Und das ist gut so, denn dieser Matthew Scudder würde der Literaturwelt fehlen. Scudder ist Ex-Cop und Alkoholiker, der aber einen nüchternen Blick auf die Welt behalten hat. Sein moralischer Kompass funktioniert bestens und ist wichtiger als das Geld von Auftraggebern. Deshalb muss man diesen außergewöhnlichen Kerl einfach lieben. Sehr lesenswert ist übrigens auch das Vorwort von Stephen King, in dem dieser erklärt, warum Katzen und Privatdetektive nicht zusammenpassen.

Geplant ist, die 17 Bände umfassende Scudder-Reihe erstmals vollständig auf Deutsch herauszubringen. Block sind bei diesem außergewöhnlichen Akt der literarischen Selbstverteidigung viele Leser zu wünschen.

9 von 10 Punkten

Lawrence Block: “Die Sünden der Väter”. Übersetzt von Stefan Mommertz. Eigenverlag, 193 Seiten, 10,99 Euro.

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Lawrence Block: Ruhet in Frieden

(c) Heyne

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Wieder ein blinder Fleck auf meiner persönlichen Krimi-Landkarte weniger: Lawrence Block ist leider im deutschsprachigen Raum in Vergessenheit geraten, obwohl er ein echter Vielschreiber ist. Seine Serie rund um den privaten Ermittler Matthew Scudder ist nur eine von mehreren. “Ruhet in Frieden”, dessen Originaltitel “A Walk Among the Tombstones” es sogar als Untertext auf das aktuelle Buchcover geschafft hat, ist zwar bereits 1992 im Original erschienen und zwei Jahre später auch auf Deutsch. In den vergangenen Jahren ließen die deutschen Verlage aber weitgehend die Finger vom Autor. Das ist mir nach der Lektüre unverständlich. Verständlich ist hingegen, dass Hollywood nun einen Film daraus gemacht hat – mit Haudegen Liam Neeson in der Hauptrolle:

Über die Qualität des Films kann ich leider nichts sagen, aber das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Keinesfalls reißerisch, was das Cover durchaus vermuten lässt. Einen besonderen Reiz hat “Ruhet in Frieden” für mich deshalb gehabt, weil der Autor bereits 1992 von Rufnummern-Erkennung und Hackern (der Film “Hackers” erschien z.b. erst 1995) schreibt – das muss sich damals wirklich exotisch gelesen haben:

“Du läßt (ein weiteres Kuriosum: das Buch wurde nicht an die neue Rechtschreibung angepasst) dir irgend so einen elektronischen Schnickschnack in dein Telefon einbauen, der dir automatisch die Nummer des Anrufers anzeigt, und dann bleibt es dir überlassen, ob du drangehst oder nicht.”

Auf die Frage, ob so ein Gerät schon im Handel erhältlich sei, heißt es: “Zumindest nicht in New York. Diese Geräte sind ziemlich umstritten.” Wirklich witzig sind auch die Szenen um das skurrile Hacker-Duo Jimmy und David, genannt die “Kongs”: Jimmy Hong und David King – auch Hong Kong und King Kong. Ratet mal was deren Lieblingsspiel ist: Richtig, Donkey Kong!

Gleichzeitig ist “Ruhet in Frieden” aber auch ein sehr klassischer, harter Kriminalroman. Block wird bei der Darstellung von Gewalt aber nie voyeuristisch – und seine Hauptfigur Matthew Scudder niemals moralisch oder urteilend. Wer sich jedoch eine blutige Rachegeschichte erwartet – und Klappen- und Rückentext suggerieren das mit Formulierungen wie “ein gnadenloser Feldzug” – sollte ein anderes Buch lesen. Überhaupt hat hier der Heyne-Verlag seinem eigenen Buch nichts Gutes getan. Wer das Buch gelesen hat, wird wissen, dass die Beschreibungstexte schlicht falsch sind.

Block erzählt eine erschütternde Geschichte, in der Frauen entführt werden und zumeist nur tot wieder auftauchen.

“Sobald sie im Lieferwagen sind, sind sie nur noch Körperteile.”

Der Autor wird nie klischeehaft, recherchiert gut, schafft interessante Charaktere und löst Stück für Stück sehr gekonnt ein Rätsel auf. Liebe Heyne-Verantwortliche: Gebt eurem Autor eine Chance und übersetzt neue Scudder-Krimis. Zeit wäre es! Diese billige und lieblose Resteverwertung hat Lawrence Block nicht verdient.

7 von 10 Punkten

Lawrence Block: “Ruhet in Frieden”, übersetzt von Sepp Leeb, 361 Seiten, Heyne Verlag.

 

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Krimis, die man 2014 lesen sollte (X)

(c) Droemer

(c) Droemer

Seit 1. Oktober ist Don Winslows neuer Thriller “Missing New York” erhältlich. Rein inhaltlich klingt das nicht wirklich nach Winslow: Als ein siebenjähriges Mädchen spurlos verschwindet, gibt nur Polizist Frank Decker nicht auf. Er gibt viel auf, um die Suche nach Hailey, dem Mädchen, fortzusetzen. Ein interessantes Detail: Das Buch ist wie der umstrittene Vorgänger “Vergeltung” bislang nicht in den USA erschienen. Das ist wirklich ungewöhnlich. Ob das für oder gegen das Buch spricht, werde ich hier demnächst zu erklären versuchen.

(c) Rütten & Loening

(c) Rütten & Loening

Sehr gespannt bin ich auf Stuart Nevilles “Der vierte Mann”. Das Buch ist seit 6. Oktober im Handel erhältlich. Nachdem ich die Jack-Lennon-Reihe (“Die Schatten von Belfast”, “Blutige Fehde”, “Racheengel”) verpasst habe, werde ich die Gelegenheit nutzen, um den Schotten endlich kennenzulernen. Sein 1963 angesiedelter Krimi, in dessen Zentrum in Irland untergetauchte Nazis stehen, war 2013 für den begehrten “Steel Dagger” nominiert und steht 2014 in der Short-List bei den Barry Awards in der Kategorie Thriller. Mit anderen Worten: Ein Muss.

(c) Heyne

(c) Heyne

Apropos Muss. “Ruhet in Frieden” (seit 13. Oktober im Handel) von Lawrence Block gehört auch in diese Kategorie. Wie am Cover gut erkennbar, wurde das Buch verfilmt und kommt mit Liam Neeson in der Hauptrolle Anfang November ins Kino. Es dürfte sich um einen harten Unterwelt-Krimi handeln, das müsste also eigentlich gut passen. Block ist einer meiner immer weniger werdenden blinden Krimiflecken. Blocks Serie um Matthew Scudder soll eine seiner besten sein. Von Block wurde in den vergangenen Jahren nur wenig ins Deutsche übersetzt. Bleibt zu hoffen, dass sich das nun ändert und nicht bloß eine Eintagsfliege ist.

(c) Heyne

(c) Heyne

Ebenfalls seit 13. Oktober ist Denise Minas Krimi “Das Vergessen” in den Regalen zu finden. Sie wurde bereits mit Dagger Award und Barry Award ausgezeichnet. Die Ausgangssituation klingt vielversprechend: “Ein unmöglicher Mord. Ein wohlhabender Pakistaner wurde getötet. Am Tatort die Fingerabdrücke des Straftäters Michael Brown. Doch der sitzt im Gefängnis. Alex Morrow beginnt zu ermitteln…”, heißt es im Verlagstext. Neugierig macht mich auch folgendes Zitat der Autorin: “Ich bin Feministin und schreibe feministische Bücher. Ich sehe mich weniger in der Krimitradition als in der von feministischen Autorinnen.”

(c) Goldmann

(c) Goldmann

Seit 20. Oktober ist die von Thrillermeister David Baldacci herausgegebene Krimi-Anthologie “Face Off” erhältlich. Das besondere daran: Namhafte – und in diesem Fall ist das kein leeres Versprechen irgendeiner PR-Abteilung des Verlags – Krimiautoren haben sich paarweise zusammengetan, um ihre bekanntesten Ermittler gemeinsam auf die Leser loszulassen. So führt laut Verlag ein Mordgeständnis Ian Rankins John Rebus in den englischen Süden zu Peter James’ Roy Grace, Lee Childs Jack Reacher trifft in einer Bostoner Bar auf Joseph Finders Nick Heller, und Michael Connellys Harry Bosch bringt ein alter Fall zu Dennis Lehanes Patrick Kenzie. Eine geniale Idee für Liebhaber des Genres!

(c) Heyne Hardcore

(c) Heyne Hardcore

Und hier habe ich gleich eine weitere Chance, eine Krimilücke zu schließen. Altmeister James Lee Burkes “Regengötter” (seit 20. Oktober im Handel) könnte perfekt im mein aktuelles Lese-Beuteschema passen. Der Verlagstext klingt jedenfalls danach: “Ich bin hinter der alten Kirche in Chapala Crossing und habe gerade neun Leichen gefunden, die hier begraben wurden. Alles Frauen. Benachrichtigen Sie bitte das FBI und rufen Sie auch die Kollegen vom Brewster County und vom Terrell County an. Die sollen Unterstützung schicken.” Sheri Hackberry Holland steht vor einem Rätsel, wer hinter dem Massenmord im Niemandsland nahe der mexikanischen Grenze steckt. Und er legt sich mit dem organisierten Verbrechen an, das keine Gefangenen macht. Das klingt so stark nach Don Winslow (“Tage der Toten”) und Robert Crais (“Straße des Todes”), dass ich davon meine Finger nicht lassen kann.

(c) Diogenes

(c) Diogenes

Bleibt nur noch Dennis Lehanes “The Drop”, das am 29. Oktober erscheint. Es handelt sich dabei um die Romanvorlage zum Film mit Tom Hardy und dem verstorbenen James Gandolfini in seiner letzten großen Rolle. Lehane hat mich zuletzt mit “In der Nacht” mehr als überzeugt. Die Kleingangster-Geschichte “The Drop” klingt ebenfalls sehr interessant. Ich bin begeistert, binnen kurzer Zeit mit “Ruhet in Frieden” und “The Drop” zwei Krimis lesen zu können, deren Verfilmungen ich mir dann gleich im Kino ansehen kann (oder mache ich es doch umgekehrt?). Das kommt wirklich nicht oft vor.

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