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Nachgereicht: Die Gewinner von Barry Awards und Dagger Awards

(c) Rowohlt Polaris

Bereits Mitte Oktober wurden in den USA die für Krimi-Fans wichtigen Barry Awards vergeben. Ausgezeichnet für den besten Kriminalroman des Jahres wurde Louise Penny (“A Great Reckoning”). Penny räumt serienweise Krimipreise  (Dagger, Anthony, Barry, Agatha) ab, dennoch wird sie im deutschsprachigen Raum schon seit Jahren nicht mehr übersetzt. Für den besten Erstling wurde Nicholas Petrie (“Drifter”) ausgezeichnet. Diese Entscheidung kann ich nur im Ansatz nachvollziehen, da das Buch gegen Ende hin wirklich stark auslässt. Sehr erfreulich: Adrian McKinty wurde für “Rain Dogs”wie schon beim Edgar – erneut in der Kategorie Best Paperback Original prämiert. Routinier Joseph Finder räumte mit “Guilty Minds” in der Kategorie bester Thriller ab.

(c) Suhrkamp

Ende Oktober wurden dann die britischen Dagger Awards vergeben. Große Siegerin ist Jane Harper mit “The Dry”, das auch auf Deutsch erschienen ist. Ich habe lange überlegt, diesen Krimi zu lesen, dann aber doch die Finger davon gelassen. Hmm, vielleicht ein Fehler. Mick Herron (“Spook Street”) hat den Ian Fleming Steel Dagger für den besten Thriller gewonnen. Auch er hat das Schicksal, obwohl er immer wieder prestigeträchtige Krimipreise abräumt, nicht ins Deutsche übersetzt zu werden. Chris Whitaker hat sich in der Kategorie Erstling mit “Tall Oaks” durchgesetzt. In der Kategorie Historical Dagger ging der Preis an Abir Mukherjees auch auf Deutsch erhältliches Buch “Ein angesehener Mann”. Interessant auch: Leif G W Persson wurde in der Kategorie “International” für seinen Krimi “Der sterbende Detektiv” ausgezeichnet. Auch von Persson habe ich schon lange nichts mehr gelesen.

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