Tag Archives: Krimi-Bestenliste

Krimi-Bestenliste Juni: Ein Abgleich

(c) Ariadne

Spät, aber doch serviere ich die aktuelle Krimi-Bestenliste für den Monat Juni. Denise Mina hat mit “Blut Salz Wasser” tatsächlich den Sprung an die Spitze geschafft. scheint Pflichtlektüre zu sein. Seit “Das Vergessen” bin ich ein Fan der Autorin und möchte daher auch das neueste Werk unbedingt lesen.

Über Dan Chaons “Der Wille zum Bösen” hört man teilweise hymnische Kritiken. Aber mich schreckt dieses Serienmöder-Element schon sehr massiv ab. Aidan Truhens “Fuck You Very Much” und Douglas E. Winters “Run” wiederum klingen nach der idealen Urlaubslektüre.

Fein, dass der kürzlich verstorbene Philip Kerr erneut in der Liste auftaucht, ich werde aber wohl trotzdem auf einen späteren Band der Bernie-Gunther-Serie warten. “Kalter Frieden” spricht mich thematisch nicht so ganz an.

Hideo Yokoyamas “64” ist somit das einzige Buch der Liste, das ich bisher gelesen habe.

Die Liste im Überblick:

1. Denise Mina: Blut Salz Wasser (2)
2. Dan Chaon: Der Wille zum Bösen (-)
3. Aidan Truhen: Fuck You Very Much (4)
4. Douglas E. Winter: Run (-)
5. Graeme Macrae Burnet: Der Unfall auf der A 35 (10)
6. Dominique Manotti: Kesseltreiben (-)
7. Hideo Yokoyama: 64 (1)
8. Philip Kerr: Kalter Frieden (9)
9. Joyce Carol Oakes: Pik-Bube (-)
10. Friedemann Hahn: Foresta Nera (-)

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Krimi-Bestenliste Mai: Ein Abgleich

(c) Atrium

Drei der Top-5-Krimis der Mai-Liste habe ich mittlerweile gelesen. Über Adrian McKintys “Dirty Cops” habe ich zuletzt geschrieben, meine Beiträge zu Hideo Yokoyamas “64” und Garry Dishers “Leiser Tod” folgen hier in Kürze. Alle drei Romane gehören definitiv zum Besten, was das Genre momentan zu bieten hat.

Was gibt es zu den weiteren Büchern zu sagen? Denise Minas “Blut Salz Wasser” ist für mich Pflicht. 2015 hat mich ihr Krimi “Das Vergessen” ziemlich begeistert. Tja, Aidan Truhens “Fuck You Very Much” hätte ich eigentlich angesichts der gelungenen, aber ein wenig übercoolen Aufmachung eher als gehyptes Buch abgetan – dass es nun hier auftaucht, macht mich wieder neugierig.

Graeme Macrae Burnet wird hoch gelobt, daher will ich “Der Unfall auf der A 35” unbedingt lesen. Fein auch, dass die Kultfigur Bernie Gunther des kürzlich verstorbenen Autors Philipp Kerr mit “Kalter Frieden” hier Niederschlag findet.

Die Liste im Überblick:

1. Hideo Yokoyama: 64 (1)
2. Denise Mina: Blut Salz Wasser (-)
3. Garry Disher: Leiser Tod (2)
4. Aidan Truhen: Fuck You Very Much (-)
5. Adrian McKinty: Dirty Cops (-)
6. Carlo Bonini: ACAB. All Cops Are Bastards (5)
7. Matthias Wittekindt: Die Tankstelle von Courcelles (-)
8. Sarah Schmidt: Seht, was ich getan habe (9)
9. Philip Kerr: Kalter Frieden (-)
10. Graeme Macrae Burnet: Der Unfall auf der A 35 (-)

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Krimi-Bestenliste April: Ein Abgleich

(c) Atrium

Wieder hat sich einiges getan auf der Krimi-Bestenliste. Hideo Yokoyama hat mit “64” Platz eins erobert. An diesem japanischen, epischen Polizeiroman dürfte heuer kein Weg vorbeiführen. Auch wenn das Buch 750 Seiten dick ist.

Aber auch die Plätze zwei bis vier sind eigentlich durchgehend Pflicht-Krimis. Disher, Stroby, Hillenbrand. Das macht Spaß, weil die Qualität einfach immer stimmt.

Carlo Boninis “ACAB” interessiert mich auch sehr, ebenso wie Roland Sprangers “Tiefenscharf”. Beachtlich hier auch, dass zwei Titel des kleinen Polar Verlags (“Tiefenscharf”, “Gravesend”) in der Liste vertreten sind.

Sarah Schmidts “Seht, was ich getan habe” hätte ich ehrlich gesagt schon allein wegen des Covers ignoriert, zwischen den Buchdeckeln dürfte sich aber eine vielversprechende Lektüre verstecken.

Die Liste im Überblick:

1. Hideo Yokoyama: 64 (2)
2. Garry Disher: Leiser Tod (1)
3. Wallace Stroby: Fast ein guter Plan (5)
4. Tom Hillenbrand: Hologrammatica (10)
5. Carlo Bonini: ACAB. All Cops Are Bastards (-)
6. Katja Bohnet: Kerkerkind (-)
7. Roland Spranger: Tiefenscharf (-)
8. Declan Burke: Eight Ball Boogie (-)
9. Sarah Schmidt: Seht, was ich getan habe (-)
10. William Boyle: Gravesend (4)

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Krimi-Bestenliste März: Ein Abgleich

(c) Unionsverlag

Wow. Die Krimibestenliste März hat es in sich. Wer sich bisher nicht mit Kriminalliteratur auseinandergesetzt hat, könnte sich diese Liste hernehmen und von oben bis unten durchlesen. Sie deckt einfach perfekt das Genre ab und zeigt, wozu heute anspruchsvolle Kriminalliteratur fähig ist.

Da findet sich mit “Leiser Tod” auf Platz ein eher klassischer Polizisten-Krimi aus Australien. Doch klassisch heißt hier sicher nicht klischeehaft, wie jeder weiß, der Garry Disher schon mal gelesen hat. Auch “Die schwere Hand”, “Gravesend” und “Fast ein guter Plan” könnte man eher als old school bezeichnen. Hideo Yokoyamas “64” dürfte eines der großen Highlights des Jahres werden, da werde ich sogar meine Abneigung gegen dicke Wälzer beiseiteschieben.

“Die letzten Meter bis zum Friedhof” wiederum zeigt, dass es ruhig auch witzig zugehen darf, ebenso dürfte es bei “Der Klügere lädt nach” (übrigens ein genialer Titel!) der Fall sein.

Roger Smiths “Mann am Boden” verspricht wiederum einiges an Härte und Tom Hillenbrands “Hologrammatica” eifert hoffentlich dem außergewöhnlichen Vorgänger “Drohnenland” nach.

Anders gesagt: Ich bin wirklich begeistert, fühle mich in “meinem” Genre gerade pudelwohl und freue mich auf spannende Lektüre!

Die Liste im Überblick:

1. Garry Disher: Leiser Tod (-)
2. Hideo Yokoyama: 64 (-)
3. Dror Mishani: Die schwere Hand (5)
4. William Boyle: Gravesend (6)
5. Wallace Stroby: Fast ein guter Plan (-)
6. Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof (10)
7. Mike Nicol: Korrupt (2)
8. Castle Freeman: Der Klügere lädt nach (-)
9. Roger Smith: Mann am Boden (-)
10. Tom Hillenbrand: Hologrammatica (-)

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Krimi-Bestenliste Februar: Ein Abgleich

(c) Dumont

Sieben Neueinstiege hat die Krimi-Bestenliste im Februar zu bieten. Auf Platz eins hat sich Oliver Bottini allerdings nicht verdrängen lassen. Doch bereits auf Platz zwei folgt Mike Nicol mit “Korrupt”. Ich weiß echt nicht, wie lange ich es mir noch leisten kann, nichts von diesem Autor gelesen zu haben.

Wie sieht es mit den weiteren Neueinstiegen aus? Von Dror Mishani habe ich “Die Möglichkeit eines Verbrechens” gelesen. Das Buch hat mir damals gut gefallen. Sein neuer Roman klingt aber ziemlich ähnlich, ich werde es daher eher nicht lesen.

Gelesen habe ich hingegen schon William Boyles “Gravesend” und Gerald Seymours “Vagabond”. Beide Bücher haben ihren Platz verdient, mehr dazu hier in Kürze.

Von Regina Nösslers “Schleierwolken” habe ich bislang überhaupt nichts mitbekommen, da muss ich mich gleich schlauer machen.

Tony Parsons “In eisiger Nacht” dürfte nun endlich mal kein klassischer Serienkiller-Thriller sein, daher könnte das durchaus interessant sein. Und Antti Tuomainens “Die letzten Meter bis zum Friedhof” hatte ich im Buchgeschäft schon in der Hand, ich habe es dann aber doch wieder zurückgelegt. Hmm, eine Fehlentscheidung?

Die Liste im Überblick:

1. Oliver Bottini: “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” (1)
2. Mike Nicol: “Korrupt” (-)
3. Jan Costin Wagner: “Sakari lernt, durch Wände zu gehen” (2)
4. Volker Heise: “Außer Kontrolle” (7)
5. Dror Mishani: “Die schwere Hand” (-)
6. William Boyle: “Gravesend” (-)
7. Gerald Seymour: “Vagabond” (-)
8. Regina Nössler: “Schleierwolken” (-)
9. Tony Parsons: “In eisiger Nacht” (-)
10. Antti Tuomainen: “Die letzten Meter bis zum Friedhof” (-)

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Krimi-Bestenliste im Dezember: Ein Abgleich

(c) Galiani Berlin

Vor drei Jahren hat mich Jan Costin Wagner mit seinem Kriminalroman “Tage des letzten Schnees” total begeistert. Es war damals das erste Buch, dem ich auf diesem Blog 10 von 10 Punkte gegeben habe. “Sakari lernt, durch Wände zu gehen” könnte nun die ideale Weihnachtslektüre sein. Oliver Bottinis “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” könnte wohl ein ähnliches Lesevergnügen sein – wie auch Jan Seghers “Menschenfischer”, das nicht auf der Liste zu finden ist. Diese drei Bücher würden mich momentan sehr reizen.

Tom Franklins “Smonk” und Dave Zeltsermans “Small Crimes” (beide bei Pulp Master erschienen) sind eigentlich ebenfalls Pflichtlektüre. Eine sehr schöne Liste, von der man vermutlich alles lesen könnte, wenn man die Zeit hätte.

1. Jan Costin Wagner: Sakari lernt, durch Wände zu gehen (-)
2. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (1)
3. Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens (-)
4. Norbert Horst: Kaltes Land (5)
5. Tom Franklin: Smonk (-)
6. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (4)
7. Andreas Pflüger: Niemals (7)
8. Dave Zeltserman: Small Crimes (6)
9. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (10)
10. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (3)

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Krimi-Bestenliste im November: Ein Abgleich

(c) Ullstein

Der große John le Carré an der Spitze der Krimi-Bestenliste. Das ist wohl gut so, obwohl ich das Buch ziemlich sicher nicht lesen werde. Ich muss zugeben, ich bin nicht der ganz große le Carré-Fan. Restlos überzeugt haben mich seine Bücher nie und thematisch reizt mich “Das Vermächtnis der Spione” auch nicht. Zwar spielt hier seine legendäre Figur George Smiley mit und es soll eine Art Finale von “Der Spion, der aus der Kälte kam” sein, aber ich habe momentan gar keine Lust darauf. Wenn schon Spione, dann warte ich doch lieber auf Gerald Seymours “Vagabond”, das nun endlich im Dezember erscheinen soll, nachdem der Verkaufsstart seit Monaten nach hinten verschoben wird.

Von den restlichen Büchern der Liste sind Norbert Horsts “Kaltes Land” und David Whish-Wilsons “Die Ratten von Perth” fix bei mir eingeplant. Horst hatte mich mit dem Vorgänger “Mädchenware” sehr positiv überrascht. Australische Krimis reizen mich ohnehin immer und in Perth war ich auch schon einmal – da ist mein Interesse groß.

Auch “Small Crimes” ist eigentlich Pflicht, “Ein Job für Delpha” hatte ich dagegen schon eher abgeschrieben. Nachdem sich nun das Buch aber so fest in der Liste hält, neige ich dazu, es vielleicht doch noch zu wagen. Die ersten Besprechungen von Liza Codys Roman “Krokodile und edle Ziele” lassen mich noch ein wenig zweifeln, ob ich ihr aktuelles Buch, eine Fortsetzung von “Lady Bag”,  auch lesen werde. Aber das ging mir bei “Miss Terry” auch so und dann war ich begeistert.

Die Liste im Überblick:

1. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (-)
2. Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha (3)
3. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (2)
4. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (-)
5. Norbert Horst: Kaltes Land (-)
6. Dave Zseltserman: Small Crimes (-)
7. Andreas Pflüger: Niemals (-)
8. David Whish-Wilson: Die Ratten von Perth (9)
9. Tanguy Viel: Selbstjustiz (-)
10. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (-)

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