Tag Archives: Krimi-Bestenliste

Krimi-Bestenliste im Dezember: Ein Abgleich

(c) Galiani Berlin

Vor drei Jahren hat mich Jan Costin Wagner mit seinem Kriminalroman “Tage des letzten Schnees” total begeistert. Es war damals das erste Buch, dem ich auf diesem Blog 10 von 10 Punkte gegeben habe. “Sakari lernt, durch Wände zu gehen” könnte nun die ideale Weihnachtslektüre sein. Oliver Bottinis “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” könnte wohl ein ähnliches Lesevergnügen sein – wie auch Jan Seghers “Menschenfischer”, das nicht auf der Liste zu finden ist. Diese drei Bücher würden mich momentan sehr reizen.

Tom Franklins “Smonk” und Dave Zeltsermans “Small Crimes” (beide bei Pulp Master erschienen) sind eigentlich ebenfalls Pflichtlektüre. Eine sehr schöne Liste, von der man vermutlich alles lesen könnte, wenn man die Zeit hätte.

1. Jan Costin Wagner: Sakari lernt, durch Wände zu gehen (-)
2. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (1)
3. Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens (-)
4. Norbert Horst: Kaltes Land (5)
5. Tom Franklin: Smonk (-)
6. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (4)
7. Andreas Pflüger: Niemals (7)
8. Dave Zeltserman: Small Crimes (6)
9. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (10)
10. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (3)

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Krimi-Bestenliste im November: Ein Abgleich

(c) Ullstein

Der große John le Carré an der Spitze der Krimi-Bestenliste. Das ist wohl gut so, obwohl ich das Buch ziemlich sicher nicht lesen werde. Ich muss zugeben, ich bin nicht der ganz große le Carré-Fan. Restlos überzeugt haben mich seine Bücher nie und thematisch reizt mich “Das Vermächtnis der Spione” auch nicht. Zwar spielt hier seine legendäre Figur George Smiley mit und es soll eine Art Finale von “Der Spion, der aus der Kälte kam” sein, aber ich habe momentan gar keine Lust darauf. Wenn schon Spione, dann warte ich doch lieber auf Gerald Seymours “Vagabond”, das nun endlich im Dezember erscheinen soll, nachdem der Verkaufsstart seit Monaten nach hinten verschoben wird.

Von den restlichen Büchern der Liste sind Norbert Horsts “Kaltes Land” und David Whish-Wilsons “Die Ratten von Perth” fix bei mir eingeplant. Horst hatte mich mit dem Vorgänger “Mädchenware” sehr positiv überrascht. Australische Krimis reizen mich ohnehin immer und in Perth war ich auch schon einmal – da ist mein Interesse groß.

Auch “Small Crimes” ist eigentlich Pflicht, “Ein Job für Delpha” hatte ich dagegen schon eher abgeschrieben. Nachdem sich nun das Buch aber so fest in der Liste hält, neige ich dazu, es vielleicht doch noch zu wagen. Die ersten Besprechungen von Liza Codys Roman “Krokodile und edle Ziele” lassen mich noch ein wenig zweifeln, ob ich ihr aktuelles Buch, eine Fortsetzung von “Lady Bag”,  auch lesen werde. Aber das ging mir bei “Miss Terry” auch so und dann war ich begeistert.

Die Liste im Überblick:

1. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (-)
2. Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha (3)
3. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (2)
4. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (-)
5. Norbert Horst: Kaltes Land (-)
6. Dave Zseltserman: Small Crimes (-)
7. Andreas Pflüger: Niemals (-)
8. David Whish-Wilson: Die Ratten von Perth (9)
9. Tanguy Viel: Selbstjustiz (-)
10. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (-)

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Krimi-Bestenliste im Oktober: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp Nova

Simone Buchholz hat ihren ersten Platz auf der Krimi-Bestenliste im Oktober verteidigt. Ich habe “Beton Rouge” (mir gefallen übrigens Titel und Cover sehr, sehr gut) am Wochenende fertig gelesen. Der Platz auf der Liste ist absolut gerechtfertigt, wobei mir der Fall eine Spur zu einfach gelöst wurde. Allerdings steht das bei der ungewöhnlichen Staatsanwältin Chastity Riley ohnehin nie im Vordergrund. Buchholz hat eine ganz eigene Welt erschaffen.

Über Sven Heucherts “Dunkels Gesetz” habe ich vor Kurzem hier geschrieben, ebenso wie über Ottessa Moshfeghs “Eileen”.

“Der Sympathisant” klingt sehr, sehr spannend. Aber ich fürchte, das Buch ist mir zu dick. Da lese ich doch eher “Die Ratten von Perth” (soeben bei mir am Stapel gelandet) und noch irgendeinen anderen dünneren Kriminalroman.

Tja, von Ditfurth will ich auch schon länger wieder einmal etwas lesen. Über Ani muss man ohnehin nicht sprechen – das wäre eigentlich Pflicht, wenn es nicht so viel anderes zu entdecken gäbe…

Die Liste im Überblick:

1. Simone Buchholz: Beton Rouge (1)
2. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (-)
3. Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha (7)
4. Sven Heuchert: Dunkels Gesetz (5)
5. Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant (-)
6. Ottessa Moshfegh: Eileen (2)
7. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (8)
8. Christian v. Ditfurth: Giftflut (10)
9. David Whish-Wilson: Die Ratten von Perth (-)
10. Xiao Bai: Die Verschwörung von Shanghai (-)

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Krimi-Bestenliste September: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp Nova

Was für eine coole Krimi-Bestenliste gibt es da im September: Gleich drei Frauen stehen an der Spitze. Ottessa Moshfeghs “Eileen” (sprachlich toll, aber manchmal ziemlich redundant) und Zoë Becks “Die Lieferantin” (überzeugend) habe ich bereits gelesen, auf “Beton Rouge” (schon jetzt eines meiner Krimi-Lieblings-Cover 2017, vor allem auch in Kombination mit dem Titel) freue ich mich ziemlich. Und auch “Alles so hell da vorn” von Monika Geier ist fix eingeplant.

Außerdem habe ich Sven Heucherts “Dunkels Gesetz” (naja, hat mich nicht ganz so begeistert) schon gelesen und stecke gerade in der Lektüre von Antonin Varennes “Die Treibjagd” (nach knapp einem Drittel sage ich nur: Wow!).

“Giftflut” klingt nach Thomas Wörtches aktuellem Leichenberg dann ebenfalls ziemlich interessant.

Die Liste im Überblick:

1. Simone Buchholz: Beton Rouge (5)
2. Ottessa Moshfegh: Eileen (-)
3. Zoë Beck: Die Lieferantin (1)
4. Antonin Varenne: Die Treibjagd (2)
5. Sven Heuchert: Dunkels Gesetz (-)
6. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (8)
7. Lisa Sandlin: Ein Fall für Delpha (-)
8. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (10)
9. Monika Geier: Alles so hell da vorn (6)
10. Christian v. Ditfurth: Giftflut (-)

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Krimi-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp

Die Krimi-Bestenliste vom August entspricht großteils meiner geplanten Leseliste der nächsten Wochen. Sowohl die neue Nummer eins, “Die Lieferantin”, als auch “Die Treibjagd”, “Hard Revolution”, “Beton Rouge” und “Alles so hell da vorn” stehen auf meinem kriminalliterarischen Speiseplan. In der Lektüre von Becks Buch stecke ich gerade und ich bin durchaus begeistert.

Larry Browns “Fay” werde ich wohl schon angesichts des Umfangs, 656 Seiten, eher ausschließen. Und auch Carsten Jensens Buch “Der erste Stein” hat über 600 Seiten…

Die restlichen Krimis sprechen mich inhaltlich jetzt nicht so ganz an, aber ich werde mal erste Rezensionen abwarten, ob ich hier nicht irgendetwas verpasse.

Die Liste im Überblick:

1. Zoë Beck: Die Lieferantin (9)
2. Antonin Varenne: Die Treibjagd (-)
3. Larry Brown: Fay (-)
4. George Pelecanos: Hard Revolution (10)
5. Simone Buchholz: Beton Rouge (-)
6. Monika Geier: Alles so hell da vorn (1)
7. Carsten Jensen: Der erste Stein (2)
8. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (-)
9. Donato Carrisi: Der Nebelmann (-)
10. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (-)

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Krimi-Bestenliste Juli: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

Die Krimi-Bestenliste im Juli ist aus vielen Gründen interessant. Einerseits habe ich Monika Geiers “Alles so hell da vorn” gerade erst hier erwähnt. Platz eins steigert nun meine Neugier nochmals. Und Don Winslow hat mit “Corruption” zu seiner alten Form zurückgefunden, wie ich hier in Kürze ausführen werde.

Tom Boumans “Auf der Jagd” habe ich zu lesen begonnen, aber die Lektüre dann niemals wieder aufgenommen, mir war das ein wenig zu langsam. Adrian McKinty hat mit “Rain Dogs” wie gewohnt einen tollen Kriminalroman vorgelegt.

Von Candice Fox werde ich erst wieder ihr Stand-Alone “Crimson Lake” (das im Herbst erscheint) lesen, der Auftakt (“Hades”) ihrer Trilogie hat mich vor den beiden folgenden Teilen, also auch “Fall”, abgeschreckt. Paula Hawkins “Into the Water” habe ich hingegen bereits gelesen, nachdem ich ihr Debüt “Girl on the Train” verpasst hatte – auch dazu gibt es bald mehr.

Dann muss ich gestehen, dass mir die beiden Bücher von Carsten Jensen und Jess Kidd gar nichts sagen. Ich werde mich diesbezüglich rasch schlauer machen. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Lektüre von Becks “Die Lieferantin” und Pelecanos “Hard Revolution” – die beiden Bücher habe ich fix eingeplant.

Die Liste im Überblick:

1. Monika Geier: Alles so hell da vorn (9)
2. Carsten Jensen: Der erste Stein (-)
3. Don Winslow: Corruption (-)
4. Tom Bouman: Auf der Jagd (2)
5. Adrian McKinty: Rain Dogs (7)
6. Candice Fox: Fall (6)
7. Jess Kidd: Der Freund der Tote (-)
8. Paula Hawkins: Into the Water (-)
9. Zoë Beck: Die Lieferantin (-)
10. George Pelecanos: Hard Revolution (-)

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Krimi-Bestenliste Juni: Ein Abgleich

(c) Litradukt

Die Krimi-Bestenliste im Juni bringt drei Neueinstiege, von denen zwei ziemlich spät kommen. Sowohl Tom Boumans “Auf der Jagd” als auch Adrian McKintys “Rain Dogs” sind schon seit Anfang Februar auf dem Markt. Über “Rain Dogs” und den Autor McKinty habe ich hier zuletzt ausführlich geschrieben.

Tom Boumans Buch habe ich vor Wochen zu lesen begonnen. Nach rund 80 Seiten habe ich es dann abgebrochen – gar nicht geplant, sondern weil vermutlich ein anderes Buch dazwischen kam, dass es zu besprechen galt. Danach habe ich die Lektüre nicht mehr aufgenommen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass das Gelesene schlecht war, aber es hat mich auch nicht wirklich gefesselt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt noch mal weiterlese.

Zu Neueinstieg Nummer drei: Monika Geiers “Alles so hell da vorn” steht fix auf meinem Leseplan. Aber jetzt kommt zuerst einmal Don Winslows “Corruption” an die Reihe. Die Vorfreude ist groß!

Mit “Rain Dogs”, “Geld ist nicht genug” (Besprechung demnächst) und “Der Block” habe ich also drei Bücher der aktuellen Liste gelesen.

“Eine kurze Geschichte von sieben Morden” juckt mich weiterhin sehr, wenn das Buch bloß nicht so dick wäre. Aber vielleicht ist das die perfekte Urlaubslektüre.

Die Liste im Überblick:

1. Gary Victor: Suff und Sühne (1)
2. Tom Bouman: Auf der Jagd (-)
3. Wallace Stroby: Geld ist nicht genug (4)
4. Carol O´Connell: Es geschah im Dunkeln (6)
5. James Rayburn: Sie werden dich finden (5)
6. Candice Fox: Fall (3)
7. Adrian McKinty: Rain Dogs (-)
8. Jérôme Leroy: Der Block (2)
9. Monika Geier: Alles so hell da vorn (-)
10. Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden (7)

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