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Krimi-Bestenliste Januar: Ein Abgleich

(c) Dumont

Nur zwei Neueinstiege brachte die Krimibestenliste im Januar. “Bios” habe ich vor Kurzem unter meine Top-10-Krimis des Vorjahres gewählt. In Kürze werde ich meine Leseeindrücke hier niederschreiben. Von Volker Heises “Außer Kontrolle” hatte ich überhaupt noch nichts gehört.

Tom Franklins “Smonk” habe ich kürzlich zu lesen begonnen und nach rund 100 Seiten wieder zur Seite gelegt. Das Buch ist gut, keine Frage, aber irgendwie war mir überhaupt nicht nach so einer verrückten Western-Geschichte.

Die Liste im Überblick:

1. Oliver Bottini: “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” (3)
2. Jan Costin Wagner: “Sakari lernt, durch Wände zu gehen” (1)
3. John le Carré: “Das Vermächtnis der Spione” (2)
4. Iori Fujiwara: “Der Sonnenschirm des Terroristen” (6)
5. Tom Franklin: “Smonk” (5)
6. Daniel Suarez: “Bios” (-)
7. Volker Heise: “Außer Kontrolle” (-)
8. Norbert Horst: “Kaltes Land” (4)
9. Liza Cody: “Krokodile und edle Ziele” (9)
10. Dave Zeltserman: “Small Crimes” (8)

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Krimis, die man 2017 lesen sollte (I)

Zwei im Jänner erschienenen Krimis habe ich bereits gelesen und hier vorgestellt: Bernhard Aichners “Totenrausch” und Jerome Charyns “Winterwarnung”. Daher ist die Liste diesmal eher kurz.

(c) Penguin

(c) Penguin

Stephan R. Meier geht mit einem dystopischen Krimi an den Start. “Now. Du bestimmst, wer überlebt” zeigt, was passieren kann, wenn Algorithmen über unser Leben bestimmen.

Der Verlag schreibt: Ein Mann streunt durch dichte Wälder, immer auf der Flucht vor herannahenden Drohnen, die seinen Tod bedeuten können. Sein Name ist Spark. Noch vor Kurzem wurde sein Leben von dem intelligenten Algorithmus NOW geregelt, und Spark hatte alles: Gesundheit, Sex, Nahrung. Doch dann entdeckte er, was hinter dem Tod seines Vaters steckt. Wie gefährlich die Allmacht NOWs ist. Und dass die Frau, die er liebt, verstoßen wurde – dorthin, wo jeden Tag das nackte Überleben auf dem Spiel steht. Damit beginnt Sparks Kampf. Für die Zukunft der Welt. Für die Liebe seines Lebens.

(c) Emons

(c) Emons

Larry Beinharts Roman-Erstling “No one rides for free” (aus dem Jahr 1986) ist endlich wieder auf Deutsch erhältlich. Das Buch erhielt den Edgar Allan Poe Award für den besten Erstling eines Krimiautors. Applaus für den Emons-Verlag!

Privatdetektiv Tony Cassella soll die Aussage eines Anwalts aufnehmen, der über die miesen Machenschaften seines eigenen Berufsstands auspacken will. Doch dazu kommt es nicht, denn der Mann liegt tot auf einem Parkplatz. Tony muss die Lügen der Vergangenheit aufdecken und die ehrenwerten Männer, die jeden Preis zu zahlen bereit sind, um die Vergangenheit ruhen zu lassen, aus dem von ihnen bevorzugten Halbdunkel ans Licht der Öffentlichkeit zerren.

(c) Zsolnay

(c) Zsolnay

Peter May ist für mich ein blinder Fleck. Dieser Autor gilt als außergewöhnlich gut. Ich möchte mich mit “Moorbruch” davon überzeugen. Achtung: Das Buch ist das Ende seiner Lewis-Trilogie, Teil eins und zwei kenne ich nicht.

Siebzehn Jahre sind vergangen, seit Roddy Mackenzie, Leader der Band Amran, mit seinem Flugzeug verunglückte und verschollen blieb. Ein halbes Leben später ist Fin Macleod, früher Roadie der Band, zurück auf der Hebrideninsel Lewis. Im Auftrag eines Gutsbesitzers bekämpft er Wilderer. Doch der Erste, den Fin zur Strecke bringen soll, ist ausgerechnet sein alter Freund Whistler. Die beiden werden Zeugen eines Moorbruchs, der das Wrack von Roddys Flugzeug zu Tage befördert. Fin erkennt an Whistlers Reaktion sofort, dass etwas nicht stimmt. Dabei ahnt er noch nicht, dass es gar nicht Roddys Leiche ist, die sie gefunden haben … Ein packender literarischer Krimi aus Schottland.

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