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KrimiZeit-Bestenliste im Jänner: Ein Abgleich

(c) Limes

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Wenig überraschend findet sich die Französin Fred Vargas auch in der ersten Ausgabe der KrimiZeit-Bestenliste des Jahres 2016 auf Platz eins. Ich persönlich konnte die Weihnachtszeit sowie den Jahreswechsel nutzen, um Richard Prices “Die Unantastbaren” sowie Adrian McKintys “Gun Street Girl” zu lesen. Beide Bücher haben diese hohen Plätze verdient.

In meiner persönlichen Jahresbestenliste 2015 habe ich “Die Unantastbaren” auf Platz eins gereiht. Die Rezension folgt hier hoffentlich in Kürze, ebenso wie die von “Gun Street Girl”, das ich nachträglich auf die Spitzenposition gereiht hätte (wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt).

Was noch auffällt: Südafrika ist mit Nunn, Mendelson und Meyer gleich dreifach vertreten. Das ist bei mir ein ziemlich blinder Fleck. Schon oft wollte ich zugreifen, habe aber dann doch andere Krimis gelesen. Und ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich momentan bereit dafür bin, zumal ich hier in Kürze wieder spannende Neuerscheinungen vorstellen werde, die mich um noch einen Tick mehr interessieren. Und auch Karin Slaughters “Cop Town” oder Tito Topins “Exodus aus Libyen” würde ich wohl eher vorziehen. Aber Lesevorlieben ändern sich ja bekanntlich.

Die Liste im Überblick:

1 (1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (Limes)
2 (2) Richard Price: Die Unantastbaren (S. Fischer)
3 (7) Adrian McKinty: Gun Street Girl (Suhrkamp)
4 (3) Oliver Bottini: Im weißen Kreis (Dumont)
5 (-) Malla Nunn: Tal des Schweigens (Ariadne)
6 (-) Tito Topin: Exodus aus Libyen (Distel Literaturverlag)
7 (8) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht (Unionsverlag)
8 (-) Karin Slaughter: Cop Town (Blanvalet)
9 (-) Paul Mendelson: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt (Rowohlt Polaris)
10 (9) Deon Meyer: Icarus (Rütten & Loening)

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KrimiZeit-Bestenliste im Jänner: Ein Abgleich

(c) Heyne Hardcore

(c) Heyne Hardcore

Die KrimiZeit-Bestenliste vom Jänner erinnert mich daran, dass ich James Lee Burkes “Regengötter” und Kim Zupans “Die rechte Hand des Teufels” hier noch nicht besprochen habe. Ich habe beide Bücher Ende Dezember gelesen, bin aber bisher einfach nicht dazu gekommen, meine Leseeindrücke niederzuschreiben. “Regengötter” habe ich zumindest auf Platz vier meiner persönlichen Jahresbestenliste 2014 gereiht. Zupan ist daran vorbeigeschrammt, nachdem ich ihn lange fix darin gewähnt habe, mich das Buch gegen Ende hin aber doch nicht so ganz überzeugt hat.

Denise Minas “Das Vergessen” lese ich gerade. Ich habe dann also tatsächlich in Kürze die aktuellen Top-3 der KrimiZeit gelesen – ich glaube, das habe ich noch nie geschafft. Mina, die ich bislang nicht kannte, überzeugt mich bisher. Mir gefällt ihr Stil, die Geschichte ist interessant – ich glaube, sie fällt genau in mein schottisches Lese-Beuteschema.

Über Doblers “Ein Bulle im Zug” habe ich hier ja schon geschrieben: “Er ist ein Meister der kleinen Szenen”. Andrew Browns “Trost” habe ich leider nicht gelesen, der Autor hat mich aber bei seiner Lesung in Wien sehr überzeugt.

“London Underground” von Oliver Harris würde mich auch sehr reizen, aber ich fürchte das Buch muss erst einmal warten. Das Harris-Debüt “London Killing” fand ich in Ansätzen gelungen, gegen Ende hin war es mir aber zu banal. Eigentlich würde ich dem Autor daher gern noch eine Chance geben, auch weil das Buch zu großen Teilen im Untergrund von London spielt – ein Londoner Dritter Mann also 🙂

Und von Nathan Larsons “2/14” (ebenfalls Top-10 in meiner Jahresliste 2014) war ich begeistert, zu “Boogie Man” bin ich aber auch noch nicht gekommen. Das Buch taucht aber zum Beispiel bei Krimi-Welt unter den Top-Büchern 2014 auf.

Die Liste im Überblick:

1 (1) James Lee Burke: Regengötter
2 (-) Denise Mina: Das Vergessen
3 (3) Kim Zupan: Die rechte Hand des Teufels
4 (2) Max Annas: Die Farm
5 (8) Volker Kutscher: Märzgefallene
6 (4) Franz Dobler: Ein Bulle im Zug
7 (10) Andrew Brown: Trost
8 (7) Oliver Harris: London Underground
9 (6) Jo Nesbo: Der Sohn
10 (-) Nathan Larson: Boogie Man

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