Tag Archives: Fernando S. Llobera

Die besten Krimi-Cover im August

(c) Galiani Berlin

(c) Galiani Berlin

Gerade erst habe ich begründet, warum ich “Die hohe Kunst des Bankraubs” lesen werde, da taucht das Buch gleich noch einmal in meinem Blog auf. Für mich haben die Verantwortlichen des Verlags Galiani Berlin sich auch bei der Gestaltung des Covers etwas einfallen lassen. Daher Platz eins im allmonatlichen crimenoir-Cover-Ranking. Da korrespondieren Titel, Bild und Inhalt so richtig. Die Verpackung ist also topp. Ich hoffe, mit dem Inhalt verhält es sich genauso. Mehr dazu schon bald.

(c) Blanvalet

(c) Blanvalet

Auf Platz zwei landet “Der Profi” von Fernando S. Llobera. Auch hier ist den Machern kein 08/15-Cover passiert. Im Buch geht es um Lucca Corsini, Auftragskiller und Problemlöser der Mafia. Er ist der Beste seines Fachs und wird gerufen, wenn es hart auf hart kommt. Auch rein optisch wird hier ein harter Thriller versprochen. Der im deutschsprachigen Raum bislang unbekannte Spanier Fernando S. Llobera erhält zumindest visuelle Starthilfe.

(c) Heyne

(c) Heyne

Über “Feuerteufel” von der schwedischen Autorin mit dem deutschklingenden Namen Ninni Schulman wäre ich ohne die ansprechende Aufmachung wohl nie gestolpert. Ich glaube zwar nicht, dass mich die Geschichte so richtig interessiert, aber das Cover gefällt mir. Es sticht doch einigermaßen aus der Titelbilder-Massenware heraus und erzeugt Neugier. Ergibt im August Platz drei.

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Krimis, die man 2013 lesen sollte (VIII)

(c) Haymon

(c) Haymon

Ein wenig rar sind meine Krimitipps, was österreichische Autoren betrifft. Doch bereits Anfang August ist von Georg Haderer “Es wird Tote geben” erschienen. Ich lese sein Buch gerade, die Rezension folgt also in Kürze. Ich habe den Autor mit seinem Vorgänger “Engel und Dämonen” kennengelernt und war eigentlich ziemlich begeistert. Haderer hat Witz und nimmt alles nicht so ernst. Das liest sich wirklich erfrischend.

(c) btb

(c) btb

Ernster geht es hingegen bei der indischen Autorin Kishwar Desai zu, von der soeben “Die Überlebende” auf den Markt gekommen ist. Da man Indien medial momentan vor allem mit furchtbaren Vergewaltigungsfällen in Verbindung bringt, kann uns die in Indien aufgewachsene und nun in London lebende Autorin wohl einen besseren Einblick in die so fremde indische Gesellschaft gewähren. Die Sozialarbeiterin Simran Singh dürfte jedenfalls eine ungewöhnliche Ermittlerin sein.

(c) Blanvalet

(c) Blanvalet

Viel erwarte ich mir vom spanischen Autor Fernando S. Llobera, dessen Krimi “Der Profi” am 19. August erscheint. Bei dem titelgebenden Helden handelt es sich um einen Profikiller und Problemlöser der Mafia. Der Verlag schreibt: “Er wird gerufen, wenn es hart auf hart kommt. Wenn zum Beispiel über Nacht mehrere spanische Mafia-Bosse ermordet werden. In einem korrupten Madrid, das den Gesetzen von Immobilienhaien und Finanzinvestoren gehorcht, spielt Lucca ein doppeltes Spiel, um hinter die Wahrheit zu kommen. Dabei benötigt er all seine Coolness und Erfahrung.” Klingt gut!

(c) Page & Turner

(c) Page & Turner

Ebenfalls am 19. August kommt “Stirb für mich” von Robert Wilson in den Handel. Er wurde vor allem für sein Buch “Tod in Lissabon” mit Preisen überhäuft. Ich hatte den Krimi jahrelang in meinem Regal stehen, habe das Buch aber nach einem gescheiterten Leseversuch weggegeben (lag aber nicht unbedingt an der Qualität, sondern an meiner damaligen Stimmung). Vielleicht ist das die Chance, dem Autor nun noch einmal eine Chance zu geben…

(c) Scherz

(c) Scherz

Ab 22. August ist “Gone Girl” von Gillan Flynn erhältlich. Ich hoffe, ich habe endlich Zeit, diese Spannungautorin kennenzulernen, die bereits zwei Dagger Awards gewinnen konnte und sich mit nur drei Büchern (“Cry Baby”, “Finstere Orte”) einen tollen Ruf erschrieben hat. In einem “Guardian”-Interview aus dem Mai nimmt Flynn übrigens auch Stellung zum Vorwurf der Frauenfeindlichkeit – lesenswert.

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