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KrimiZeit-Bestenliste Juni: Ein Abgleich

(c) Dumont

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Die KrimiZeit-Bestenliste für den Juni ist da – und ich bin begeistert. Ein Applaus für die Jury! Zwei Neueinsteiger habe ich im Mai gelesen und den dritte Neueinsteiger habe ich gerade zu lesen begonnen. An der Spitze hat sich nichts verändert: Oliver Bottini ist mit “Ein paar Tage Licht” noch immer die Nummer eins. Auch auf den Plätzen zwei und drei hat sich nichts getan: Ross Thomas liegt mit “Fette Ernte” weiter auf Platz zwei und die Französin Dominique Manotti reiht sich mit “Ausbruch” erneut auf Rang drei ein.

Ich wende mich daher gleich den Neueinsteigern zu: Auf Platz fünf liegt Tom Hillenbrand mit “Drohnenland”. Das Buch habe ich eher zufällig in der Buchhandlung gekauft, weil es thematisch ein wenig an Marc Elsbergs “Zero” erinnert. Ich stehe zudem im Moment auf futuristische Krimis. Und “Drohnenland” liest sich ein wenig wie eine Fortsetzung von “Minority Report”. Das Buch ist fesselnd, faszinierend und einfach gut geschrieben – mehr dazu in Kürze. Tja, Neueinsteiger Benjamin Percy (Platz sechs) hat mich mit “Roter Mond” in meinem letzten Eintrag Lobeshymnen singen lassen – zur Kritik hier. Und André Georgi ist mit “Tribunal” auf Rang zehn eingestiegen. Da kann ich noch nicht viel sagen, weil ich gerade mal 20 Seiten absolviert habe. Stilistisch gefällt es mir aber bisher gut.

Fazit: 4 von 10 Bücher habe ich gelesen bzw. lese ich gerade.

Die Liste im Überblick:

  1. Oliver Bottini: “Ein paar Tage Licht” (1)
  2. Ross Thomas: “Fette Ernte” (2)
  3. Dominique Manotti: “Ausbruch” (3)
  4. Leonardo Padura: “Ketzer” (5)
  5. Tom Hillenbrand: Drohnenland (-)
  6. Benjamin Percy: “Roter Mond” (-)
  7. Mukoma wa Ngugi: “Nairobi Heat” (10)
  8. Daniel Woodrell: “In Almas Augen” (9)
  9. Sascha Arango: “Die Wahrheit und andere Lügen” (-)
  10. André Georgi: “Tribunal” (-)

 

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KrimiZeit-Bestenliste Mai: Ein Abgleich

(c) Dumont

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Sonja von Zeilenkino hat mir in einem Kommentar zu meinem KrimiZeit-Eintrag im April dringend empfohlen, Oliver Bottinis “Ein paar Tage Licht” zu lesen. Ich komme leider nicht dazu und musste das Buch an eine Kollegin weiterreichen. Ich lasse euch hier aber gern wissen, wie sie geurteilt hat. Ich bin jedenfalls schon gespannt!

Apropos “nicht geschafft zu lesen”: Ich habe hier über die Monate sowohl Manottis, Waites und Woods Buch als vielversprechende Lesetipps empfohlen – bin aber bisher nicht dazu gekommen, sie zu lesen. Jedes Mal, wenn eines der Bücher auf der KrimiZeit-Liste auftaucht, wurmt mich das dann natürlich. Naja, vielleicht nehm ich die dann einfach in den Urlaub mit 😉 Sie liegen schließlich bei mir rum.

Was ich von “GB84” und “In Almas Augen” halte, habe ich hier ja schon kundgetan. Das erste ist ein Epos und das zweite ein dünnes Buch, das sich aber wie ein Epos liest. So vielfältig ist Kriminalliteratur!

Ach ja, und das Buch von Ross Thomas (1926-1995) ist zwar schon ein Klassiker, wurde nun aber erstmals entsprechend übersetzt (die Erstübersetzung war offenbar sehr “verstümmelt”), wie die Jury erklärt. Daher wurde das Buch auch als Deutsche Erstausgabe eingestuft, weshalb es von der Jury gewürdigt werden kann. Tja, ich kann mich nicht mehr genau erinnern: Ich habe vor vielen, vielen Jahren ein Thomas-Buch gelesen, das mich nicht sehr beeindruckt hat und weswegen ich den Autor für mich abgehakt hatte – aber womöglich lag das ebenfalls an der schlechten Übersetzung…

Die Liste im Überblick:

  1. Oliver Bottini: “Ein paar Tage Licht” (2)
  2. Ross Thomas: “Fette Ernte” (-)
  3. Dominique Manotti: “Ausbruch” (-)
  4. Mukoma wa Ngugi: “Nairobi Heat” (10)
  5. Leonardo Padura: “Ketzer” (-)
  6. Karim Miské: “Entfliehen kannst du nie” (8)
  7. Urban Waite: “Wüste der Toten” (7)
  8. David Peace: “GB84” (1)
  9. Daniel Woodrell: “In Almas Augen” (5)
  10. Jonathan Woods: “Die Tote von San Miguel” (-)

>>>Zur KrimiZeit-Bestenliste mit kurzen Erläuterungen

 

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