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Krimi-Bestenliste November und Dezember: Ein Abgleich

(c) Diogenes

Wieder einmal muss ich die Krimi-Bestenliste im Doppelpack präsentieren, weil mein Blog-Rhythmus in den letzten Monaten ziemlich durcheinander geraten ist. 2019 soll da wieder mehr Linie reinkommen!

Naja, egal, Hauptsache es gibt gute Kriminalromane. Und die gibt es tatsächlich. Sowohl Mick Herrons “Slow Horses”, Bill Beverlys “Dodgers” und “Safe” von Ryan Gattis kann ich jedem als ideale Weihnachtslektüre empfehlen (ich hoffe, meine Texte dazu auch noch vor Weihnachten hier abzuliefern).

Sehr beachtenswert: Auf der Dezember-Liste befinden sich acht Kriminalromane von Autorinnen. Gelesen habe ich davon Patrícia Melos “Der Nachbar” (wieder einmal eine verstörende Lektüre) und Anne Goldmanns “Das größere Verbrechen” (wow, echt tolle Dialoge!) lese ich im Moment. Susanne Saygins “Feinde” und “Mexikoring” von Simone Buchholz will ich heuer noch unbedingt lesen.

Mein Kritikpunkt: Dass Bill Beverly nach nur einem Monat wieder aus der Liste fällt, ist angesicht der Qualität dieses Buches ein wenig unbegreiflich.

Die Liste im Dezember:

1. Sara Paretsky: Kritische Masse (-)
2. Louise Penny: Hinter den drei Kiefern (3)
3. Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin (2)
4. Mick Herron: Slow Horses (1)
5. Patrícia Melo: Der Nachbar (-)
6. Anne Goldmann: Das größere Verbrechen (-)
7. Simone Buchholz: Mexikoring (4)
8. Carol O’Connell: Blind Sight (-)
9. Christoph Peters: Das Jahr der Katze (9)
10. Mechtild Borrmann: Grenzgänger (-)

Die Liste im November:

1. Mick Herron: Slow Horses (2)
2. Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin (-)
3. Louise Penny: Hinter den drei Kiefern (-)
4. Simone Buchholz: Mexikoring (5)
5. Tom Franklin: Krumme Type, krumme Type (1)
6. Jérôme Leroy: Die Verdunkelten (7)
7. Bill Beverley: Dodgers (-)
8. Ryan Gattis: Safe (8)
9. Christoph Peters: Das Jahr der Katze (-)
10. Susanne Saygin: Feinde (-)

 

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Krimi-Bestenliste im Dezember: Ein Abgleich

(c) Galiani Berlin

Vor drei Jahren hat mich Jan Costin Wagner mit seinem Kriminalroman “Tage des letzten Schnees” total begeistert. Es war damals das erste Buch, dem ich auf diesem Blog 10 von 10 Punkte gegeben habe. “Sakari lernt, durch Wände zu gehen” könnte nun die ideale Weihnachtslektüre sein. Oliver Bottinis “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” könnte wohl ein ähnliches Lesevergnügen sein – wie auch Jan Seghers “Menschenfischer”, das nicht auf der Liste zu finden ist. Diese drei Bücher würden mich momentan sehr reizen.

Tom Franklins “Smonk” und Dave Zeltsermans “Small Crimes” (beide bei Pulp Master erschienen) sind eigentlich ebenfalls Pflichtlektüre. Eine sehr schöne Liste, von der man vermutlich alles lesen könnte, wenn man die Zeit hätte.

1. Jan Costin Wagner: Sakari lernt, durch Wände zu gehen (-)
2. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (1)
3. Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens (-)
4. Norbert Horst: Kaltes Land (5)
5. Tom Franklin: Smonk (-)
6. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (4)
7. Andreas Pflüger: Niemals (7)
8. Dave Zeltserman: Small Crimes (6)
9. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (10)
10. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (3)

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KrimiZeit-Bestenliste Dezember: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

(c) Ariadne Kriminalroman

Ich muss feststellen, dass meine eigenen Krimi-Lesegewohnheiten in den vergangenen Monaten ziemlich von der KrimiZeit-Bestenliste abweichen. Aber eigentlich macht das gar nichts. Dadurch werden mir allmonatlich immer wieder Kriminalromane vor Augen geführt, von denen ich sonst eher die Finger lassen würde. Immer wieder siegt dann das schlechte Gewissen und ich denke mir: Hmm, vielleicht sollte ich das doch probieren. Soeben ist das etwa bei Malla Nunns “Zeit der Finsternis” der Fall. Nach einem Drittel kann ich sagen: Die Lektüre lohnt sich außerordentlich.

Auch Liza Codys “Miss Terry” wollte ich nach ersten weniger berauschenden Kritiken eigentlich auslassen, doch nun ist das Buch sogar auf Platz eins der Liste eingestiegen. Ich werde dieser Miss Terry also in Kürze begegnen.

Dann muss ich aber auch sagen, dass die KrimiZeit mir manchmal ein wenig zu sehr auf gewohnte und bekannte (zugegeben sehr gute!) Autoren setzt. Ich liebe es jedoch, wenn hier vor allem eher unbekannte Autoren und Autorinnen auftauchen, die man erst so richtig entdecken kann. Ich will hier kurz für “Wolfsspinne” von Horst Eckert (den man natürlich nicht mehr entdecken muss), “Der anatolische Panther” von André Pilz sowie “Asphaltseele” von Gregor Weber plädieren (die ich auch alle in Kürze hier besprechen werde).

Die Liste im Überblick:

1 (-) Liza Cody: Miss Terry
2 (-)  Patrick McGinley: Bogmail
3 (2) Malla Nunn: Zeit der Finsternis
4 (1) Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht
5 (4) Peter Temple: Die Schuld vergangener Tage
6 (5) Matthias Wittekindt: Der Unfall in der Rue Bisson
7 (-) Ian McEwan: Nussschale
8 (3) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom
9 (-) Christian von Ditfurth: Zwei Sekunden
10 (7) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

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