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Krimi-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp

Die Krimi-Bestenliste vom August entspricht großteils meiner geplanten Leseliste der nächsten Wochen. Sowohl die neue Nummer eins, “Die Lieferantin”, als auch “Die Treibjagd”, “Hard Revolution”, “Beton Rouge” und “Alles so hell da vorn” stehen auf meinem kriminalliterarischen Speiseplan. In der Lektüre von Becks Buch stecke ich gerade und ich bin durchaus begeistert.

Larry Browns “Fay” werde ich wohl schon angesichts des Umfangs, 656 Seiten, eher ausschließen. Und auch Carsten Jensens Buch “Der erste Stein” hat über 600 Seiten…

Die restlichen Krimis sprechen mich inhaltlich jetzt nicht so ganz an, aber ich werde mal erste Rezensionen abwarten, ob ich hier nicht irgendetwas verpasse.

Die Liste im Überblick:

1. Zoë Beck: Die Lieferantin (9)
2. Antonin Varenne: Die Treibjagd (-)
3. Larry Brown: Fay (-)
4. George Pelecanos: Hard Revolution (10)
5. Simone Buchholz: Beton Rouge (-)
6. Monika Geier: Alles so hell da vorn (1)
7. Carsten Jensen: Der erste Stein (2)
8. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (-)
9. Donato Carrisi: Der Nebelmann (-)
10. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (-)

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KrimiZeit-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) rororo

(c) rororo

Drei von zehn Büchern der aktuellen KrimiZeit-Liste habe ich gelesen. Vor Kurzem habe ich “Die Mauer” von Max Annas und “Hades” von Candice Fox besprochen. Zuletzt war Olen Steinhauers “Der Anruf” an der Reihe. “Die Mauer” fand ich flott zu lesen, ein echter Thriller – aber auf Platz eins der KrimiZeit würde ich das Buch nicht unbedingt sehen. “Hades” hat mich eher entsetzt und auch “Der Anruf” hat mich nicht wirklich überzeugt.

Von den anderen Büchern der Liste reizt mich Denise Minas “Die tote Stunde” sehr, mir hat voriges Jahr ihr Krimi “Das Vergessen” gut gefallen – sie hat eine ganz eigene Stimme, bewegt sich sehr geschickt innerhalb der Genregrenzen und lässt sich nicht einfach in irgendeine Schachtel packen. Auch Patricia Melos “Trügerisches Licht” ist sicher eine Lektüre wert, “Leichendieb” war einer der faszinierendsten Krimis des Jahres 2013. Sehr gespannt bin ich aber vor allem auf Donald Ray Pollocks “Die himmlische Tafel” – das klingt so wunderbar nach einem klassischen, altmodischen US-Krimi im besten Sinne. Zuletzt habe ich von ihm das ebenfalls 2013 erschienene “Knockemstiff” gelesen, eine außergewöhnliche, aber bis zur Unerträglichkeit realistische Lektüre.

Die Liste im Überblick:

1 (1) Max Annas: Die Mauer
2 (6) Denise Mina: Die tote Stunde
3 (9) James Grady: Die letzten Tage des Condor
4 (2) Mike Nicol: Power Play
5 (7) Candice Fox: Hades
6 (-) Jesper Stein: Bedrängnis
7 (-) Patricia Melo: Trügerisches Licht
8 (5) Olen Steinhauer: Der Anruf
9 (10) Ian Rankin: Gesetz des Sterbens
10 (-) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

 

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KrimiZeit-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

(c) Ariadne Kriminalroman

Fünf der zehn Bücher der KrimiZeit-Bestenliste August habe ich bereits gelesen, ein weiteres ist Fixstarter auf meiner Leseliste, zwei weitere habe ich erst kürzlich bei meinen Krimitipps empfohlen. Aber alles der Reihe nach…

Wenig verwunderlich befindet sich Merle Krögers “Haverie” erneut auf Platz eins. Mein Tipp: Das wichtige Werk über das aktuelle Drama im Mittelmeer wird auch der Gewinner der KrimiZeit-Jahreswertung. Ebenfalls hier besprochen habe ich Don Winslows “Das Kartell”. Ein ebenfalls nicht zu unterschätzendes Buch über den Drogenkrieg, wenn auch nicht ganz so genial wie Winslows erstes Drogenepos “Tage der Toten”.

Ebenfalls gelesen, aber noch nicht besprochen (kommt alles in Kürze!): Newton Thornburgs erstmals in voller Länge übersetzter Krimiklassiker “Cutter und Bone”. Jeder, der sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, sollte sich das nicht entgehen lassen. Auch Gary Victors “Soro”, ein Kriminalroman, der in Haiti spielt, habe ich durchaus genossen, allerdings hat er mich nicht ganz so umgehauen wie die meisten Kritiker. Noch weniger begeistert hat mich allerdings diesmal der Grieche Petros Markaris. “Zurück auf Start” ist natürlich lesenswert, aber mir gleichen dann gerade seine Krimis zur aktuellen Griechenland-Krise doch allzu sehr.

Varennes und Mishanis Bücher habe ich hier im Mai und Juli empfohlen. Mishani möchte ich unbedingt noch lesen, Varenne lasse ich vorerst einmal bleiben. Der Grund ist vielleicht unverständlich: 560 Seiten sind mir im Moment einfach zu viel (nach Greg Iles’ 1000-Seite-Wältzer “Natchez Burning” und Winslows über 800-seitiges Drogendrama). Lieber lese ich jetzt mal wieder ein paar dünne Bücher mehr.

Dazu muss diesmal einfach auch Friedrich Anis “Der namenlose Tag” (302 Seiten) zählen. Ich weiß, es ist eine Schande, aber es wird meine Erst-Begegnung mit dem Autor sein – und ich gebe zu, ich bin fast ein wenig nervös. Kann sein neuer Ermittler mit seiner Kultfigur Tabor Süden mithalten? Was meinen die Ani-Kenner unter euch??

Die Liste im Überblick:

1 (1) Merle Kröger: Havarie
2 (-) Newton Thornburg: Cutter und Bone
3 (-) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
4 (5) Gary Victor: Soro
5 (10) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman
6 (3) Don Winslow: Das Kartell
7 (8) Wu Ming: 54
8 (6) Carol O’Connell: Kreidemädchen
9 (-) Petros Markaris: Zurück auf Start
10 (-) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens

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