Tag Archives: 8 Punkte

Wallace Stroby: Fast ein guter Plan

(c) Pendragon

Bereits zum dritten Mal lässt Autor Wallace Stroby die professionelle Räuberin Crissa Stone ihren kriminellen Tätigkeiten nachgehen – und wieder einmal geht alles schief: Drogendealer in Detroit werden zwar erfolgreich ausgeraubt, doch ein Mitglied von Crissas vierköpfigem Team ist gierig – beim Aufteilen des Geldes tappt sie in eine Falle. Ganovenehre? Gibt es nicht.

Stroby wird von Buch zu Buch ( Teil 1: Kalter Schuss ins Herz”, Teil 2: “Geld ist nicht genug”) besser, seine angenehm unheroische Hauptfigur erhält immer mehr Konturen. Er erzählt zurückhaltend und unglaublich puristisch von einer Frau, die sich im beinharten Milieu der männerdominierten Unterwelt ständig neu beweisen muss.

Auch wenn ich mich wiederhole, aber Crissa ist eine Seelenverwandte von Richard Starks Antihelden Parker und Garry Dishers Berufsverbrecher Wyatt. Diese drei Figuren gehören definitiv zu meinen liebsten des Genres. Das Feine aber ist, dass Crissa nicht nur irgendein billiger Abklatsch ist.

Schade eigentlich, dass die Serie mit “Der Teufel will mehr”, dem vierten Band und seit ein paar Tagen im Handel, ein Ende findet.

8 von 10 Punkten

Wallace Stroby: “Fast ein guter Plan”, übersetzt von Alf Mayer, Pendragon Verlag, 312 Seiten.

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Denise Mina: Blut Salz Wasser

(c) Ariadne

Denise Mina schreibt keine Kriminalromane zum Wohlfühlen. “Blut Salz Wasser” ist ganz nah dran am echten Leben. Mit viel Sympathie für ihre Figuren schafft die Autorin es dennoch, sogar niederträchtigen Mördern humane Seiten abzugewinnen. Ganz einfach deshalb, weil sie nicht über superböse Serienmördermonster schreibt (die sich ohnedies unaufhaltsam im Genre ausbreiten), sondern über erschreckend Alltägliches.

Es muss nicht immer ein schockierender Tabubruch sein, um zu fesseln. Manchmal reicht ein klarer Blick auf die Realität – und der von Denise Mina ist gestochen scharf. Wie schon bei “Das Vergessen” fehlt bei der Autorin einfach der Kuschelfaktor, wie es Thomas Wörtche gut beschreibt. Das macht sie einer breiteren Leserschaft nicht so zugänglich. Aber naja, selbst Schuld, kann man da nur sagen.

8 von 10 Punkten

Denise Mina: “Blut Salz Wasser”, übersetzt von Zoë Beck, Ariadne Verlag, 363 Seiten.

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Jordan Harper: Die Rache der Polly McClusky

(c) Ullstein

Die 11-jährige Polly McClusky und ihren Stoffbären, die beiden vergisst man auch nach der Lektüre nicht. Dem erfolgreichen Drehbuchautor Jordan Harper ist mit “Die Rache der Polly McClusky” ein überzeugendes Debüt gelungen. Der letzte kriminalliterarische Road-Trip der mich ähnlich gut auf die Reise mitgenommen hat, war Tom Eppersons “Hyänen”.

Zum Inhalt: Das Mädchen Polly befindet sich mit ihrem Vater Nate, der die letzten Jahre im Gefängnis gesessen hat, auf der Flucht. Auf der Flucht vor der Neonazi-Gang Aryan Steel, die ein Todesurteil über Nate, seine Ex-Frau und Tochter Polly ausgesprochen hat. Doch Nate hat einen Plan, um den Spieß umzudrehen. Dabei wird auch seine Tochter über sich hinauswachsen.

Es gibt Szenen, in denen Nate seine Tochter in die Geheimnisse der Anwendung von überlebenswichtiger Gewalt einführt. Das ist schon ungewöhnlich und erinnert teilweise an den Film “Leon, der Profi”, in dem Natalie Portman als Mathilda in die Kunst des Tötens eingewiesen wird. Jordan Harper trifft aus meiner Sicht aber immer den Ton. Es ist nicht unheikel, derartige Szenen zu schreiben, doch der Autor tut das mit feinem Gespür für seine Charaktere. Sie sind schräg, aber nicht zu schräg. Es ist nachvollziehbar, dass Polly, die mit Brutalität und Gewalt konfrontiert wird, nicht wie ein braves, liebes Mädchen auf die Situation reagiert.

Harper lässt den Leser die Welt aus den Augen des Mädchens sehen. Ab sofort ist Polly mit einem ihr fast unbekannten Mann mit “Revolverheldenaugen” (ihr Vater) auf der Flucht vor bösen Männern mit “blauen Blitztattoos” auf den Armen (Neonazi-Gangmitglieder). Jedes dieser Tattoos steht übrigens für einen Getöteten.

Einziger Begleiter und Halt für Polly ist ein einäugiger, kaputtgeliebter Teddybär. Sie tut gern so, als wäre dieser lebendig, obwohl sie natürlich weiß, dass er das nicht ist. Dennoch hilft ihr das Plüschtier dabei, mit der Brutalität und Angst, die nun ihr Leben dominieren, besser zurechtzukommen. Mit diesem Stoffbären, “der nicht echt, aber wahr ist”, ist Harper ein genialer Kniff gelungen, um die brutalen Geschehnisse, wie sie auf ein Kinder wirken müssen, noch begreifbarer zu machen.

Und wieder einmal bestätigt sich: Egal, was Conny Lösch übersetzt, das Lesen zahlt sich aus.

8 von 10 Punkten

Jordan Harper: “Die Rache der Polly McClusky”, übersetzt von Conny Lösch, 285 Seiten, Ullstein.

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Candice Fox: Crimson Lake

(c) Suhrkamp

“Hades” von Candice Fox war meine persönliche Krimi-Enttäuschung des Vorjahrs. Ich konnte den Hype nicht nachvollziehen. Ich habe daher nach der Lektüre beschlossen, die beiden folgenden Bände der Trilogie nicht zu lesen. Da ich sehr selten zu solchen Schlüssen komme, habe ich entschieden, der Autorin noch eine Chance zu geben. Mit “Crimson Lake”, dem Auftakt zu einer neuen Reihe, habe ich es nun also getan.

Und was soll ich sagen: Es gibt ohnehin nicht viel Spannenderes als das Leseleben eines Krimilesers. Aber wieder einmal – zuletzt ist mir das bei Adam Sternbergh passiert – hat sich gezeigt, dass es gut ist, nicht zu schnell endgültige Schlüsse zu ziehen. Nach dem Motto: Traue nie deiner eigenen Meinung 😉

Fox hat mich nun wirklich überrascht, um nicht zu sagen: umgehauen. “Crimson Lake” ist einfach die pure Krimi-Unterhaltung. Nicht besonders realistisch, aber wunderbar abgefahren: Mit einer Mörderin und einem Pädophilen (wenn man dem Volkszorn glauben kann) als ermittelnde Hauptfiguren. So etwas Schräges liest man doch selten.

Meine Befürchtungen, dass Fox in irgendwelche Peinlichkeiten abdriften könnte, hat sich auf keiner Seite bewahrheitet. Im Gegenteil, ich habe sehr früh gespürt, dass sich hier eine außerordentliche Geschichte entwickelt, die natürlich auch gar nicht leicht zu erzählen ist, weil man da ordentlich ins Fettnäpfchen treten kann. Wider Erwarten hat sich Fox aber als durchaus sensible Erzählerin entpuppt. Sensibel und schräg zugleich: Das ist schon eine besondere Mischung.

Jedenfalls hat das echt Spaß gemacht. Von dem Duo Ted und Amanda will ich mehr lesen. So viel steht fest.

8 von 10 Punkten

Candice Fox: “Crimson Lake”, übersetzt von Andrea O’Brien, Suhrkamp, 380 Seiten.

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Don Winslow: Corruption

(c) Droemer

Um es in seinem typisch stakkatoartigen Stil zu schreiben: US-Krimiautor Don Winslow ist zurück. Wuchtvoll. Eindringlich. Erschütternd.

Die durchaus vernachlässigbaren Lückenfüller “Vergeltung” und “Germany” (beide auf Englisch übrigens niemals erschienen) sind nach wenigen Seiten vergessen. “Corruption” ist ein harter Kriminalroman über “Dirty Cops” in New York City. Denny Malone ist ein altgedienter Detective einer Polizei-Eliteeinheit in North Manhattan. Er selbst fühlt sich im Viertel wie ein König. Doch der strahlende Held ist korrupt bis auf die Knochen. Er nimmt ohne Bedenken Geld, auch vor Drogen und Mord schreckt er nicht zurück. Er befindet sich auf einem selbstherrlichen und selbstzerstörerischen Trip.

Das Buch hat vielleicht nur einen Fehler: Winslow übertreibt maßlos. Denn nach der Lektüre fragt man sich, ob es überhaupt möglich ist, als Polizist des New Yorker Police Department sauber zu bleiben.

Wie es so weit kommen kann? “Die Cops sehen, was passiert. Jeden Tag und jede Nacht. Die Verletzten, die Toten”, schreibt Winslow. Das verändert sie. Es beginnt mit dem Hass gegen die Täter. Doch dabei bleibt es nicht. Fühlen sie zuerst noch mit den Opfern von Gewalttaten, beginnen sie irgendwann, auch diese zu hassen: “Warum sind die so wehrlos, warum sind die so schwach, warum leben die in diesen Verhältnissen, warum gehen die in eine Gang, warum werden die Dealer, warum erschießen die sich gegenseitig ohne jeden Grund . . . warum benehmen die sich alle wie die Tiere?”

Und so kommt es, dass sich die Polizisten selbst irgendwann wie Tiere benehmen. Sie halten es nur mehr unter ihresgleichen aus. Niemand anderer versteht sie. Das Wandeln zwischen den Welten wird zunehmend unerträglicher. Der Alltag mit der Familie erscheint verlogen.

“Von Razzien, Festnahmen, Verfolgungsjagden über Dächer und Höfe zurückkommen, vollgepumpt mit Speed, Adrenalin, Angst und Wut, um hier in einem der braven Reihenhäuser Domino, Monopoly oder Pfennigpoker zu spielen?”

Es erscheint unvorstellbar, aber Malone sehnt sich zurück auf die Straßen, “in das heiße, stinkige, lärmende, gefährliche, schräge, nervende, empörende Harlem mit richtigen Menschen, richtigen Ganoven, Junkies, Dealern, Huren”.

Das eigentlich Erschreckende an dem Thriller ist aber, dass es nicht nur ein Buch über korrupte Polizisten ist. Winslow legt vielmehr ein flächendeckendes System der Korruption offen, in dem der Polizist Malone nur ein kleines Rädchen ist. Vom Bürgermeister abwärts hat jeder Dreck am Stecken. Wird ein wichtiger Verbrecher geschnappt, gibt es immer irgendeinen Deal, mit dem man sich die Freiheit erkaufen kann. Jeder profitiert von dem System. Und irgendwann gelangt jeder – ob Richter, Staatsanwalt oder Strafverteidiger – zu der Frage: “Warum sollen nur die Bösewichter kassieren?”

So weit, so gut. Aber ich verstehe auch die Winslow-Kritiker, von denen Thomas Wörtche seinen Unmut wohl am härtesten formuliert: “Stimmt, “Corruption” ist keine Katastrophe mehr – es ist nur ein völlig belangloses Buch”, schreibt er. “Eingepackt ist das Ganze in eine Art Stadtführer von Manhattan (“Und hier sehen Sie das Apollo-Theater”) aus dem Zettelkasten, elend langen Diskursen, gerne auch in Dialogen, in denen sich die Figuren Fakten erzählen, die zur Information der Leser dienen und zu sonst gar nichts – über weite Strecken ist “Corruption” ein Sachbuch mit didaktischer Handlung minus jeder Art von Literarizität, worüber auch ein paar clever Action Sequenzen nicht wirklich hinweghelfen.”

Ich mag seinen faktenlastigen Stil dennoch. Wenn man ihm etwas vorwerfen kann, dann dass er mitunter vergisst zu erzählen, dass er sich zu sehr darauf konzentriert, dem jeweiligen brisanten Thema gerecht zu werden. Mit seinem Meisterwerk “Tage der Toten” hat er meiner Meinung nach die optimale Mischung erreicht. “Das Kartell” glich manchmal einer Aneinanderreihung jeder tödlichen Drogen-Metzelei, die es je in Mexiko gab. Das war zu viel. Nun wartet er auch in “Corruption” seitenweise mit Dialogen auf, in denen die Welt, wie sie Winslow versteht, erklärt wird. Und vielleicht sind es vor allem sein Hang zur Übertreibung sowie zu Archetypen, die sich von Buch zu Buch abnutzen.

8 von 10 Punkten

Don Winslow: “Corruption”, übersetzt von Chris Hirte, Droemer, 544 Seiten.

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Simone Buchholz: Beton Rouge

(c) Suhrkamp Nova

Chastity Riley ist ein ungewöhnlicher Name für eine Hamburger Staatsanwältin. So gesehen ist der Name Programm bei der Krimi-Reihe von Simone Buchholz, aus der nun Band sieben, “Beton Rouge”, vorliegt. Denn vieles ist ungewöhnlich im Universum von Riley, die es diesmal mit einem besonderen Fall zu tun bekommt: Vor einem Verlagsgebäude steht eines Morgens ein Käfig. Darin liegt nackt, misshandelt und betäubt ein Manager des Verlags. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ist gewiss. Nur so viel sei verraten: Es wird nicht der letzte Käfig sein.

Es ist meine zweite Begegnung mit Chastity Riley, deren literarische Bekanntschaft ich erstmals mit “Blaue Nacht” (dem sechsten Teil) machen durfte. Damals war ich noch ein wenig verhaltener in meiner Kritik, ich hatte das Phänomen noch nicht so ganz erfasst. Ein Buch später sehe ich das aber schon besser.

Der Autorin gelingt es immer wieder auf faszinierende Weise, gesellschaftliche Phänomene aufzugreifen und dann mit einer wilden, eigenwilligen, ausufernden Geschichte zu vermischen. Ihre Bücher leben vor allem von dem nicht immer ganz verständlichen, oft widersprüchlichen und daher sehr authentischen Innenleben der Hauptfigur. Chastity Riley ist eine völlig unangepasste, eigenwillige Frau, die sich in keine der üblichen Schubladen einordnen lässt.

Es steckt auch sehr viel Witz in den Kriminalromanen der Autorin. Diesmal bekommen etwa die Bayern – Riley muss dienstlich in den Süden Deutschlands – etliche bissige Seitenhiebe ab. Man könnte natürlich auch Plot-Schwächen kritisieren, das wäre aber kleinlich. Riley-Romane funktionieren nun mal so. Man kann sich dem Sog dieser ganz eigenen Welt, die Buchholz erschafft, nur schwer entziehen.

Falls ich es hier nicht schon erwähnt habe: Das Cover zählt für mich zu einem der besten des heurigen Krimijahres. Sehr stimmungsvoll. Auch in Kombination mit dem ungewöhnlichen Titel.

8 von 10 Punkten

Simone Buchholz: “Beton Rouge”, Suhrkamp Nova, 227 Seiten.

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Philippe Pujol: Die Erschaffung des Monsters

(c) Hanser Berlin

Frankreich-Schwerpunkt bei der Frankfurter Buchmesse. Auch ich habe daher vier Bücher gelesen, die sich mit der dunklen, abgründigen Seite des Landes auseinandersetzen. Den Auftakt mache ich hier mit einem Sachbuch, das sich aber großteils wie ein Kriminalroman liest.

“Marseille ist eine schillernde Stadt, ein Knäuel von Fantasien und Lügen, Trugbildern und Täuschungen”. Das steht im Nachwort von “Total Cheops”, dem Auftakt der Marseille-Trilogie von Jean-Claude Izzo. Nach der Lektüre von Philippe Pujols Sachbuch  “Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille” ist von einer schillernden Stadt nicht mehr viel zu erkennen. Pujol porträtiert sie als kriminell und korrupt. Platz für Fantasie bleibt da nicht mehr.

Pujol zeichnet kein schönes Bild der Stadt. “Wo Menschen sind, stinkt es nach Scheiße”, heißt es gleich auf der ersten Seite. Kleinkriminalität ist in der perspektivlosen Welt einiger Stadtviertel keine Option, sondern die einzige Möglichkeit, zu überleben. Pujol gewährt hier einen erschreckenden, aber gleichzeitig faszinierenden Einblick in seine Heimatstadt. Denn arm zu sein, bedeutet nicht, dumm zu sein. So sehen sich alle Bandenmitglieder ähnlich, um die Kameras zu täuschen, zudem findet ständig ein Kleidertausch statt, um die Polizei zu verwirren.

Gewinnerlose des Pferdewettanbieters PMU wiederum eignen sich bestens zur Geldwäsche: Ein Spieler mit einem Gewinnlos über 1000 Euro kommt zu einem Kerl, der „Gewinnlose! Ich kaufe und verkaufe“ schreit. Der Gewinner erhält dafür 1100 Euro. Kurz darauf kommt jemand, der Geld aus einem illegalen Geschäft hat, und kauft das Gewinnlos für 1200 Euro, das er dann offiziell einlöst. Alle profitieren: Gewinner und Zwischenhändler haben um 100 Euro mehr, der Straftäter hat sein Geld gewaschen.

Pujol beschränkt sich aber nicht auf diesen “Mikrokosmos voller kleiner Tricksereien”, sondern zeigt, wie Klientelismus und Korruption in der Stadt, im Département sowie in der Region funktionieren. Im Zentrum steht der seit mehr als zwanzig Jahren amtierende Bürgermeister: Jean-Claude Gaudin. In diesem “System Gaudin” profitieren, ähnlich dem geschilderten Beispiel der Gewinnlose, alle. Das schließt auch Gangster und den rechtspopulistischen Front National nicht aus. Als ein Schlüsselelement bezeichnet der Autor die Erpressung mit Baugenehmigungen.

Die Wut des Autors ist zwischen den Zeilen spürbar, auf jeder einzelnen Seite. Er versucht dabei aber immer fair zu bleiben, sein Zorn richtet sich nicht gegen die Menschen, die in prekären Verhältnissen vegetieren müssen, sondern vor allem gegen die politischen Verantwortlichen und jene, die mit dem Elend Geschäfte machen.

Und ja: Es wäre eine gute Gelegenheit, die Marseille-Trilogie von Jean-Claude Izzo wieder zur Hand zu nehmen.

8 von 10 Punkten

Philippe Pujol: “Die Erschaffung des Monsters. Elend und Macht in Marseille”,  übersetzt von Oliver Ilan Schulz und Till Bardoux, Hanser Berlin, 287 Seiten.

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