Category Archives: Krimi-Bestenliste

Das wichtigste monatliche Krimi-Ranking

Krimi-Bestenliste September: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp Nova

Was für eine coole Krimi-Bestenliste gibt es da im September: Gleich drei Frauen stehen an der Spitze. Ottessa Moshfeghs “Eileen” (sprachlich toll, aber manchmal ziemlich redundant) und Zoë Becks “Die Lieferantin” (überzeugend) habe ich bereits gelesen, auf “Beton Rouge” (schon jetzt eines meiner Krimi-Lieblings-Cover 2017, vor allem auch in Kombination mit dem Titel) freue ich mich ziemlich. Und auch “Alles so hell da vorn” von Monika Geier ist fix eingeplant.

Außerdem habe ich Sven Heucherts “Dunkels Gesetz” (naja, hat mich nicht ganz so begeistert) schon gelesen und stecke gerade in der Lektüre von Antonin Varennes “Die Treibjagd” (nach knapp einem Drittel sage ich nur: Wow!).

“Giftflut” klingt nach Thomas Wörtches aktuellem Leichenberg dann ebenfalls ziemlich interessant.

Die Liste im Überblick:

1. Simone Buchholz: Beton Rouge (5)
2. Ottessa Moshfegh: Eileen (-)
3. Zoë Beck: Die Lieferantin (1)
4. Antonin Varenne: Die Treibjagd (2)
5. Sven Heuchert: Dunkels Gesetz (-)
6. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (8)
7. Lisa Sandlin: Ein Fall für Delpha (-)
8. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (10)
9. Monika Geier: Alles so hell da vorn (6)
10. Christian v. Ditfurth: Giftflut (-)

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Krimi-Bestenliste August: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp

Die Krimi-Bestenliste vom August entspricht großteils meiner geplanten Leseliste der nächsten Wochen. Sowohl die neue Nummer eins, “Die Lieferantin”, als auch “Die Treibjagd”, “Hard Revolution”, “Beton Rouge” und “Alles so hell da vorn” stehen auf meinem kriminalliterarischen Speiseplan. In der Lektüre von Becks Buch stecke ich gerade und ich bin durchaus begeistert.

Larry Browns “Fay” werde ich wohl schon angesichts des Umfangs, 656 Seiten, eher ausschließen. Und auch Carsten Jensens Buch “Der erste Stein” hat über 600 Seiten…

Die restlichen Krimis sprechen mich inhaltlich jetzt nicht so ganz an, aber ich werde mal erste Rezensionen abwarten, ob ich hier nicht irgendetwas verpasse.

Die Liste im Überblick:

1. Zoë Beck: Die Lieferantin (9)
2. Antonin Varenne: Die Treibjagd (-)
3. Larry Brown: Fay (-)
4. George Pelecanos: Hard Revolution (10)
5. Simone Buchholz: Beton Rouge (-)
6. Monika Geier: Alles so hell da vorn (1)
7. Carsten Jensen: Der erste Stein (2)
8. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (-)
9. Donato Carrisi: Der Nebelmann (-)
10. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (-)

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Krimi-Bestenliste Juli: Ein Abgleich

(c) Ariadne Kriminalroman

Die Krimi-Bestenliste im Juli ist aus vielen Gründen interessant. Einerseits habe ich Monika Geiers “Alles so hell da vorn” gerade erst hier erwähnt. Platz eins steigert nun meine Neugier nochmals. Und Don Winslow hat mit “Corruption” zu seiner alten Form zurückgefunden, wie ich hier in Kürze ausführen werde.

Tom Boumans “Auf der Jagd” habe ich zu lesen begonnen, aber die Lektüre dann niemals wieder aufgenommen, mir war das ein wenig zu langsam. Adrian McKinty hat mit “Rain Dogs” wie gewohnt einen tollen Kriminalroman vorgelegt.

Von Candice Fox werde ich erst wieder ihr Stand-Alone “Crimson Lake” (das im Herbst erscheint) lesen, der Auftakt (“Hades”) ihrer Trilogie hat mich vor den beiden folgenden Teilen, also auch “Fall”, abgeschreckt. Paula Hawkins “Into the Water” habe ich hingegen bereits gelesen, nachdem ich ihr Debüt “Girl on the Train” verpasst hatte – auch dazu gibt es bald mehr.

Dann muss ich gestehen, dass mir die beiden Bücher von Carsten Jensen und Jess Kidd gar nichts sagen. Ich werde mich diesbezüglich rasch schlauer machen. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Lektüre von Becks “Die Lieferantin” und Pelecanos “Hard Revolution” – die beiden Bücher habe ich fix eingeplant.

Die Liste im Überblick:

1. Monika Geier: Alles so hell da vorn (9)
2. Carsten Jensen: Der erste Stein (-)
3. Don Winslow: Corruption (-)
4. Tom Bouman: Auf der Jagd (2)
5. Adrian McKinty: Rain Dogs (7)
6. Candice Fox: Fall (6)
7. Jess Kidd: Der Freund der Tote (-)
8. Paula Hawkins: Into the Water (-)
9. Zoë Beck: Die Lieferantin (-)
10. George Pelecanos: Hard Revolution (-)

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Krimi-Bestenliste Juni: Ein Abgleich

(c) Litradukt

Die Krimi-Bestenliste im Juni bringt drei Neueinstiege, von denen zwei ziemlich spät kommen. Sowohl Tom Boumans “Auf der Jagd” als auch Adrian McKintys “Rain Dogs” sind schon seit Anfang Februar auf dem Markt. Über “Rain Dogs” und den Autor McKinty habe ich hier zuletzt ausführlich geschrieben.

Tom Boumans Buch habe ich vor Wochen zu lesen begonnen. Nach rund 80 Seiten habe ich es dann abgebrochen – gar nicht geplant, sondern weil vermutlich ein anderes Buch dazwischen kam, dass es zu besprechen galt. Danach habe ich die Lektüre nicht mehr aufgenommen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass das Gelesene schlecht war, aber es hat mich auch nicht wirklich gefesselt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt noch mal weiterlese.

Zu Neueinstieg Nummer drei: Monika Geiers “Alles so hell da vorn” steht fix auf meinem Leseplan. Aber jetzt kommt zuerst einmal Don Winslows “Corruption” an die Reihe. Die Vorfreude ist groß!

Mit “Rain Dogs”, “Geld ist nicht genug” (Besprechung demnächst) und “Der Block” habe ich also drei Bücher der aktuellen Liste gelesen.

“Eine kurze Geschichte von sieben Morden” juckt mich weiterhin sehr, wenn das Buch bloß nicht so dick wäre. Aber vielleicht ist das die perfekte Urlaubslektüre.

Die Liste im Überblick:

1. Gary Victor: Suff und Sühne (1)
2. Tom Bouman: Auf der Jagd (-)
3. Wallace Stroby: Geld ist nicht genug (4)
4. Carol O´Connell: Es geschah im Dunkeln (6)
5. James Rayburn: Sie werden dich finden (5)
6. Candice Fox: Fall (3)
7. Adrian McKinty: Rain Dogs (-)
8. Jérôme Leroy: Der Block (2)
9. Monika Geier: Alles so hell da vorn (-)
10. Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden (7)

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Krimi-Bestenliste im Mai: Ein Abgleich

(c) Litradukt

Haiti ist von der Krimilandkarte nicht mehr wegzudenken, Gary Victor sei Dank. Ich konnte mich bereits mit “Soro” von den Qualitäten des Autors überzeugen. Nun liegt also “Suff und Sühne” vor und ich denke, auch hier wird Victor nicht enttäuschen. Besonders begeistert hat mich, wie dicht man auf wenigen Seiten schreiben kann. Hatte der Vorgänger 144 Seiten, sind es diesmal 160. Aber davon wird bestimmt jede sehr intensiv sein.

Worum es geht? Der Verlag schreibt: Inspektor Dieuswalwe Azémar hat keine Wahl: Will er nicht aus dem Polizeidienst entlassen werden, muss er sich der Entziehungskur unterziehen, die sein neuer Vorgesetzter ihm verordnet hat. Der Entzug wird zu einem Gang durch die Hölle. Ausgerechnet in diesem geschwächten Zustand wird Azémar in ein Komplott hineingezogen, das sein Leben und das seiner Tochter bedroht. Die Spur führt zur MINUSTAH, der UN-Mission in Haiti.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Jérôme Leroys Polit-Roman “Der Block” habe ich kürzlich besprochen. Von Candice Fox lasse ich seit ihrem Trilogie-Auftakt “Hades” die Finger. Das war meine große Enttäuschung des Vorjahres. Dennoch will ich im Oktober unbedingt “Crimson Lake” lesen, den Auftakt zu einer weiteren Serie. Dass Fox talentiert ist, daran gibt es ja keinen Zweifel.

Wallace Strobys zweiten Teil rund um Crissa Stone, “Geld ist nicht genug”, lese ich gerade. Der erste Teil, “Kalter Schuss ins Herz”, war schon gut. Teil zwei kann da mithalten und vielleicht sogar noch ein Schäufelchen drauflegen. Bald kann ich davon mehr berichten.

Von den restlichen Neueinsteigern interessiert mich Marina Heibs “Drei Meter unter Null” am meisten. In der Buchhandlung hatte ich dieses Buch schon angesichts seiner typischen Psychothriller-Aufmachung ausgeschlossen …

Die Liste im Überblick:

1. Gary Victor: Suff und Sühne (-)
2. Jérôme Leroy: Der Block (1)
3.Candice Fox: Fall (-)
4. Wallace Stroby : Geld ist nicht genug (2)
5. James Rayburn: Sie werden dich finden (-)
6. Carol O´Connell: Es geschah im Dunklen (-)
7. Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden (3)
8. Marina Heib: Drei Meter unter Null (-)
9. Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer (10)
10. Reginald Hill: Die letzte Stunde naht (5)

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Krimi-Bestenliste April: Ein Abgleich

(c) Nautilus

Nachdem mich die Krimi-Bestenliste im März ein wenig skeptisch werden ließ, beruhigt mich der April wieder einigermaßen. Hier sind also doch noch Genre-Krimis zu Hause. Besonders freut mich dabei der Einzug von Wallace Stroby (Platz zwei) und Reginald Hill (Platz fünf). Stroby ist ohnehin Pflicht für mich.

Fein finde ich es auch, dass Marlon James hier Platz findet, obwohl das meinem Wunsch nach klassicher Krimikost widersprechen mag. Aber wie gesagt: Ich mag ja grundsätzlich Kriminalliteratur, die Genregrenzen auslotet. Bloß die März-Liste war mir in ihrer Gesamtheit einfach zu weit weg vom Genre. “Eine kurze Geschichte von sieben Morden” ist bloß sooo lang (864 Seiten), ich weiß nicht, ob ich da nicht lieber zwei, drei andere Krimis lese (Stroby und Hill etwa).

Oder auch die neue Nummer eins, “Der Block” – das klingt schon sehr interessant: “Rechtsradikalismus authentique”, schreibt die Bestenlisten-Jury.

Wie auch immer: Der Frühling ist Krimi-Zeit (wie der Sommer, Herbst und Winter übrigens auch ;-)).

Die Liste im Überblick:
1. Jérôme Leroy – Der Block (4)
2. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (-)
3. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (-)
4. Jerome Charyn – Winterwarnung (2)
5. Reginald Hill – Die letzte Stunde naht (-)
6. Graeme Macrae Burnet – Sein blutiges Projekt (3)
7. Peter May – Moorbruch (9)
8. Max Annas – Illegal (7)
9. Kanae Minato – Geständnisse (-)
10. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer (1)

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Krimi-Bestenliste im März: Ein Abgleich

(c) Rowohlt

Die neue Krimi-Bestenliste hat mich auf den ersten Blick diesmal ein wenig enttäuscht. Was sich da finden lässt, fällt großteils nur bei sehr großzügiger Auslegung in die Kategorie Krimi. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, denn ich bin ein Suchender, der gern abseits der ausgetretenen Krimipfade wandelt. Und natürlich gibt mir die Liste auch diesmal Hilfe. Auf “Sein blutiges Projekt” oder “Der Block” wäre ich sonst wohl nie gestoßen.

Aber ein wenig beschleicht mich die Befürchtung, dass ein Krimi künftig möglichst wenig Krimi sein soll, um es auf die Liste zu schaffen. Das fände ich schade. Ein guter Krimi ohne eindeutige politische Botschaften oder literarische Ansprüche? Das scheint es momentan offenbar nicht zu geben, zumindest wenn man der Krimi-Bestenliste glaubt. Ich vermute, dass jedes Buch auf der Liste einzeln betrachtet durchaus herausragend ist, aber kurzzeitig habe ich mir schon gedacht: Wo bin ich hier jetzt eigentlich gelandet?

Offenbar bin ich doch ein konservativerer Krimileser, als ich bisher dachte. Klassische Krimis sind diesmal in der Minderzahl, darum will ich extra darauf hinweisen: “Gefrorener Schrei”, “Sea Detective – Ein Grab in den Wellen”, “Die Straße ins Dunkel” und “Moorbruch”. Das letztgenannte Buch habe ich schon gelesen und kann es jedem ans Herz legen.

Die Liste im Überblick:

1. Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer (-)
2. Jerome Charyn: Winterwarnung (2)
3. Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt (-)
4. Jérôme Leroy: Der Block (-)
5. Tana French: Gefrorener Schrei (1)
6. Mark Douglas-Home: Sea Detective – Ein Grab in den Wellen (9)
7. Max Annas: Illegal (-)
8. Paul Mendelson: Die Straße ins Dunkel (3)
9. Peter May: Moorbruch (-)
10. Federico Axat: Mysterium (-)

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