Henri Faber: Ausweglos

(c) dtv

Ein Serienmörder geht um – auch das noch! Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass es mir in diesem Fall zumeist die Haare aufstellt. Nicht wegen der nervenzerfetzenden Spannung, sondern weil ich dieses Serienmörder-Genre nicht mag. Es war für mich eigentlich nach der Lektüre von “Das Schweigen der Lämmer” als Jugendlicher beendet. Doch man soll als Leser nie zu absolut in seinen Meinungen werden, immer offen bleiben – das wird dann immer wieder belohnt.

Und dann gibt es noch ein spannendes Detail. Vor einem Jahr hat ein gewisser Rudolf Ruschel mit “Ruhet in Friedberg” einen rabenschwarzen, in der Provinz spielenden Kriminalroman geschrieben, der für den renommierten Glauser-Preis in der Kategorie Debüt nominiert wurde. Warum ich das hier erwähne? Unter seinem Pseudonym Henri Faber hat der österreichische Autor nun eben den klassischen Thriller “Ausweglos” vorgelegt.

Die Handlung ist schnell erklärt. Hamburg zittert, denn der gefürchtete Ringfinger-Mörder ist zurück. Die fesselnde Geschichte wird aus der Sicht des Polizisten Elias, des Verdächtigen Noah, von dessen Frau Linda sowie des mutmaßlichen Mörders erzählt.

Mein Fazit: Faber bringt Schwung in das immer gleiche Serienmörder-Genre bringt. Denn: Nichts ist, wie es scheint.

7 von 10 Punkten

Henri Faber: “Ausweglos”, dtv Verlag, 495 Seiten.

Leave a comment

Filed under Rezensionen

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s