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Wallace Stroby: Der Teufel will mehr

(c) Pendragon

“Der Teufel will mehr” ist bereits der vierte Teil um die nüchtern kalkulierende Berufsverbrecherin Crissa Stone – und angeblich der letzte. Was wirklich schade wäre. Denn US-Autor Wallace Stroby hat sich von Band zu Band gesteigert und seiner Antiheldin, die sich in der von Alpha-Männchen nur so strotzenden Unterwelt beweisen muss, zunehmend Ecken und Kanten verliehen.

Richard Starks Kultfigur Parker und Garry Dishers australischer Brother-in-Crime Wyatt haben also ihr weibliches Pendant gefunden. Und umso öfter ich Kriminalromane aus der Sicht der Verbrecher lese, desto mehr begeistern sie mich (wenn sie gut sind natürlich). Aus der Polizistensicht wird ohnehin so viel erzählt, auch aus dem Blickwinkel irgenwelcher gruseligen Serienmörder. Aber der nüchterne, professionelle Berufsverbrecher, der oft von gierigen Dilletanten umgeben ist – das kann echt was. Denn wer Stones kriminellen Werdegang verfolgt, kann nur zu einer Erkenntnis kommen: Alles was schiefgehen kann, wird schiefgehen. Vor allem aber darf man Komplizen niemals trauen. Niemals! Mit anderen Worten: Verbrechen lohnt sich nicht.

Lesen schon. Denn nicht nur der Teufel will mehr, auch der krimibegeisterte Blogger 🙂

Teil 1: Kalter Schuss ins Herz

Teil 2: Geld ist nicht genug

Teil 3: Fast ein guter Plan

8 von 10 Punkten

Wallace Stroby: “Der Teufel will mehr”, übersetzt von: Alf Mayer, Pendragon, 320 Seiten.

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