Garry Disher: Leiser Tod

(c) Unionsverlag

Der australische Krimiautor Garry Disher gehört zu den Besten seines Fachs, was er mit “Leiser Tod” eindrucksvoll bestätigt. Diesmal muss sich sein Ermittler Hal Challis mit einem heiklen Fall herumschlagen: Ein Vergewaltiger in Polizeiuniform sorgt im australischen Buschland für Schrecken. Doch der Autor begnügt sich nicht mit der Polizistensicht, er lässt den Leser die Welt auch durch die Augen einer Profi-Einbrecherin sehen. Da musste ich unweigerlich an Crissa Stone von Wallace Stroby denken. Und ich muss zugeben: Ich mag diese Sicht aus der Blickweise der Verbrecher mehr als die Polizistensicht.

Beide Erzählstränge lesen sich spannend und glaubwürdig, aber vor allem wie Disher diese verknüpft und auflöst, ist einfach große Klasse. Dieses Buch, das siebente der Hal-Challis-Reihe, ist ähnlich überzeugend wie sein Stand-alone “Bitter Wash Road”.

9 von 10 Punkten

Garry Disher: “Leiser Tod”, übersetzt von Peter Torberg, Unionsverlag, 347 Seiten.

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