Wallace Stroby: Fast ein guter Plan

(c) Pendragon

Bereits zum dritten Mal lässt Autor Wallace Stroby die professionelle Räuberin Crissa Stone ihren kriminellen Tätigkeiten nachgehen – und wieder einmal geht alles schief: Drogendealer in Detroit werden zwar erfolgreich ausgeraubt, doch ein Mitglied von Crissas vierköpfigem Team ist gierig – beim Aufteilen des Geldes tappt sie in eine Falle. Ganovenehre? Gibt es nicht.

Stroby wird von Buch zu Buch ( Teil 1: Kalter Schuss ins Herz”, Teil 2: “Geld ist nicht genug”) besser, seine angenehm unheroische Hauptfigur erhält immer mehr Konturen. Er erzählt zurückhaltend und unglaublich puristisch von einer Frau, die sich im beinharten Milieu der männerdominierten Unterwelt ständig neu beweisen muss.

Auch wenn ich mich wiederhole, aber Crissa ist eine Seelenverwandte von Richard Starks Antihelden Parker und Garry Dishers Berufsverbrecher Wyatt. Diese drei Figuren gehören definitiv zu meinen liebsten des Genres. Das Feine aber ist, dass Crissa nicht nur irgendein billiger Abklatsch ist.

Schade eigentlich, dass die Serie mit “Der Teufel will mehr”, dem vierten Band und seit ein paar Tagen im Handel, ein Ende findet.

8 von 10 Punkten

Wallace Stroby: “Fast ein guter Plan”, übersetzt von Alf Mayer, Pendragon Verlag, 312 Seiten.

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