William Boyle: Gravesend

(c) Polar Verlag

Ray Boy Calabrese hat während seiner Schulzeit einen Mitschüler gequält und letztlich in den Tod getrieben. Als er nun aus dem Gefängnis entlassen wird und in sein Viertel im New Yorker Stadtteil Brooklyn zurückkommt, will ihn Conway, der Bruder des damals gestorbenen Jungen, töten. Doch Conway trifft wider Erwarten auf einen völlig gebrochenen Mann.

Was Autor William Boyle liefert, ist keine simple Rachegeschichte, sondern ein oft überraschendes und alles in allem überzeugendes, auf den Punkt gebrachtes Stück Noir, bei dem man von Beginn an spürt, dass es kein Happy End geben wird. Mir war das in diesem Fall fast schon zu viel Noir – das ist nichts für dunkle Wintertage.

7 von 10 Punkten

William Boyle: “Gravesend”, übersetzt von Andrea Stumpf, Polar Verlag, 293 Seiten.

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