Krimi-Bestenliste im November: Ein Abgleich

(c) Ullstein

Der große John le Carré an der Spitze der Krimi-Bestenliste. Das ist wohl gut so, obwohl ich das Buch ziemlich sicher nicht lesen werde. Ich muss zugeben, ich bin nicht der ganz große le Carré-Fan. Restlos überzeugt haben mich seine Bücher nie und thematisch reizt mich “Das Vermächtnis der Spione” auch nicht. Zwar spielt hier seine legendäre Figur George Smiley mit und es soll eine Art Finale von “Der Spion, der aus der Kälte kam” sein, aber ich habe momentan gar keine Lust darauf. Wenn schon Spione, dann warte ich doch lieber auf Gerald Seymours “Vagabond”, das nun endlich im Dezember erscheinen soll, nachdem der Verkaufsstart seit Monaten nach hinten verschoben wird.

Von den restlichen Büchern der Liste sind Norbert Horsts “Kaltes Land” und David Whish-Wilsons “Die Ratten von Perth” fix bei mir eingeplant. Horst hatte mich mit dem Vorgänger “Mädchenware” sehr positiv überrascht. Australische Krimis reizen mich ohnehin immer und in Perth war ich auch schon einmal – da ist mein Interesse groß.

Auch “Small Crimes” ist eigentlich Pflicht, “Ein Job für Delpha” hatte ich dagegen schon eher abgeschrieben. Nachdem sich nun das Buch aber so fest in der Liste hält, neige ich dazu, es vielleicht doch noch zu wagen. Die ersten Besprechungen von Liza Codys Roman “Krokodile und edle Ziele” lassen mich noch ein wenig zweifeln, ob ich ihr aktuelles Buch, eine Fortsetzung von “Lady Bag”,  auch lesen werde. Aber das ging mir bei “Miss Terry” auch so und dann war ich begeistert.

Die Liste im Überblick:

1. John le Carré: Das Vermächtnis der Spione (-)
2. Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha (3)
3. Friedrich Ani: Ermordung des Glücks (2)
4. Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen (-)
5. Norbert Horst: Kaltes Land (-)
6. Dave Zseltserman: Small Crimes (-)
7. Andreas Pflüger: Niemals (-)
8. David Whish-Wilson: Die Ratten von Perth (9)
9. Tanguy Viel: Selbstjustiz (-)
10. Liza Cody: Krokodile und edle Ziele (-)

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4 Comments

Filed under Krimi-Bestenliste

4 responses to “Krimi-Bestenliste im November: Ein Abgleich

  1. Giesbert

    Von Norbert Horst kann ich nur abraten. Ich habe die Bücher davor gelesen und fand sie sehr gut. Aber “Kaltes Land” reitet auf der Flüchtlingswelle. Alle Flüchtlinge sind sehr gebildet, friedlich und werden schlecht behandelt. Ich kann es nicht mehr hören. Ist Horst Mitglied bei den Linken? Ich vermute es mal. Das Buch habe ich jedenfalls nach ca. der Hälfte abgebrochen, ich konnte diese Lobhudelei einfach nicht mehr ertragen.

  2. „Ein Job für Delpha“ habe ich mit großer Freude gelesen. Und das, obwohl ich es auch schon abgeschrieben hatte. Auf Empfehlung von Christina und ihrer tollen Besprechung auf ihrem Blog habe ich es mir dann aber doch gekauft. Zum Glück. Tolle Frauenfigur!
    Und „Small Crimes“ ist einfach ein genialer Höllentrip an der Seite einer verkommenen Menschenseele. Grandios!

  3. Ja, Delpha kommt auch meinem Beuteschema schmaler Krimis sehr entgegen 😄

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