Krimi-Bestenliste im Februar: Ein Abgleich

(c) Scherz

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Die aktuelle Krimibestenliste bringt gleich sechs Neueinstiege und aus meiner persönlichen Sicht endlich auch wieder einmal mehr Lese-Übereinstimmungen als zuletzt. Ich habe hier bereits Jerome Charyns “Winterwarnung”, Liza Codys “Miss Terry”“Der anatolische Panther” von Andrè Pilz und Bernhard Aichners “Totenrausch” besprochen. Und in der Lektüre von Joe Ides außergewöhnlichem Kriminalroman stecke ich gerade!

Pilz hatte ich auf der Krimiliste sehr vermisst, umso mehr freut mich seine Berücksichtigung – noch dazu auf dem tollen fünften Platz. Vielleicht denkt die Jury ja auch noch über Horst Eckert (“Wolfsspinne”) nach, der meiner Meinung nach noch immer schwer unterschätzt wird.

“Der Vergewaltiger” von Les Edgerton ist jedenfalls auch fix eingeplant, obwohl ich jetzt schon weiß, dass das keine einfache Lektüre wird. Der Titel sagt eigentlich schon alles. Aber ich habe beschlossen, kein Pulp Master-Buch mehr auszulassen. Leser, die nur Rätselkrimis lieben, sollten davon definitiv die Finger lassen.

Ich wiederhole mich vermutlich: Aber auch diese Liste zeigt wunderbar, wie vielseitig das Krimi-Genre ist. Simple Wohlfühl-Krimis sind allerdings wieder einmal keine dabei.

Die Liste im Überblick:

1. Tana French: Gefrorener Schrei (4)
2. Jerome Charyn: Winterwarnung (-)
3. Paul Mendelson: Die Straße ins Dunkel (-)
4. Liza Cody: Miss Terry (2)
5. André Pilz: Der anatolische Panther (-)
6. Bernhard Aichner: Totenrausch (-)
7. Patrick McGinley: Bogmail (1)
8. Joe Ide: IQ (6)
9. Mark Douglas-Home: Sea Detective (-)
10. Les Edgerton: Der Vergewaltiger (-)

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2 Comments

Filed under Krimi-Bestenliste

2 responses to “Krimi-Bestenliste im Februar: Ein Abgleich

  1. Habe mir gerade mal deine Besprechung zu “Der anatolische Panther” durchgelesen, da der Titel – wie übrigens (leider) oft alles vom Haymon Verlag – komplett an mir vorbeigegangen ist. Das scheint in der Tat keine gängige Massenware und pikantes Thema zugleich zu sein. Kommt auf den Merkzettel, danke!

    Den “Vergewaltiger” wird bei uns wohl der Jochen besprechen (ist ja einer der drei Titel, die bei Talk Noir in Münster diskutiert werden). Ich hadere noch mit der Auswahl des nächsten Buchs. Entweder der zweite Kerrigan oder Achten “Nichts bleibt”.

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