Donald E. Westlake: Fünf schräge Vögel

(c) Atrium

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Donald E. Westlakes “Fünf schräge Vögel” ist eine haarsträubende Gaunerkomödie, ein Krimiklamauk der alten Schule. Das liest sich zwar 46 Jahre nach Entstehen manchmal ein wenig angestaubt, hat aber auch unglaublichen Charme. Westlake liebte es einfach, Geschichten zu erzählen, das musste nicht unbedingt glaubwürdig sein.

Ganz im Gegensatz dazu schuf der 2008 verstorbene Autor unter seinem Pseudonym Richard Stark  die legendäre, über 20 Bücher umfassende Reihe rund um den vornamen- und skrupellosen Berufsverbrecher Parker. Da geht es knallhart und viel realistischer zu.

Mit “Fünf schräge Vögel” belebt nun der Atrium-Verlag die weniger düstere, dafür umso amüsantere Dortmunder-Serie – und das erstmals in Originallänge. Meisterdieb Dortmunder plant mit vier weiteren schrägen Vögeln einen bravourösen Coup, der genial schiefgehen und eine Kette komischer Geschehnisse auslösen soll. Wie gesagt, wunderbar altmodisch.

6 von 10 Punkten

Donald E. Westlake: “Fünf schräge Vögel”. Übersetzt von Tim Jung, Atrium, 288 Seiten, 20,60 Euro.

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