KrimiZeit-Bestenliste im Mai: Ein Abgleich

(c) Suhrkamp Nova

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Was lerne ich von der aktuellen KrimiZeit-Bestenliste? Simone Buchholz, die Erstplatzierte, ist mir unbekannt. Das wird sich nun aber bald ändern. “Blaue Nacht” klingt vielversprechend. Das könnte eine schräge Mischung ganz nach meinem Geschmack sein.

“Bitter Wash Road”, “Porkchoppers” und “Die Toten schauen zu” habe ich gelesen. Immerhin drei von zehn – und alle drei sind wirklich sehr gut. Gerald Kershs Buch ist nur im weitesten Sinn ein Kriminalroman, aber auf alle Fälle außergewöhnliche Literatur, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Dieser Roman über Dudicka (gemeint ist das reale Lidice, das die Nationalsozialisten vernichteten) bleibt lange haften.

“The Big O” habe ich zu lesen begonnen, aber irgendwie hat sich das zunächst witzige und sprühende Buch ein wenig totgelaufen, sodass ich bis jetzt den Lesefaden nicht wieder aufgenommen habe. Declan Burke und ich haben noch nicht wirklich zusammengefunden. Ähnlich geht es mir übrigens mit Dominique Manotti, der französischen Crime-Grande-Dame. Vielleicht klappt es mit “Schwarzes Gold” endlich.

Urbain Waites “Wüste der Toten” steht bei mir immer noch ungelesen im Regal, daher werde ich vorerst bei “Keine Zeit für Gnade” nicht zuschlagen.

James Lee Burkes Robicheaux-Krimi “Mississippi Jam” werde ich ebenfalls auslassen, aber dafür seinen vor Kurzem erschienenen Krimi “Fremdes Land” lesen.

Die Liste im Überblick:

1 (-) Simone Buchholz: Blaue Nacht
2 (2) Andreas Pflüger: Endgültig
3 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road
4 (4) Ahmed Mourad: Vertigo
5 (3) Ross Thomas: Porkchoppers
6 (10) James Lee Burke: Mississippi Jam
7 (-) Urban Waite: Keine Zeit für Gnade
8 (8) Declan Burke: The Big O
9 (-) Dominique Manotti: Schwarzes Gold
10 (-) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

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8 Comments

Filed under Krimi-Bestenliste

8 responses to “KrimiZeit-Bestenliste im Mai: Ein Abgleich

  1. Die Liste deckt sich leider so gar nicht mit meinem Stapel. “The Big O” und “Die Toten schauen zu” habe ich gelesen (Ersteres fand ich ganz witzig, aber eben nicht mehr), Disher ist sicherlich super, Burke und Manotti auch, aber meine Schwerpunkte liegen gerade eher abseits der üblichen Verdächtigen. Ich bin zugegebenermaßen dieses Jahr aber auch weit hinterher mit den Veröffentlichungen.

    • Ja, ich habe jetzt auch einige Klassiker eingeschoben und momentan fühle ich mich von Philip Kerrs “Die Hand Gottes” bestens unterhalten 😉 Der schafft es wohl auch nicht auf die Liste.

  2. Ich mache es genau umgekehrt und lese “Mississippi Jam”, lasse “Fremdes Land” aus. Irgendwie muss man bei den vielen Burkes ja selektieren…
    Ansonsten lese ich auf jeden Fall noch Manotti. Ich habe mir außerdem noch “Der Anruf” von Olen Steinhauer besorgt. Den hatte ich eigentlich auch hier auf der Liste erwartet.

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