KrimiZeit-Bestenliste im Mai: Ein Abgleich

sturmueberneworleansEs ist wieder KrimiZeit. Ich habe James Lee Burkes “Sturm über New Orleans” vor wenigen Tagen fertiggelesen. Und ich kann nur sagen: Das ist eine gute Wahl. Es ist Burkes wohl politischster und auch wütendster Krimi, wie er selbst im Vorwort schreibt. Das spürt man beim Lesen teilweise sehr stark. Burke beleuchtet die Vorgänge um und in New Orleans nach dem Hurrikan Katrina. Er gewährt damit Einblick in eine der größten humanitären Katastrophen der USA. Es mag vielleicht nicht Burkes bester Robicheaux-Krimi sein – wirklich kann ich das allerdings nicht beurteilen, weil es mein Einstieg ins Robicheaux-Universum war – aber das Buch ist für mich jetzt schon ein Favorit für meine persönliche Krimi-Jahresbestenliste.

William McIllvanneys “Die Suche nach Tony Veitch” lese ich gerade. Und ich muss mich wiederholen, ich glaube das ist gleich der nächste heiße Anwärter für meine Jahresbestenliste. Dieser Schotte schreibt wirklich genial bzw. ist auch perfekt von Conny Lösch übersetzt.

Tja, und Adrian McKintys “Die verlorenen Schwestern” habe ich am Wochenende beendet. Auch McKinty, einer meiner Lieblingsautoren, hat wieder ein starkes Stück Kriminalliteratur vorgelegt. Es ist also eine echt gute Zeit im Moment!

Das ist auch gut so, denn davor musste ich mich zwischen Greg Iles’ “Natchez Burning” und James Ellroys “Perfidia” entscheiden. Zwei 1000-Seiten-Wälzer wollte ich nicht lesen. Es wurde daher “Natchez Burning”. Ich habe die Wahl zwar nicht bereut, Ellroy wäre aber wohl der bessere Griff gewesen. Dazu mehr aber hier in meinem nächsten oder übernächsten Beitrag.

Ach ja: “Schwarzblende” und “Prime Cut” will ich auch noch lesen (aber wann?). Und Benjamin Blacks Chandler-Hommage “Die Blonde mit den schwarzen Augen” werde ich mir wohl für den Sommerurlaub aufheben. Dann könnte ich mir auch einen Chandler einpacken und einen Vergleich machen. Aber das ist nur so eine Idee…

Die Liste im Überblick:

1 (10) James Lee Burke: Sturm über New Orleans
2 (2) Zoë Beck: Schwarzblende
3 (3) James Ellroy: Perfidia
4 (4) Mike Nicol: Bad Cop
5 (1) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch
6 (5) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra
7 (6) Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern
8 (7) Alan Carter: Prime Cut
9 (-) Benjamin Black: Die Blonde mit den schwarzen Augen
10 (-) Dominique Manotti: Abpfiff

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5 Comments

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5 responses to “KrimiZeit-Bestenliste im Mai: Ein Abgleich

  1. Jetzt will ich doch langsam auch “Sturm über New Orleans” lesen, komme aber momentan zu nichts. Und bald kommt schön der nächste Burke. Diesmal enttäuscht mich bei der Bestenliste etwas, dass es kaum Neueinsteiger gibt, dabei sind in der Zwischenzeit wieder großartige Bücher erschienen. Mein Tipp für den Platz 1 im Juni: Havarie.

  2. Da bin ich mal gespannt auf deinen “Natchez Burning”-Beitrag. Ich war nicht so richtig begeistert. Die Idee mit dem Chandler/Black-Vergleich finde ich übrigens sehr interessant, das würde ich gerne lesen.
    Zur Liste: Habe bislang nur Burke und McKinty gelesen, beide toll, aber McKinty gefiel mir einen Tick besser.

    • Danke!

      Ja, dieser Chandler-Vergleich reizt mich.

      Burke und McKinty haben dir gut gefallen – dann musst du auch unbedingt McIlvanney lesen 😉

      • Da hast du recht, McIlvanney ist hervorragend. Ich habe aber gerade erst “Laidlaw” abgeschlossen. “Tony Veitch” kommt irgendwann später mal dran.

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