KrimiZeit-Bestenliste April: Ein Abgleich

(c) Kunstmann

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Diesmal versammeln sich jene Bücher, die ich von der aktuellen KrimiZeit-Bestenliste schon gelesen habe bzw. gerade lese am Ende: auf den Plätzen 8-10. Dave Zeltsermans “Killer” ist wirklich ein Krimi-Highlight, hier zahlt sich das Lesen schon allein wegen des genialen Schlusses aus.

“Natchez Burning” von Greg Iles lese ich gerade. Die Lektüre dauert allerdings etwas länger. Ich habe gerade 500 Seiten hinter mir und somit 500 Seiten vor mir. Bisher ist das ein feines Rassismus-Drama, das Iles episch ausbreitet. Zwischendurch habe ich auch James Lee Burkes “Sturm über New Orleans” zu lesen begonnen, und damit mit einer meiner alten Leseregeln gebrochen. Normalerweise lese ich nie zwei Krimis gleichzeitig. Doch hier entpuppt sich das als optimal – denn beide Bücher beziehen sich auf New Orleans nach dem verheerenden Sturm Katrina.

Wenn ich den Iles-Wälzer absolviert habe, freue ich mich schon auf etwas schlankere Bücher wie “Die Suche nach Tony Veitch” oder “Die verlorenen Schwestern”. Von “Perfida” werde ich vorerst die Finger lassen, zwei 1000-seitige Krimis kurz hintereinander vertrage ich einfach nicht.

Tja, und krimimäßig würde ich auch gern wieder mal nach Australien (“Prime Cut”) reisen. Und dann wäre da natürlich auch “Schwarzblende”, wo mir von allen Seiten der Mund wässrig gemacht wird.

Die Liste im Überblick:

1 (1) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch
2 (9) Zoë Beck: Schwarzblende
3 (-) James Ellroy: Perfidia
4 (3) Mike Nicol: Bad Cop
5 (-) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra
6 (-) Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern
7 (2) Alan Carter: Prime Cut
8 (8) Dave Zeltserman: Killer
9 (-) Greg Iles: Natchez Burning
10 (-) James Lee Burke: Sturm über New Orleans

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1 Comment

Filed under Krimi-Bestenliste

One response to “KrimiZeit-Bestenliste April: Ein Abgleich

  1. KILLER (übrigens auch PARIA) und SCHWARZBLENDE fand ich beide top.

    Dafür hab ich in BAD COP nur reingelesen, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. STURM ÜBER NEW ORLEANS hab ich ebenfalls gelesen, fand es nur durchschnittlich gut, muss aber dazu sagen, dass ich sowas wie REGENGÖTTER erwartet habe und da mit falschen Erwartungen ans Buch gegangen bin.

    McKinty, Iles und McIlvanney warten noch. PERFIDA hätte ich auf meine Leseliste gepackt, aber da geht es mir wie dir: zwei Wälzer … lieber nicht. Einer reicht.

    Und ja SCHWARZBLENDE – lesen! Ist für mich das wahrscheinlich wichtigste Buch des Jahres. Sehr mutig, sehr kritisch und trotzdem unterhaltend zu lesen (obwohl Unterhaltung hier zweitrangig ist).

    Ach: Und PARIA lesen! Ist ganz anders als KILLER!

    Liebe Grüße, Iris

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