Krimis, die man 2014 lesen sollte (VI)

C. Bertelsmann

C. Bertelsmann

Tja, meine Juni-Liste ist kurz, was auch daran liegt, dass ich Ilja Albrechts “Sibirischer Wind” (ab 17. Juni), das ich hier eigentlich vorstellen wollte, abgebrochen habe. Dazu hier in Kürze mehr. Für Fans von Spionageroman kündigt sich aber ein Pflichtlektüre an: Joseph Kanons “Die Istanbul Passage”. Ich muss zwar gestehen: Bei mir steht immer noch sein Buch “Der verlorene Spion” ungelesen im Regal, doch an der Qualität des Autors liegt es sicher nicht – vielmehr an der Zeit. Sein Buch “In den Ruinen von Berlin” wurde unter dem Originaltitel “The Good German” verfilmt. Zuletzt war 2006 “Stadt ohne Gedächtnis” erschienen. Für Kanon-Fans geht damit also eine lange Durststrecke zu Ende. “Die Istanbul Passage” ist sicher ideal für Leser von John LeCarré, Oliver Bottini und Olen Steinhauer.

Der Verlagstext: Als neutrale Stadt zwischen Europa und Asien war Istanbul im Zweiten Weltkrieg Magnet für Flüchtlinge und Spione. Leon Bauer, ein amerikanischer Geschäftsmann, ist durch kleine Undercover-Tätigkeiten für die Alliierten mit der Unterwelt in Berührung gekommen. Nun, als die Geheimdienste abziehen und sich die Stadt auf die Realität der Nachkriegszeit einstellt, bekommt Leon einen letzten Routine-Auftrag. Doch als ihm der Job gefährlich aus dem Ruder läuft und er der attraktiven Gattin des amerikanischen Botschafters in der Türkei verfällt, weiß Leon bald nicht mehr, wem er vertrauen kann, und wo das Gute aufhört und das Böse beginnt …

(c) Bastei Lübbe

(c) Bastei Lübbe

Buch Nummer zwei interessiert mich noch mehr: Peter Lineys “Die Verdammten” (13. Juni) löst meinen aktuellen dystopischen Zugreifreflex aus. Nach den zwei genialen dystopischen Krimis “Roter Mond” und “2/14” bin ich bereit für mehr. Der Verlag schreibt hier: Clancey ist in die Jahre gekommen. Früher stand er als “Mann fürs Grobe” in Diensten der Mafia. Jetzt zählt er zu den Ausgestoßenen: Er lebt auf einer Insel, auf die alle Alten und Gebrechlichen ausgelagert werden. Hier herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, und es gibt keinen Schutz vor den Scheusalen, die die Menschen in nebligen Nächten quälen. Eines Tages entdeckt Clancey ein geheimes Tunnelsystem, in dem ein blindes Mädchen lebt. Sie gibt ihm Hoffnung. Und die Gelegenheit, endlich zurückzuschlagen.

Mafia, Ausgestoßene, ein kleines blindes Mädchen, geheimes Tunnelsystem. Mehr brauche ich nicht 😉

 

 

 

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1 Comment

Filed under Krimis, die man lesen sollte

One response to “Krimis, die man 2014 lesen sollte (VI)

  1. Ich habe “Die Istanbul Passage” zweimal angefangen und nach ein paar Seiten wieder beendet. Scheint nicht mein Fall zu sein.

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