William Kent Krueger gewinnt Edgar Award

(c) Atria Books

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Gerade habe ich bei Ludgers Krimi-Depeschen gesehen, dass der Edgar Award bereits vergeben wurde (eh schon am Freitag!). Der wahrscheinlich wichtigste US-Krimipreis, vergeben von den “Mystery Writers of America”,  geht heuer in der Hauptkategorie an William Kent Krueger mit “Ordinary Grace”. Gratulation an den bei uns nahezu unbekannten Autor – ich darf mich da übrigens nicht ausnehmen.

Kein Wunder: Auf Deutsch ist bisher nur sein Erstling “Iron Lake” (“Indianischer Winter”, 2000) erschienen, für den Krueger auch den Anthony-Award für das beste Erstlingswerk erhalten hat. Seitdem hat er im fast im Jahresabstand nachgelegt. Wer mehr über den Autor wissen will, schaut am besten auf seine Homepage.

Um deutlich zu machen, wie aussagekräftig die Auszeichnung in der Kategorie “Best Novel” ist: 2013 gewann Dennis Lehane mit “In der Nacht” (“Live by Night”), 2012 Mo Hayder mit “Verderbnis” (“Gone”), 2011 Steve Hamilton mit “Der Mann aus dem Safe” (“The Lock Artist”) und 2010 John Hart mit “Das letzte Kind” (“The Last Child”). Über Lehanes und Hamiltons oben genannte Bücher habe ich hier geschwärmt – beiden habe ich 9 von 10 Punkten gegeben. Von John Hart habe ich “Das eiserne Haus” gelesen, das ich auch als Spitzen-Thriller einstufen würde. Es bleibt also zu hoffen, dass Kruegers Buch schon bald auf Deutsch publiziert wird.

Für alle, die es interessiert – der US-Verlag schreibt über “Ordinary Grace”: New Bremen, Minnesota, 1961. The Twins were playing their debut season, ice-cold root beers, were selling out at the soda counter of Halderson’s Drugstore, and Hot Stuff comic books were a mainstay on every barbershop magazine rack. It was a time of innocence and hope for a country with a new, young president. But for thirteen-year-old Frank Drum, a preacher’s son, it was a grim summer in which death visited frequently and assumed many forms. Accident. Nature. Suicide. Murder.

Told from Frank’s perspective forty years later, Ordinary Grace is a brilliantly moving account of a boy standing at the door of his young manhood, trying to understand a world that seems to be falling apart around him. It is an unforgettable novel about discovering the terrible price of wisdom and the enduring grace of God.

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1 Comment

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One response to “William Kent Krueger gewinnt Edgar Award

  1. My Crime Time

    William Kent Krueger kenne ich auch noch nicht – und will diese Leselücke bald schließen. Obwohl ich vom Qualitätssiegel des Edgar Award nicht ganz so überzeugt bin wie du, lieber Peter. Mit Mo Hayder tue ich mich zum Beispiel wirklich schwer, weil mir da vieles zu bewusst und vordergründig konstruiert ist. Und “Das letzte Kind” von John Hart konnte mich auch nicht wirklich überzeugen: http://mycrimetimeblog.wordpress.com/2013/11/04/oh-johnny-das-letzte-kind-von-john-hart/ Vielleicht ist mein Lesegeschmack einfach zu unamerikanisch. 😉

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