Monthly Archives: April 2014

Neues von und über Don Winslow

(c) Suhrkamp

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Ich habe mich hier schon öfters als Fan von US-Autor Don Winslow geoutet. Daran kann auch sein Nicht-Meisterwerk “Vergeltung” nichts ändern. Denn seine Bücher “Tage der Toten”, “Zeit des Zorns”, “Kings of Cool”, “Sprache des Feuers” sind für mich fast unvergleichlich gut. Hier ein kleines Winslow-Update.

Vor einem Jahr habe ich berichtet, dass aus seinem Drogen-Epos “Tage der Toten” auch schon bald ein Film werden soll. Seitdem hat man aber leider nicht mehr wirklich etwas Neues über dieses Projekt gehört. Dank dem feinen Blog Krimi-Welt weiß ich aber zumindest, dass Winslow seinen deutschen Verlag gewechselt hat (Droemer statt Suhrkamp). Die Suhrkamp-Querelen dürften da durchaus ausschlaggebend gewesen sein. Aber vor allem eine “Neben”-Information ist für mich sehr interessant: “Ich freue mich außerdem bekanntzugeben, dass bei Droemer Knaur zahlreiche neue Bücher von mir erscheinen werden, darunter auch die Fortsetzung von Tage der Toten”, sagt Winslow demnach. Eine Fortsetzung von “Tage der Toten”? Ich bin da ein wenig skeptisch. Ich konnte keine englischsprachige Quelle finden, in der davon die Rede ist. Aber die Hoffnung lebt! Film und Fortsetzung, das wäre der Hammer.

Dafür habe ich vier erwähnenswerte Winslow-Tweets gefunden:

Eine dreiteilige Kriminalgeschichte mit dem Titel “Extreme”, geschrieben für den “Playboy” (hier der erste Teil)

Eine Kurzgeschichte aus dem Vorjahr, erschienen ebenfalls im “Playboy”

Und ja, auch Don Winslow liebt “True Detective”!

Aber am besten gefällt mir eindeutig dieser:

 

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Bernhard Aichner: Totenfrau

(c) btb

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Ich bin beruhigt! Denn seit wenigen Tagen weiß ich: Auch Österreicher können Thriller der Extraklasse schreiben. Der Tiroler Bernhard Aichner hat das mit “Totenfrau” eindrucksvoll bewiesen, wie ich auch ausführlich unter dem Titel “Eine Bestatterin als Racheengel” geschildert habe. Es überrascht also nicht, dass sich sein Buch bereits in die USA und Großbritannien verkauft hat – übrigens noch ehe es nun auf Deutsch erschienen ist. Das ist wirklich ein toller Erfolg. Eine Verfilmung ist ebenfalls geplant.

Und das Buch ist tatsächlich ein perfekter Thriller, der keinen Vergleich mit namhaften internationalen Autoren zu scheuen braucht: Auf 446 Seiten treibt Aichner seine Geschichte rund um die Bestatterin Brünhilde Blum, die zum Racheengel wird, gekonnt und rasant voran. Beim Lesen entsteht schnell das Gefühl, dass man das Buch verschlingt. Zurückzuführen ist das allerdings auch auf die über 120 Leerseiten vor den 49 Kapiteln – ohne die wäre “Totenfrau” eigentlich nur knapp über 300 Seiten lang.

Nun kommt das kleine “Aber”. Als Thriller ist “Totenfrau” perfekt. Vielleicht sogar zu perfekt, denn das Buch wirkt dadurch stellenweise ein wenig zu glatt. Manches (böse Männer in österreichischen Kellern) ist zu plakativ. Lokalkolorit fehlt fast gänzlich – auch um international zu funktionieren. Die Heldin wird dann wohl “Bloom” oder “Flower” heißen, wie Aichner selbst sagt. Und diese expliziten Grauslichkeiten (perverse Sexorgien) haben mich schon bei Stieg Larsson ein wenig gestört.

Das ist aber Mäkeln auf sehr hohem Niveau. Alles in allem bin ich schon sehr auf das nächste Buch von Aichner gespannt, der Brünhilde Blum offenbar literarisch weiterleben lassen will.

8 von 10 Punkten

Bernhard Aichner: “Totenfrau”, 446 Seiten, btb.

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Nathan Larson: 2/14

(c) Diaphanes

(c) Diaphanes

Meine Enttäuschung über Adam Steinberghs “Spademan” habe ich hier vor Kurzem geäußert. Nun habe ich aber ein ähnlich angelegtes Buch gelesen, das meiner Meinung nach tatsächlich die Kategorisierung Future Noir verdient. Denn Nathan Larson ist mit “2/14” ein großer Wurf gelungen. Das Buch ist ein besonderes Lesevergnügen, denn es spielt gekonnt mit all den Genre-Klischees (Stichwort: Cherchez la femme), ohne dabei zwanghaft und gekünstelt zu sein. “2/14 zitiert, ohne Zitat zu sein”, formuliert es Thomas Wörtche treffend in seinem Nachwort. Und er beschreibt das Buch als “ein Hybrid, irgendetwas zwischen Science-Fiction und Privatdetektivroman und Politthriller mit leichter Tendenz zum Ego-Shooter”. Auch das trifft den Kern ganz gut. Es ist ein schrilles, abgefahrenes und witziges Buch – mit stillen und tiefen Momenten. Eine ganz wild Mischung eben.

Zum Inhalt: Am 14. Februar (daher der Titel) ist New York von Anschlägen erschüttert worden, die Welt ist seitdem eine andere. Hauptfigur Dewey Decimal, ein ehemaliger Soldat – mehr weiß er nicht (“Ich bin nämlich überzeugt, dass Teile meiner Erinnerung gelöscht wurden (…). Ich bin sogar überzeugt, dass man mir falsche Erinnerungen implantiert hat”) – haust in der öffentlichen Bibliothek, an der niemand mehr interessiert zu sein scheint. Decimal wird von der Stadtverwaltung auf einen Ukrainer angesetzt, den er beseitigen soll. Damit nimmt die turbulente Geschichte ihren Lauf.

Auch eine Pandemie hat die Menschen heimgesucht (“H1N1? Das Ding war die komplette Niete unter den Viren”). Denn “die Große Böse Mutter Erde lernt aus ihren Fehlern, dreht an ein paar Schrauben und kommt das nächste Mal mit einem besseren Modell daher”. Dewey Decimal lebt in dieser kaputten Welt nach seinem eigenen Kodex – auch das ist typisch für Noir. Er erledigt zwar Aufträge für Geld, käuflich ist er deshalb noch lange nicht. Ein Guter ist er aber ebensowenig: “Dan, ich bin das böse schwarze Ungeheuer unter deinem Bett. Ich bin ein eiskalter irrer Babykiller”, denkt Decimal etwa, nachdem er einen Mann getötet hat, dessen letzte Worte “Sie sind kein. Ungeheuer” waren.

Das klingt jetzt etwas wirr und aus dem Zusammenhang gerissen. Daher ist meine Begeisterung vielleicht nicht ganz nachvollziehbar. Denn es ist eine ziemlich blutige Geschichte, die Larson da serviert. Im Gegensatz zu “Spademan” hat mich das aber nicht gestört. Die Gewaltorgien sind aus meiner Sicht bei Larson comicartig überhöht, nicht so platt plakativ wie bei Steinberghs Buch. Es sind dieses Diffuse und die sich zerlegende Realität (welche Erinnerungen Decimals sind echt? Welche sind ihm hinzugefügt?), die den Reiz des Buches ausmachen. Ich kann das gar nicht in eigene Worte fassen. Das muss man einfach lesen.

“2/14” ist übrigens der Auftakt einer Trilogie, wie Larson auch auf seiner Homepage nathanlarson.net schreibt. Band zwei (“The Nervous System”) ist in den USA bereits erschienen, Band drei soll im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen. Ein Detail am Rande hat mich überrascht und gefreut: Larson hat die Filmmusik für “Margin Call – Der große Crash” geschrieben. Für mich ist das der bisher beste fiktive Film über die aktuelle Finanzkrise, wie ich hier zu erklären versucht habe. Und Larson hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.

9 von 10 Punkten

Nathan Larson: “2/14”, übersetzt von Adrea Stumpf, 255 Seiten, Diaphanes.

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Krimis, die man 2014 lesen sollte (IV)

(c) dtv premium

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Nach der Buchmesse in Leipzig ist bei den Neuerscheinungen offenbar Durchschnaufen angesagt. Die Liste neuer Bücher ist vergleichsweise dünn. Dennoch habe ich wieder drei Bücher gefunden, die meine Neugier geweckt haben. Nach dem im Herbst 2013 publizierten Krimi “Tödliche Ohnmacht”  bringt der dtv-Verlag neues Altes (das Buch ist im Original bereits 1930 erschienen) von C.S. Forester heraus. Zum Inhalt: In “Gnadenlose Gier” (1. April) schmieden drei Mitarbeiter im London der 1920er Jahre einen mörderischen Plan.

Für mich ist es eigentlich höchst an der Zeit, diesen Autor, der Klassiker des Krimigenres geschrieben hat, endlich kennenzulernen. Sehr fein finde ich übrigens die stilvollen Neuausgaben von Foresters Büchern. Ein Lob an die Gestalter des Verlags!

(c) Rotbuch

(c) Rotbuch

“TaxiBar” von Jörg Juratzka erscheint ebenfalls Anfang April und könnte einen weiteren blinden Fleck schließen. Ich habe von Juratzka noch nichts gelesen – dabei handelt es sich schon um Kryszinskis 11. Fall. In “TaxiBar” hat er seine Detektei dicht gemacht und die TaxiBar, eine 24-Stunden-Kneipe übernommen.

Der Verlag schreibt über das Buch: “Spannend, schräg und schwarz wie der Kaffee, der in der TaxiBar serviert wird.” Ob man diesem Verlagstext trauen darf?

(c) Goldmann

(c) Goldmann

“Die fünfte Welle” (14. April) von Rick Yancey klingt nach einem düsteren Endzeit-Thriller. Da wäre ich also wieder mit meinem momentanen Faible für Dystopien. Der Verlag schreibt: Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem!

Ich habe kurz in die Leseprobe des Verlages reingelesen und ich muss sagen, das liest sich wirklich überzeugend. Ich bin also gespannt.

 

 

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Ich.möchte.unbedingt.lesen

So, da nehme ich schon wieder ein Bloggerstöckchen auf, das ich diesmal aber nicht weitergeben werde. Zugeflogen ist es mir vom feinen Blog Kaffeehaussitzer. Danke! Die Aufgabe: Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein.

Also gut, hier sind meine (wahrscheinlich) nächsten fünf Bücher:

(c) dtv

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“Mirage” von Matt Ruff

Meine Nummer eins auf der Leseliste. Da führt eigentlich kein Weg daran vorbei. Ich habe ein Faible für dystopische bzw. Parallelwelt-Thriller entwickelt. Nach “Spademan” und “2/14” ist “Mirage” da nur eine logische Konsequenz. “Mirage” fällt dabei in die Kategorie 9/11-Parallelwelt-Thriller. Ich habe hier ja voriges Jahr schon über den Parallelwelt-Krimi “Osama” geschrieben. Dieses Spiel von Realität mit Fiktion, Wissen und Halbwissen und Was-wäre-wenn ist unheimlich spannend.

(c) Penhaligon

(c) Penhaligon

“Roter Mond” von Benjamin Percy

Tja, dann kommt gleich der nächste dystopische Roman. Benjamin Percy, von dessen Buch “Wölfe der Nacht” ich voriges Jahr schwer begeistert war, legt einen Werwolf-Roman vor, der aber weit über kitschige Vampir- und Werwolf-Fantasien hinausgehen dürfte und sehr sozialkritisch sein soll. John Irving sagt über dieses Buch laut Klappentext: “Hätte George Orwell sich eine Zukunft mit Werwölfen ausgemalt, dann wäre genau dieser Roman dabei herausgekommen.” Wenn das nur annähernd stimmt …

(c) dtv premium

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“Der Teufel von New York” von Faye Lyndsay

Mit diesem Buch würde ich dann wieder ein wenig aus meinem futuristischen Trend ausbrechen und eine Reise in das New York des Jahres 1845 wagen. In diesem Jahr wird die Polizeitruppe von New York gegründet, ihr erste richtige Bewährungsprobe steht an, als ein verstörtes Mädchen einem Polizisten auf der Straße in die Arme läuft. Sie hat ein mit Blut getränktes Nachthemd an und kann nicht sagen wie sie heißt, oder was ihr passiert ist. Kurz darauf werden 19 Kinderleichen gefunden.

(c) Fischer Taschenbuch

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“Der unvermeidliche Tod von Lewis Winter” von Malcolm Mackay

Ich habe erstmals vor zwei Jahren von dem Buch gehört und war begeistert, als bekannt wurde, dass es ins Deutsche übersetzt wird. Hauptfigur ist ein Killer in Glasgow. Er soll den titelgebenden Lewis Winter töten. Schottische Krimis zählen momentan zu meinen Lieblingsbüchern. Zuletzt haben mich Howard Linskey (“Crime Machine”) und Christopher Brookmyre (“Die hohe Kunst des Bankraubs”) so richtig vom Hocker gehauen. Bin schon mal gespannt, ob Mackay, der angeblich eine Glasgow-“Trilogie” schreibt, mich auch überzeugen kann.

(c) ariadne

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“Ausbruch” von Dominique Manotti

Mit der französischen Ausnahmeautorin habe ich noch eine Rechnung offen. Mit ihrem hochgelobten Buch “Letzte Schicht” (KrimiWelt-Bestenliste Rang 3, Deutscher Krimipreis Rang 3) bin ich vor zwei Jahren einfach nicht zurecht gekommen. Das lag wohl auch an meiner damaligen Stimmung, ich habe immer nur ein paar Seiten auf einmal gelesen und habe nie einen Zugang gefunden. Was mich besonders reizt: Das Buch soll politischer Roman noir und Reflexion über den literarischen Schöpfungsakt zugleich sein.

 

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Adam Sternbergh: Spademan

(c) Heyne Hardcore

(c) Heyne Hardcore

“Ich töte Männer. Und ich töte Frauen, denn ich will nicht diskriminierend sein”, sagt Titelfigur “Spademan” bereits auf der dritten Seite. Da haben bei mir das erste Mal die Alarmglocken geschrillt. Das mag ein cooler Spruch sein, glaubwürdig ist das für mich nicht. Das nehme ich diesem Müllmann einfach nicht ab. Das ist Pseudo-Moral. Mal ehrlich: Wer tötet Frauen nicht, weil er das diskriminierend findet? “Aber ich töte keine Kinder, denn dazu muss man ein echter Psychopath sein”, heißt es weiter. Das macht es für mich auch nicht unbedingt besser, das hat man schon in zahlreichen Filmen gesehen und gehört. Und: Ein Psychopath kann man auch sein, wenn man keine Kinder tötet.

Dennoch nimmt Adam Sternberghs “Spademan” vorerst rasant Fahrt auf. Sein Buch spielt in der Zukunft, nach einem verheerenden Anschlag in New York City. Das liest sich mitunter sogar witzig, auch die Bilder des apokalpytischen New York überzeugen phasenweise. Vor allem die Idee, dass sich viele Menschen zunehmend in virtuelle Welten “einstöpseln” (in gruseligen Hi-Tech-Betten liegend, während ihre körperlichen Hüllen immer mehr vergammeln), fand ich interessant. Manchmal habe ich diesen Eindruck ansatzweise jetzt schon, wenn ich mit der U-Bahn fahre: Der halbe Waggon wischt über irgendein kleines Display, grinst vor sich hin oder hat “weiße Drähte von den Ohren herabhängen”, wie das auch Lavie Tidhar in seinem düsteren und kafkaesken Parallelwelt-Thriller “Osama” beschrieben hat.

Rund 200 Seiten lang hat mir das Buch auch Spaß gemacht, danach ist bei mir die Stimmung allerdings gekippt – endgültig dann bei der brutalen Szene mit dem Pfefferspray. Ab da war ich genervt. So viel unnötiges Blutvergießen. Zudem will das Buch so etwas wie “Future noir” sein. Dazu ist es mir allerdings zu konventionell geraten. Nur ein futuristisches Setting reicht da nicht aus. Mir war das zu glatt.

Was man aus der feinen Ausgangssituation machen hätte können, hat mir Nathan Larson mit seinem Buch “2/14” gezeigt, das ich gleich anschließend an “Spademan” gelesen habe. Da passt der Ton perfekt zum düsteren Setting. Das ist mitunter auch verstörend. Auch “2/14” spielt in einem heimgesuchten New York und auch dort wird nicht wenig Blut vergossen. Doch während ich mehr von Larsons Helden Dewey Decimal (dazu hier schon bald mehr!) wissen will, steht für mich andererseits fest: Von dem Müllmann habe ich genug.

Wer gern eine andere, ganz konträre Meinung lesen will, dem empfehle ich einen Blick auf Nicoles Blog “My Crime Time”: “Ein Killer mit Prinzipien”. Schön, dass man Bücher so unterschiedlich lesen kann.

4 von 10 Punkten

Adam Steinbergh: “Spademan”, übersetzt von Alexander Wagner, 302 Seiten, Heyne Hardcore.

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KrimiZeit-Bestenliste April: Ein Abgleich

(c) liebeskind

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Der Spitzenreiter der KrimiZeit-Bestenliste aus dem März hat auch im April die Nase vorn: “GB84” von David Peace. Was ich davon gehalten habe, war hier ja schon zu lesen: Das Buch liest sich wie ein literarischer Grabenkampf. Auch über Daniel Woodrell (“In Almas Augen”), momentan auf Platz drei, und Jan Costin Wagner (“Tage des letzten Schnees”, hier habe ich erstmals 10 von 10 Punkten vergeben), Platz vier, habe ich geschrieben.

Und dann habe ich noch einen der fünf Neueinsteiger gelesen, über den ich auch meinen nächsten Beitrag hier verfassen werde: “Spademan” von Adam Steinbergh. Eines vorab und um ein wenig die Spannung zu steigern (ich weiß, das ist fies): Ich bin bei diesem Buch, das fast überall gelobt wird, anderer Meinung. Meine Begründung schon bald!

Von den anderen Neueinsteigern interessiert mich vor allem Urban Waites “Wüste der Toten”, das jetzt auf meiner Leseliste wieder weiter nach vorne rückt. Für Oliver Bottini, den ich bislang noch nicht kenne, wird es eigentlich auch Zeit, ebenso wie Sascha Arangos Buch, von dem  ich auch viel Gutes gehört habe. Dass es wieder einmal ein afrikanisches Buch – wenn auch nur knapp – in die Liste geschafft hat, finde ich auch fein!

Die Liste im Überblick:

  1. David Peace: “GB84” (1)
  2. Oliver Bottini: “Ein paar Tage Licht” (-)
  3. Daniel Woodrell: “In Almas Augen” (5)
  4. Jan Costin Wagner: “Tage des letzten Schnees” (2)
  5. Sascha Arango: “Die Wahrheit und andere Lügen” (-)
  6. Adam Steinbergh: “Spademan” (-)
  7. Urban Waite: “Wüste der Toten” (-)
  8. Karim Miské: “Entfliehen kannst du nie” (10)
  9. Uta-Maria Heim: “Wem sonst als dir” (8)
  10. Mukoma wa Ngugi: “Nairobi Heat” (-)

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