Krimis, die man 2014 lesen sollte (II)

(c) Rowohlt Polaris

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Der Februar ist ein wirklich starker Monat, zumindest was die Krimineuerscheinungen betrifft. Lauren Beukes Zeitreise-Thriller “Shining Girls” (1. Februar) habe ich zwar bereits in meinem vorigen Beitrag “Fünf Krimis, auf die ich 2014 am meisten gespannt bin” genannt, will ich bei den Monats-Highlights aber nicht unter den Tisch fallen lassen.

(c) liebeskind

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Aber schnell weiter zu einem weiteren Buch, das zweifellos das Potential hat, eines der Higlights des Jahres zu werden. Daniel Woodrell hat zuletzt mit “Winters Knochen” und “Der Tod von Sweet Mister” viel Lob von der Kritik geerntet. Ich habe ihn bei einer Lesung gesehen und war von der Bescheidenheit dieses Mannes überwältigt. Nun legt er nach. Woodrell entführt uns mit seinem Buch “In Almas Augen” (10. Februar) in das Jahr 1929 an den Schauplatz Missouri. In einer Kleinstadt sterben 42 Menschen bei einer nächtlichen Explosion bei einer Tanzveranstaltung. Die Ursache wird nie wirklich geklärt. Vierzig Jahre später will nun die titelgebende Alma die Wahrheit wissen. Klingt nach einem absoluten Lese-Muss und ist fix auf meiner Lese-Liste eingeplant.

(c) liebeskind

(c) liebeskind

Und es ist kaum zu glauben, dass der Verlag liebeskind neben Woodrell mit einem weiteren Buch in den Läden geht, das ein unvergessliches Krimierlebnis bieten könnte. Der preisgekrönte Brite David Peace schreibt in “GB 84” (10. Februar) über das titelgebende Jahr 1984 in Großbritannien. Das Land befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Ausnahmezustand. Die Grenzen zwischen Politik und Verbrechen verschwimmen zunehmend. Es wird mein erstes Buch von David Peace sein, an dem sich die Krimigeister zu scheiden scheinen. Entweder liebt oder hasst man ihn. Mal sehen, wo ich mich einreihen kann.

(c) Knaur

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Tja, Urban Waites “Wüste der Toten” (3. Februar) klingt nach einem klassischen, harten Krimi. Im Verlagstext steht: Rays Leben ist nicht besonders gut gelaufen. Vor zehn Jahren hatte er eine Frau, einen kleinen Sohn und eine Zukunft. Jetzt hat er nichts mehr. Auch nicht zu verlieren. Einen letzten Job für seinen Boss, einen Drogenbaron, muss er noch erledigen. In Coronado, einem Kaff in der Wüste von New Mexico, das schon bessere Tage gesehen hat. Aber zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit, die Spielregeln haben sich geändert. Als der Coup daneben geht, begreift Ray schnell, dass sein Leben auf Messers Schneide steht …

(c) List

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Weniger hart, aber umso komischer dürfte es in Eoin Colfers “Hinterher ist man noch immer tot” (28. Februar) zugehen. Dan McEvoy, der irische Gangster mit Haarimplantat, der schon in “Der Tod ist ein bleibender Schaden” auf die Leser losgelassen wurde, kehrt zurück.

Alles in allem ein wunderbares Menü, das die Vielfalt des Genres zeigt. Da ist für jeden etwas dabei.

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