Monthly Archives: January 2014

Robert Crais: Straße des Todes

(c) Heyne

(c) Heyne

Robert Crais war bislang ein blinder Fleck auf meiner Krimilandkarte. Ich hatte schon oft von dem Ermittler-Duo Joe Pike und Elvis gehört, war aber nie dazu gekommen, etwas von Crais zu lesen. “Straße des Todes” war nun also mein Crais-Debüt. Und ich bin gespalten.

Crais schreibt locker, spannend und auch mit Humor. Seine Figuren funktionieren ebenfalls perfekt. Dazu hat er ein brisantes Thema gewählt: Crais macht auf das Phänomen der bajadores, der Entführungen entlang der US-mexikanischen Grenze aufmerksam. Tatsächlich werden entlang der Fluchtrouten aus dem Süden immer häufiger Migranten gekidnappt und von deren Familien Geld erpresst. Mittlerweile ist Mexiko weltweit das Land mit den meisten Entführungen. Solange gezahlt wird, bleiben die Angehörigen am Leben, fließt kein Geld mehr, werden diese getötet.

Crais macht die Skrupellosigkeit der Kriminellen auch in deren Verwendung der Sprache deutlich. Die Migranten werden von ihren Entführern schlicht als pollos, also Hühner, bezeichnet. Für sie sind das keine Menschen, sondern ein Stück Ware, ein Geschäftsmodell. Wenn sie ausgedient haben, dreht man ihnen einfach den Hals um.

Und dennoch: Da war auch wieder dieses typische Thriller-Problem. Mir wurde zumindest bewusst, warum ich verstärkt Kriminalliteratur lese, die nicht nur von der reinen Spannung lebt. Pageturner haben schon etwas für sich (ich habe sie ja auch jahrelang bevorzugt gelesen und habe nun wohl irgendeine Grenze erreicht), hinterlassen mich aber oft mit einem leeren Gefühl. Und das war eben auch bei “Straße des Todes” so. Während des Lesens war alles wunderbar, ein simples Ende hat dann meinen positiven Gesamteindruck aber einigermaßen getrübt und letztlich war das Buch auch wieder schnell vergessen. Kein Abgang, würde der Weintrinker wohl sagen.

Etwas hat mir aber sehr gefallen. In einem CNN-Interview hat Crais erklärt, warum er für seine Bücher nie die Filmrechte verkauft hat. “Ich mache mir Sorgen, dass eine Verfilmung einen Keil zwischen meine Leser und mich treiben könnte. (…) Elvis und Joe werden in unseren Köpfen lebendig. Trotzdem hat jeder seine ganz eigene Vorstellung von den beiden. Ein Film würde das natürlich zerstören. Das ist es ja, was ich an Büchern so liebe: Alle lesen den gleichen Text, und doch sieht jeder andere Bilder.” Schön und treffend formuliert! Gerade in Zeiten, in denen das Geld regiert: Hut ab.

6 von 10 Punkten

Robert Crais: “Straße des Todes”, übersetzt von Jürgen Bürger, 412 Seiten, Heyne.

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Don Winslow: Vergeltung, Vengeance, Verwirrung

(c) Suhrkamp

(c) Suhrkamp

Endlich ist er da: “Vergeltung”, der neue Thriller des US-Krimigroßmeisters Don Winslow! Und die ersten wenig wohlwollenden Reaktionen machen mich nun wirklich neugierig. Tobias Gohlis zieht einen gewagten Vergleich: “Vergeltung – ein Landserheft” titelt er seinen Eintrag im Krimi-Blog recoil: “Sein neuer Roman Vergeltung, der dieser Tage bei Suhrkamp erscheint (in den USA ist Vengeance noch nicht veröffentlicht) liest sich über weite Strecken wie ein Landserheftchen. So eine Ansammlung von Militär- und Krieger-Verherrlichung gekoppelt mit reaktionärem Rachegefasel habe ich lange nicht mehr gelesen. Wäre der Verfasser dieses Waffenkatalogs und dieser Akronymsammlung nicht Don Winslow, hätte ich es nicht zu Ende gelesen, und das Teil als Fehlversuch aus der Tom-Clancy-Schule beiseite gepfeffert.” Wow, das ist starker Tobak. Schwer vorstellbar, aber wenn der profunde Krimikenner Gohlis das schreibt wird da schon etwas dran sein.

Marcus Müntefering von Krimi-Welt und Spiegel Online ist da schon gnädiger in seinem Urteil. Denn seiner Meinung nach ist Winslow “nicht nur ein extrem moderner, rasend schneller Thriller gelungen, sondern auch ein hoch politischer Roman, der den Leser subtil dazu auffordert, sich der moralischen Ambivalenz unserer Zeit zu stellen.”

Spannend finde ich auch die Postings unter dem Spiegel Online-Artikel. Für Verwirrung sorgt vor allem, dass das Buch in den USA noch nicht erschienen ist. Das ist natürlich ein ungewöhnlicher, gewagter Schritt seines deutschen Verlags Suhrkamp (auch Carsten Strouds “Niceville” erschien zuerst auf Deutsch). Wer unter dem Begriff “Vengeance”, wie auch im Buch angegeben, sucht, wird nichts finden. Teilweise gibt es Zweifel daran, ob es sich hier überhaupt um den “echten” Winslow handeln kann, weil Stil und Thematik so anders sind als z.b. bei “Kings of Cool” und “Zeit des Zorns”.

So, ich habe daher meine Leseliste einfach über den Haufen geworfen und begonnen, “Vergeltung” zu lesen. Mein erstes Fazit nach rund 100 Seiten: Ich kann Gohlis’ Kritik verstehen, will mir aber noch kein endgültiges Urteil bilden. Und ich habe den Eindruck, dass die Erwartungshaltung bei Winslow besonders hoch ist. Wenn er mal einfach ein “normales” Buch zwischendurch schreibt, dürfte das zu Enttäuschung führen. Mal sehen, was ich hier bald berichten werde.

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Deutscher Krimi Preis 2014: Mein Senf dazu

(c) Droemer

(c) Droemer

Der wichtigste Krimipreis im deutschsprachigen Raum ist vergeben. Gewinner in der Kategorie national ist Friedrich Ani mit “M”. Der Deutsche Krimi Preis 2014 in der Kategorie international geht an die Brasilianerin Patrícia Melo, die mit “Leichendieb” die Jury zu überzeugen wusste.

Meine Erkenntnis: 2014 MUSS ich endlich einen Ani-Krimi lesen. Ich habe sogar schon den ersten Roman aus der Tabor-Süden-Reihe bei mir liegen. Jetzt muss ich ihn nur noch entsprechend in meine prall gefüllte Leseliste einreihen.

Über “Leichendieb” habe ich hier geschrieben. Ich habe das Buch auf Platz 4 meiner persönlichen Krimi-Bestenliste 2013 eingereiht und dabei geschrieben: “Brazilian Breaking Bad”, so könnte man das Buch auch nennen. Bewusst wurde mir das allerdings lange nach der Lektüre und nach dem süchtigmachenden Konsum der genialen US-TV-Serie “Breaking Bad” Ende des Vorjahrs.

(c) Tropen

(c) Tropen

Mein “Leichendieb”-Fazit könnte auch für die TV-Serie gelten: “Er wird zum Verbrecher, will aber weiter der gute Mensch von nebenan sein. Das liest sich erfrischend grotesk. Es ist unglaublich, wie viele wahnwitzige Wendungen die Autorin in die Geschichte packt.” Vielleicht hat sich die Jury hier ja auch vor den “Breaking Bad”-Machern verneigt, wer weiß…

Über Jerome Charyns “Unter dem Auge Gottes” will ich hier nicht schon wieder unken. Meine Probleme mit dem Buch habe ich bereits unter dem Titel “Warum ich ein Whiskey-Trinker bin” ausführlich geschildert. Aber bildet euch lieber selbst eine Meinung.

Ach ja, und Nicole von My Crime Time hat natürlich auch schon etwas über den Deutschen Krimi Preis geschrieben. Lest das doch bitte.

Kategorie national:

  1. Friedrich Ani: “M”
  2. Robert Hültner: “Am Ende des Tages”
  3. Matthias Wittekindt: “Marmormänner”

Kategorie international:

  1. Patrícia Melo: “Leichendieb”
  2. John Le Carré: “Empfindliche Wahrheit”
  3. Jerome Charyn: “Unter dem Auge Gottes”

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Albert Ostermaier: Seine Zeit zu sterben

(c) Suhrkamp

(c) Suhrkamp

Hmm, im ganzen Jahr 2013 habe ich nur einmal vier Punkte vergeben. Und jetzt liege ich nach nur zwei Büchern bei einmal 3 (hier zu lesen) und einmal 4 Punkten. Was ist im Fall von “Seine Zeit zu sterben” passiert? Der Verlag preist Albert Ostermaiers Roman immerhin als packenden sprachmächtigen Thriller aus der Glitzerwelt Kitzbühels an. Tatsächlich ist daraus aus meiner Sicht aber eine über weite Strecken spannungsfreie Sprachlawine geworden, unter der Handlung und Charakterzeichnung erstickt werden, wie ich in meiner Besprechung “Eingefädelt im Metaphern-Slalom” geschrieben habe.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt beim Lesen so genervt war. Kurzzeitig wollte ich das Buch wirklich weglegen. All diese erzwungenen Ski-, Berg- und Sportmetaphern haben mich teilweise richtig geärgert. Für mich der Gipfel: “Mit meinem Großvater, sagte er unvermittelt dem Pater, war es wie mit einem Skischuh”. Wer spricht im echten Leben so? Wer kommt auf so ein Bild, so einen Vergleich? Was müsste passieren, damit ich meinen Großvater mit einem Skischuh vergleiche? Ehrlich, mir zieht es da als Leser die (Ski-)Schuhe aus.

Warum erzählt Ostermaier nicht einfach seine Geschichte? Und ein weiteres Hauptproblem: Obwohl sich viele Figuren in seinem Roman tummeln, wird man das Gefühl nicht los, dass alle diese Figuren gleich denken. Sie unterscheiden sich nicht wirklich.

Ostermaier ist ein gefeierter Lyriker. Dass er die Sprache liebt, merkt man natürlich. Aber irgendwie wollte er zu viel. Und meine Erkenntnis ist wieder einmal: Weniger ist mehr. James Sallis, Pete Dexter, Daniel Woodrell und Donald Ray Pollock machen es vor. Da sitzt jedes Wort genau. Und wenn ich einen Meister der Metaphern, wahnwitziger Dialoge und schräger Bilder lesen will: Dann nehme ich Don Winslows “Zeit des Zorns” oder “Kings of Cool” zur Hand. Der beherrscht sein Handwerk im Schlaf.

Nicht alle beurteilen das Buch so negativ wie ich: “Die Metaphorik der Lawine etwa wird in seinem Text ziemlich überstrapaziert”, schreibt zwar auch die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. “Wie in diesem Buch die Hansi-Hinterseer-Idylle Tirols zerlegt wird, ist dagegen stark und bereitet perfiden Lesegenuss. Österreichischer Nationalismus wird ebenso aufgespießt wie eine Gesellschaft aus ‘aufgespritzten Herzen’ und ‘Schwänzen mit Geld-Chip'”, heißt es aber weiter. Gerade diese “Zerlegung” hätte ich gerne gelesen, stattdessen haben sich für mich die Klischees (vor allem was das Bild der reichen Russen betrifft) aber eher manifestiert.

Auch der “Standard” hat mehr Freude und dreht die Kritik um: Zu holzschnittartig seien die Figuren, zu schwülstig die Sprachbilder, zu abgedroschen die “Handlung”. Gerade dies aber sind die Vorzüge dieses Purgatoriums. Es ist egal, wer am Schluss gut oder böse ist – und wer warum nicht oder doch gerettet werden muss. Ein besseres Leben ist für die Menschen, die schon tot sind, nicht mehr zu haben – aber niemand ist da, um es ihnen zu sagen.”

Schön, dass man Bücher so unterschiedlich lesen kann. Mein Fall war “Seine Zeit zu sterben” leider nicht.

3 von 10 Punkten

Albert Ostermaier: “Seine Zeit zu sterben”, 305 Seiten, Suhrkamp Verlag.

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Gerhard Loibelsberger: Todeswalzer

(c) Gmeiner

(c) Gmeiner

Gleich zu Jahresbeginn habe ich eine Zeitreise gemacht und bin 100 Jahre zurückgereist – in das Wien des Jahres 1914. Gerhard Loibelsberger entführt seine Leser in “Todeswalzer” bereits zum vierten Mal in die Welt seines Inspectors Nechyba. Ich habe dazu auch eine ausführliche Kritik geschrieben, in der ich meine zwiespältigen Gefühle geschildert habe.

Denn einerseits war ich dankbar, mehr über die Zeit von damals zu erfahren – noch dazu in Form eines Krimis. Ich kenne auch viele der im Buch beschriebenen Orte. Die meisten Dialoge erfolgen in Wiener Mundart und Gaunersprache (es gibt aber Fußnoten dazu), was eine feine Abwechslung zum ewigen Hochdeutsch ist. So redeten und reden die Leute halt. Mit anderen Worten: Es “mundelt” (wer damit nichts anfangen kann: hier mehr). Und der Autor hat durchaus gut recherchiert. Doch die handwerklichen Schwächen haben mein Lesevergnügen erheblich getrübt: “Das liest sich manchmal wie ein simpler Schulaufsatz und ist dann auch ein wenig zu viel der Wiener Gemütlichkeit. Hier fehlt jegliche Raffinesse.”

Es muss ja nicht immer gleich Sherlock Holmes sein, aber da war eindeutig mehr drin. Mag sein, dass ich meine Messlatte zu hoch lege und zu kritisch bin. Doch der Vergleich macht eben auch sicher: Das war kein großer Wurf. Es ist eben hohe Kunst, was Krimiautoren wie Don Winslow, James Sallis, Dennis Lehane und Ian Rankin schreiben. Die beherrschen ihr Handwerk traumwandlerisch gut.

Dennoch wünsche ich Loibelsbergers Kriminalromanen viele Leser. Denn seinen historischen Ansatz nach dem Motto educate and entertain finde ich gut.

4 von 10 Punkten

Gerhard Loibelsberger: “Todeswalzer”, 276 Seiten, Gmeiner Verlag.

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Krimis, die man 2014 lesen sollte (I)

(c) Verlag Antje Kunstmann

(c) Verlag Antje Kunstmann

So soll ein Krimijahr beginnen. Am 15. Jänner kommt George V. Higgins “Die Freund von Eddie Coyle” auf den Markt. Die Neuauflage des Klassikers war eigentlich längst überfällig. Der 2013 verstorbene Elmore Leonard hat über das Buch gesagt, es sei „der beste Kriminalroman, der je geschrieben wurde“. Auch mein Lieblingsautor Don Winslow zählt das Buch zu den besten fünf Krimis. Ich habe hier schon über Higgins “Ich töte lieber sanft” geschrieben, das bereits im September erschienen ist. Mein Fazit damals: “Higgins Kriminelle sind keine superschlauen Gauner, die geniale Tricks auf Lager haben. Sie sind normale Menschen, die allzu oft einen Fehler machen: Sie glauben, sie seien schlau.”

(c) Suhrkamp

(c) Suhrkamp

Eine kleine Sensation stellt auch Don Winslows neues Buch “Vergeltung” dar, das ab 20. Jänner erhältlich ist. Der neue Thriller des US-Autors erscheint bereits auf Deutsch, bevor er im Heimatland USA auf den Markt kommt. Es fällt mir schwer, meine Vorfreude zu zügeln – denn Winslow hat mich noch nie enttäuscht. Auf den ersten Blick klingt sein neues Buch wie ein 08/15-Terroristen-Thriller. Doch ich bin mir sicher: Winslow holt auch aus diesem Post-9/11-Genre bestimmt wieder etwas Neues heraus.

(c) Heyne Hardcore

(c) Heyne Hardcore

Der Verlagstext von Eyre Prices “Roadkill” (13. Jänner) weckt Interesse: “Stell dir vor, du bist in Las Vegas. Neonlichter, Sterne am Himmel, ein atemberaubendes Wüstenpanorama. Das Problem ist nur, dass du von einem Balkon hoch oben über der Wüstenstadt hängst, gehalten von einem unberechenbaren Muskelprotz. Ja, du steckst in der Scheiße – und zwar richtig!” Klingt gut, aber der zusätzlich Text wirkt dann ein wenig abschreckend: “Eyre Price gelingt mit Roadkill das literarische Gegenstück zu Pulp Fiction und The Big Lebowski. Sein Roman ist ein Fest für Freunde harter Thriller mit Kult-Potenzial und für alle Musik-Fans, die den Blues in sich haben.” Das legt die Latte hoch. Ob Price dieses Versprechen einlösen kann?

(c) Aufbau

(c) Aufbau

Und schon wieder so eine blumige Empfehlung: “Dieses Buch rockt”, sagt Ken Bruen über Jonathan Woods “Die Tote von San Miguel” (20. Jänner). Zum Inhalt (laut Verlag): Amanda Smallwood, eine Amerikanerin, wird nachts um zwei auf der Plaza von San Miguel in Mexiko tot aufgefunden. Jemand hat ihr den Hals gebrochen und ihr die Augen herausgeschnitten. Inspector Diaz hat den Kampf gegen die Kriminalität eigentlich längst aufgegeben. Zerstört von zu vielen Zigaretten und Alkohol macht er sich trotzdem an die Arbeit – in der Hoffnung, dass ein wenig Gerechtigkeit seiner geschundenen Seele ein wenig Ruhe verschafft.

(c) Knaur

(c) Knaur

Und zum Abschluss empfehle ich eine klassische Rachegeschichte. Chris Knopfs “Headshot” erscheint bereits am 14. Jänner. Zum Inhalt (laut Verlag): Arthur Cathcart lebt mit seiner Frau ein ruhiges Leben in Connecticut. Doch eines Tages werden beide von einem Auftragskiller zu Hause erwartet und kurzerhand mit einem Kopfschuss erledigt. Arthur ist tot, denkt der Killer. Aber während seine Frau stirbt, kann Arthur wie durch ein Wunder überleben. Unter falschem Namen begibt er sich in den Untergrund der amerikanischen Ostküste, auf die Jagd nach dem Killer.

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KrimiZeit-Bestenliste Jänner: Ein Abgleich

(c) Ullstein

(c) Ullstein

Tja, mit meiner Dezember-Wette bin ich dann doch daneben gelegen. Dennis Lehane hat sich mit “In der Nacht” (zu meiner Besprechung) zwar von Platz sieben auf Rang drei der aktuellen KrimiZeit-Bestenliste verbessert. Der Sprung an die Spitze ist ihm aber nicht gelungen. Dafür hat nun der britische Spionage-Altmeister John Le Carré die Nase vorn – auch gut.

Ich habe mittlerweile auch Garry Dishers “Dirty Old Town” gelesen. Dazu in Kürze hier mehr. Vorab: Das Buch hat mich nicht enttäuscht.

Die Liste im Überblick

  1. John Le Carré: “Empfindliche Wahrheit” (3)
  2. Friedrich Ani: M” (1)
  3. Dennis Lehane: “In der Nacht” (7)
  4. Martin Cruz Smith: “Tatjana” (5)
  5. Garry Disher: “Dirty Old Town” (4)
  6. Lee Child: “61 Stunden” (5)
  7. Ulrich Ritzel: “Trotzkis Narr” (-)
  8. Zoe Beck: “Brixton Hill” (-)
  9. Jesper Stein: “Unruhe” (-)
  10. Jo Nesbo: “Koma” (8)

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