Die besten Krimi-Cover im November

(c) Lübbe

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“Das kleine Buch der Mafia-Weisheiten” (Lübbe) ist eigentlich der ideale Geschenk-Tipp für Krimi- und Mafialiebhaber. Das Buch wartet mit Original-Zitaten in Hülle und Fülle von echten Mafia-Größen wie Al Capone und John Gotti, aber auch legendär gewordenen Sprüchen aus Film und Fernsehen auf. Eines meiner Lieblingszitate: “Ich bestreite, dass ich dafür verantwortlich bin”, soll Al Capone über den Börsen-Crash 1929 gesagt haben. Mag sein, dass das Buch dann eher seichte Unterhaltung bietet, das Cover ist jedenfalls ansprechend gestaltet.

(c) C. Bertelsmann

(c) C. Bertelsmann

Martin Cruz Smith hat mit Arkadi Renko, dem Moskauer Polizisten, eine der legendärsten Ermittlerfiguren der modernen Kriminalliteratur erfunden. “Gorki Park”, das ja auch sehr erfolgreich und sehenswert verfilmt wurde, zählt schon lange zu den Genre-Klassikern (@schreibprozesse: hier haben wir ein weiteres Beispiel, wo ich mich als Nicht-Kenner outen muss). Und bei “Tatjana” (C. Bertelsmann) könnte ich schon allein wegen dem Cover zugreifen. Sein Buch “Treue Genossen”, in dem Renko in Tschernobyl ermittelt, steht bei mir seit Jahren – leider noch immer ungelesen – im Regal…

(c) atb

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Joe Schreibers “Wiedersehen in Harry’s Bar” finde ich ebenfalls einfallsreich gestaltet. Das Cover hat Stil und passt auch zum Stil des Autors, der mit dem Vorgänger “Bye, bye Crazy Chick!” einen trashigen, völlig überdrehten Pageturner vorgelegt hat, der sich keine Sekunde lang ernst genommen hat. Das war im Sommerurlaub auch wirklich amüsant zu lesen, aber irgendwie dann doch teilweise zu erzwungen lustig. Das Cover erinnert ein wenig an einen James-Bond-Film, ich werde diesmal aber wohl trotzdem die Hände davon lassen. Ein Buch hat mir gereicht.

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3 Comments

Filed under Beste Krimi-Cover

3 responses to “Die besten Krimi-Cover im November

  1. My Crime Time

    Schreibprozesse hat sich in My Crime Time umbenannt, um besser zum eigenen Blog zu passen. 😉
    Jetzt aber mal zur Sache: Danke fürs Outing, dass du Martin Cruz Smith auch noch nicht kennst. Der Name fliegt mir in den vergangenen Wochen regelmäßig um die Ohren. Deswegen habe ich mich jetzt mal an “Gorki Park” gesetzt. Bis jetzt ist das Buch ganz okay. Mal schauen, wie letztlich das Fazit sein wird. 😉
    Oh, und ich habe hier übrigens gerade auch beide Schreiber-Thriller liegen, die ich mich ganz unabhängig von deinem Hinweis angeschafft habe, lieber Peter. Irgendwie überschneiden wir uns derzeit immer wieder. Finde ich gut. Kann man sich prima austauschen. 🙂

    • Ja, das finde ich auch fein. Das macht die ganze Sache noch einmal spannender, wenn man die anderen Sichtweisen sieht.

      • My Crime Time

        Ich weiß jetzt auch endlich, was du mit “einen trashigen, völlig überdrehten Pageturner vorgelegt hat, der sich keine Sekunde lang ernst genommen hat” in Sachen “Bye, bye Crazy Chick!” gemeint hast. Daran musste ich beim Lesen immer wieder denken – und kräftig nicken. Der Thriller wird wahrscheinlich genau aus diesem Grund auch als Jugendbuch geführt (und nicht, weil der Protagonist ein Teenager ist – die gibt es schließlich in Büchern wie Sand am Meer). Von “Wiedersehen in Harry’s Bar” werde ich jetzt auch erstmal die Finger lassen. Es gibt Bücher, die mir derzeit wichtiger sind. Da liegen wir also mal wieder auf einer Welle. 🙂

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