KrimiZeit-Bestenliste November: Ein Abgleich

(c) A1 Verlag

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Die KrimiZeit-Bestenliste im November quillt über mit Neueinsteigern. Ich kann mich nicht erinnern, wann die Liste das letzte Mal derart durchgeschüttelt wurde. Gleich sieben neue Titel sind darauf. Gelesen habe ich davon zwei. Jerome Charyns “Unter dem Auge Gottes”, zu dem  ich erst gestern meine Enttäuschung kundgetan habe. Aber Geschmäcker sind ja eben verschieden.

Besonders freut mich aber der Einstieg von Christopher Brookmyres “Die hohe Kunst des Bankraubs”, das trotz seiner Geschwätzigkeit mein Herz erobert hat. “Ich glaube mir hat heuer noch kein Krimi so viel Spaß bereitet”, habe ich nach der Lektüre Anfang September geschrieben – und dieser Eindruck hat sich noch verstärkt. Heute würde ich dem Buch glatt einen Punkt mehr vergeben. Und: Ich hatte bei meinem September-Abgleich geschrieben, könnte ich ein Buch für die Oktober-KrimiZeit-Liste vorschlagen, so wäre es das von Brookmyre. Yesss!

Dass Ana Paula Maia mit “Krieg der Bastarde” auf Platz zwei eingestiegen ist, gefällt mir. Das Buch habe ich ohnehin schon länger im Visier. Jetzt werde ich wohl nicht mehr daran vorbeikommen.

Die Liste offenbart aber auch gnadenlos einen blinden Fleck: Ich habe noch immer keinen Ani-Krimi gelesen. Soll ich mit “M” beginnen oder hat jemand einen Tipp für mich? Ist Chronologie wichtig? Mit Lee Child wiederum bin ich vor Jahren ziemlich eingefahren. Hat mir damals überhaupt nicht gefallen. Aber auch er hätte mit “61 Stunden” eine zweite Chance verdient.

Garry Dishers “Dirty Old Town” (schöne Besprechung gibt es schon bei My Crime Time) hingegen befindet sich fix auf meiner Leseliste. Ich habe vor Jahren den Auftakt zu der Wyatt-Serie (“Gier”) gelesen,  der mich schwer begeistert hat. Wenig angetan war ich hingegen von Teil zwei (“Dreck”). Nun will ich es wieder wissen.

Die Liste im Überblick

  1. Jerome Charyn: “Unter dem Auge Gottes” (1)
  2. Ana Paula Maia: “Krieg der Bastarde” (-)
  3. Friedrich Ani: “M” (-)
  4. Robert Wilson: “Stirb für mich” (7)
  5. Lee Child: “61 Stunden” (-)
  6. Garry Disher: “Dirty Old Town” (-)
  7. Michael Robotham: “Sag, es tut dir leid” (-)
  8. Tom Rob Smith: “Ohne jeden Zweifel” (-)
  9. Christopher Brookmyre: “Die hohe Kunst des Bankraubs” (-)
  10. C.S. Forester: “Tödliche Ohnmacht” (5)
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