“Schwarzlicht” von Horst Eckert kommt im Herbst

Twitter ist schon toll: Da entdecke ich einen neuen Follower (@Kriminalinski) und erfahre dort, dass im Herbst der Roman des deutschen Krimiautors Horst Eckert auf den Markt kommt. “Schwarzlicht” soll er heißen. Eckert hat 2011 mit “Der Schwarze Schwan” einen der besten Krimis geschrieben, die sich mit der Finanz- und Wirtschaftskrise befassen (zu meiner Kurzkritik von damals). Ich habe Eckert damals auch per E-Mail kurz interviewt, für alle die es interessiert. Nur hier ein kurzes Zitat von damals: “Ein guter Krimi unterhält nicht nur spannend, sondern führt auch in die Abgründe der menschlichen Seele und die verborgenen Ecken der Gesellschaft.”

(c) Grafit

(c) Grafit

Und auf der eben entdeckten Blog-Seite kriminalinski sagt er: “Für mich ist – im Unterschied zu vielen Kollegen – Mord keine lustige Unterhaltung, sondern ein Beweis dafür, dass das Böse in uns steckt. Beim Schreiben möchte ich anhand meiner Figuren erforschen, wie wir Menschen ticken, was extreme Situationen aus uns machen können und wie wir uns darin verhalten.” Ich finde das wichtig und nicht selbstverständlich, denn allzu oft geht es im Krimi-Genre einfach um “lustiges” Morden, das so blutig wie möglich sein soll, nur um Grenzen auszureizen.

Seine kurze Beschreibung, worum es in “Schwarzlicht” gehen soll, klingt schon mal vielversprechend: “In ‘Schwarzlicht’ ist das Mordopfer ein Ministerpräsident und trägt Züge von Uwe Barschel oder Christian Wulff.” Ich bin wirklich gespannt auf das neue Buch dieses Krimi-Ausnahmetalents.

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Filed under Krim(i)skrams

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