KrimiZeit-Bestenliste Mai – Ein Abgleich

(c) Droemer

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Ein guter Monat beginnt mit der KrimiZeit-Bestenliste. Seit Donnerstag ist das aktuelle Genre-Ranking verfügbar. Dass Sara Gran im Mai mit “Das Ende der Welt” den Sprung an die Spitze geschafft hat, ist nicht wirklich überraschend. Nach dem Einstieg auf Platz 3 im April war das fast schon erwartbar. Zudem lässt sich auf dem Buchrücken nachlesen, dass die KrimiZeit-Jury-Mitglieder Tobias Gohlis und Thomas Wörtche vom Vorgänger “Die Stadt der Toten” begeistert waren. Ein Heimspiel sozusagen. Die Autorin hat übrigens auch den Deutschen Krimipreis 2013 gewonnen. Ich werde hier in Kürze meine Eindrücke niederschreiben. Ich habe gerade Seite 300 absolviert und nähere mich dem Ende. Mehr sei vorerst nicht verraten.

Auf Rang 2 vorgerückt ist der Italiener Giancarlo de Cataldo mit “Der König von Rom”, seiner Vorgeschichte zu “Romanzo Criminale” (zu meiner Kritik). Auf den Plätzen 3 bis 5 tummeln sich dann drei Neueinsteiger, von denen ich Olen Steinhauer hervorheben will. “Die Spinne” ist sein dritter Milo-Weaver-Roman, der damit das Geheimdienst-Genre kräftig belebt. Ich habe den Weaver-Auftakt “Der Tourist” gelesen, der Nachfolger “Last Exit” steht bereits in meinem Regal. Eine gute Wahl würde ich sagen, zumal Steinhauer im deutschsprachigen Raum bislang wohl nur als Geheimtipp gehandelt wird.

Auf Platz 6 folgt schließlich Elmore Leonard mit “Raylan” (zu meiner Kritik). Ehre, wem Ehre gebührt. Leonard ist damit bereits zum dritten Mal vertreten – ebenso wie Joe R. Lansdale mit “Dunkle Gewässer”, der nach seinem April-Sieg auf Rang 8 abgerutscht ist. Meine Kritik zu Lansdales bluttriefender Huckleberry-Finn-Interpretation gibt es hier demnächst zu lesen. Auf Platz 7 dazwischengeschummelt hat sich Neueinsteiger Daniel Suarez mit “Kill Decision”, dessen Cover ich zum besten des Monats April gewählt habe. Von dem Buch werde ich nach meinen Erfahrungen mit den Vorgängern “Daemon” und “Darknet” aber die Finger lassen. Suarez behandelt zwar äußerst brennende und spannende Themen, kann aber meiner Meinung nach einfach nicht erzählen.

Auf Cathi Unsworths “Opfer”, das von Rang 6 auf 9 abgerutscht ist, freue ich mich schon. Gleich nach Ende der Gran-Lektüre rückt Unsworth nach. Ich bin schon auf den Vergleich zu Gran gespannt, werden die beiden doch momentan als die weiblichen Innovatorinnen des Krimi-Genres gepriesen. Und mit Ian Rankins “Mädchengrab” hat es ein wahrer Krimi-Veteran gerade noch ins Ranking geschafft. Es war mein erster Rebus (und Rankins Rebus Nummer 18). Aber so viel steht fest: Es war sicher nicht mein letzter. Ich werde nun vielleicht einfach von vorn beginnen. Auch dazu in Kürze mehr…

Die Liste im Überblick:

  1. Sara Gran: “Das Ende der Welt”
  2. Giancarlo de Cataldo: “Der König von Rom”
  3. Robert Hültner: “Am Ende des Tages”
  4. Olen Steinhauer: “Die Spinne”
  5. Matthias Wittekindt: “Marmormänner”
  6. Elmore Leonard: “Raylan”
  7. Daniel Suarez: “Kill Decision”
  8. Joe R. Lansdale: “Dunkle Gewässer”
  9. Cathi Unsworth: “Opfer”
  10. Ian Rankin: “Mädchengrab”
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1 Comment

Filed under Krimi-Bestenliste

One response to “KrimiZeit-Bestenliste Mai – Ein Abgleich

  1. Den Steinhauer werde ich mir dann mal notieren. Bislang habe ich von ihm noch nichts gelesen. Und ich bin gespannt, was Du zu Sara Gran und Cathi Unsworth schreibst. Beide habe ich schon gelesen, Beiträge erscheinen ebenfalls demnächst. 🙂

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