Krimis, die man 2013 lesen sollte (IV)

(c) rororo

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Ab 2. April ist Mark Petersons Thriller “Flesh & Blood” (im Bild) erhältlich. Darin geht es um korrupte Polizisten im britischen Ort Brighton. “Eher etwas für Fans des britischen ‘Oldschool-Genres'”, urteilt die Krimi-Buchhandlung Hammett. Nach Howard Linskeys “Crime Machine” und Craig Robertsons “Snapshot” könnte das also wieder ein hochklassiges Stück Spannungsliteratur von der Insel sein.

(c) Kein & Aber

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Ebenfalls Anfang des Monats geht Lukas Erler mit “Bilanz des Todes”, dem letzten Teil seiner Trilogie rund um seine Antihelden Thomas Nyström und Anna Jonasins, ins Rennen (Teil 1: “Ölspur”, Teil 2: “Mörderische Fracht”). Diesmal geht es um Bodenschätze in der Arktis, ein verschwundenes Forschungsschiff sowie Mord und Korruption in Brüssel.

(c) Atrium

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Sam Millars “Die Bestien von Belfast” dürfte ebenfalls ein interessantes Debüt sein. Millars vom Verlag zur Verfügung gestellte Lebensgeschichte könnte Vorbild für einen Roman sein: “Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt.” Auch das klingt nach Old-School. Fein. Aber mal schauen, ob Millar auch tatsächlich schreiben kann.

(c) Fischer

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Ein besonderes Highlight dürfte Wiley Cashs “Fürchtet euch” werden. Das Buch ist ab 25. April erhältlich. Die Ausgangssituation laut Verlagstext: “In North Carolina kommt der dreizehnjährige Christopher Hall kommt während der Abendmesse ums Leben. Der Junge hat noch nie ein Wort gesprochen. Deshalb sollte er an diesem Sonntag in der Kirche ‘geheilt’ werden.” Cash wurde 2012 mit dem begehrten “New Blood Dagger” für den besten Erstlingsroman ausgezeichnet. Allein der Blick in die Preisträgerliste lässt Hochkarätiges erhoffen: S.J. Watson: “Ich darf nicht schlafen” (2011), Ryan David Jahn: “Ein Akt der Gewalt” (2010), Johan Theorin: “Öland” (2009), Matt Rees: “Der Verräter von Betlehem” (2008), Gillian Flynn: Cry Baby (2007).

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