Krimis, die man 2013 lesen sollte (II)

lansdale2012 erhielt Elisabeth Herrmann den Deutschen Krimipreis für “Zeugin der Toten”. Das Buch wird übrigens gerade verfilmt. Ab 25. Februar ist ihr neues Werk “Das Dorf der Mörder” im Buchhandel erhältlich. Die Autorin dürfte wieder nach ihrem bewährten Strickmuster vorgehen, ein düsteres Geheimnis der Vergangenheit muss gelüftet werden.

Mein persönlicher Buchtipp des Monats ist aber Joe Lansdales “Dunkle Gewässer” (im Bild), das ab 21. Februar verfügbar ist. Die Kurzbeschreibung lässt auf Lansdale in Höchstform hoffen: “May Lynn ist das schönste Mädchen der Gegend. Aus der schlimmsten Familie am ganzen Fluss. Als ihre Leiche aus dem Sabine River gezogen wird, interessiert sich niemand dafür, wer sie ermordet hat – alle sind nur hinter dem Geld her, das ihr Bruder bei einem Banküberfall erbeutet haben soll.” Normalerweise kann er da nichts falsch machen.

Für alle Spionage-Fans: Olen Steinhauers “Die Spinne”, der dritte Teil seiner Milo-Weaver-Serie, kann man ab 25. Februar kaufen. Wer die beiden Vorgänger “Der Tourist” und “Last Exit” kennt, weiß, dass Steinhauer ein Garant für Hochspannung auf hohem Niveau ist. Als der Reihe nach CIA-Agenten rund um den Globus sterben, ist wieder einmal Milo Weaver gefragt.

Ab 18. Februar ist Madison Smartt Bells “Die Farbe der Nacht” erhältlich. Darin nimmt der Autor Bezug auf 9/11. “Wie mein Herz frohlockte, als die Türme einstürzten!”, sagt die Hauptfigur Mae. Man darf gespannt sein, wie der Autor da die Kurve kratzt.

Auch auf Liad Shohams “Tag der Vergeltung” darf man gespannt sein. Es ist der erste Thriller des israelischen Autors, der auf Deutsch publiziert wird. Zum Inhalt: “Eine junge Frau wird nachts auf offener Straße brutal vergewaltigt ein Schock für die Anwohner des ansonsten beschaulichen Viertels von Tel Aviv. Die Polizei tappt im Dunkeln, keine Hinweise, keine Augenzeugen, keine Verdächtigen. Doch der Vater des Opfers weigert sich, das zu akzeptieren. Er beginnt selbst zu ermitteln und hat den vermeintlichen Täter bald gefunden…”

Und dann wäre da noch “Der Pistoleiro: Die wahre Geschichte eines Auftragsmörders” des italienischen Autors Klester Cavalcanti (ab 27. Februar im Handel). “In Júlio Santana, der ohne Hass, aber auch ohne Mitleid seinem Geschäft nachgeht und im Lauf seiner Karriere fast 500 Menschen umbringt, begegnen wir einem Familienvater, einem Hinterwäldler mit schlich tem und doch nachdenklichem Gemüt, der seinen Beruf akribisch und ehrgeizig praktiziert”, schreibt der Transit-Verlag.

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