Die Leichtigkeit fehlt

Der Blog Krimi-Depeschen macht auf ein interessantes Phänomen aufmerksam: Das deutsche Feuilleton sollte einfach mal entspannter an die Dinge rangehen und nennt als Beispiel die “rereading-stephen-king”-Serie des Guardian. “Ausgeblendet bleibt im deutschen Feuilleton die Lust an der Literatur, die Lust am Denken, die Sinnlichkeit der Ideen, die Farbe der Bilder. Analyse und Textarbeit müssen sein – aber sie sind nur ein Teil. Dazu gehört auch das lustvolle Schwelgen in Texten, in Atmosphäre, in Sinnlichkeit, das Leben in Bildern.”

Warum also nicht einfach mal alte Werke guter Autoren in Erinnerung rufen? Das klingt eigentlich nach einer guten Idee, die auch hier künftig umgesetzt werden soll. Nicht alles muss analysiert und bewertet werden. Denn gute Kriminalliteratur macht manchmal einfach nur Spaß. Was, wenn man die Sache mal losgelöst vom reinen Text betrachtet: Was wäre etwa ein Krimi/Thriller ohne cooles oder stylisches oder kitschiges Cover? Welche Musik könnte man zu welchem Schmöker hören? Welches Zitat war 400 unterdurchschnittliche Seiten wert?

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