Max Bronski: Der Tod bin ich

bronskiMax Bronski ist bislang vor allem für seine München-Krimis rund um Kommissar Gossec bekannt. Der Autor, über dessen wahre Identität gerätselt wird, hat sich damit bereits Kult-Status erarbeitet. Nun hat er das sichere Terrain verlassen und einen Spionageroman geschrieben, der mehr sein soll als nur irgendein weiterer. Er hat die üblichen Täuschungsmanöver um eine ordentliche Portion Physik und Philosophie angereichert. Das ermüdet allerdings phasenweise. Immer wieder verliert das Buch an Fahrt, aber Bronski kriegt dennoch jedesmal wieder die Kurve.

Dass der Autor gut schreiben kann und sich somit von 08/15-Krimiware abhebt, ist schon nach wenigen Seiten von “Der Tod bin ich” (der Titel ist leider auch ein wenig nichtssagend und hat mit dem Buch nicht viel zu tun) erkennbar.  Das Etikett “Thriller” tut dem Buch auch nicht gut, denn es ist eigentlich ein klassicher Spionageroman, der Thriller-Elemente beinhaltet. Seitenlagen Vergleiche zwischen Musik und Physik sind dem Lesefluss aber immer wieder hinderlich.

Für Physik-Fans wohl ein absolutes Muss. Wann bekommt man schon so ein Buch in die Hände. Denn inhaltlich ist das schon sehr gut und interessant. Auch Fans des Australiers Peter Temple, dessen “Tage des Bösen” im Vorjahr ein großer Erfolg war, können wohl bedenkenlos zugreifen.

Ich persönlich würde dem Buch 6 von 10 Punkten geben.

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1 Comment

Filed under Rezensionen

One response to “Max Bronski: Der Tod bin ich

  1. Ein etwas anderer Thriller und für Physikinteressierte ist der Roman nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern auch sehr informativ.

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