Krimis, die man 2016 lesen sollte (VII)

(c) Liebeskind

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Ich weiß, ich bin mit meiner monatlichen Empfehlungslliste ziemlich in Verzug geraten. Dieser Blogsommer war nicht ganz so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Aber der Herbst wird mir wohl wieder mehr Zeit gönnen. Die folgenden Bücher sind jedenfalls seit Juli im Handel erhältlich und klingen vielversprechend.

Von Donald Ray Pollocks Qualitäten konnte ich mich schon mit dem knochenharten und knochentrockenen “Knockemstiff” überzeugen. Leicht war diese Lektüre damals nicht: “In knappen Sätzen erzählt er mehr als viele “Literaten” in hundertseitigen Büchern. Und manchmal empfiehlt es sich auch, das Buch nach einem Kapitel wegzulegen. Um durchzuatmen und sich in seiner eigenen Welt wohlzufühlen”, schrieb ich 2013. “Die himmlische Tafel” klingt nun aber viel mehr nach einem klassischen Kriminalroman. Mal sehen.

Verlagstext: Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett will sich durch seine Armut auf Erden einen Platz an der himmlischen Tafel verdienen – und seine drei Söhne darben mit ihm, ob sie wollen oder nicht. Nachdem Pearl von den Entbehrungen ausgezehrt stirbt, müssen sich die jungen Männer allein durchs Leben schlagen. Auf gestohlenen Pferden und schwer bewaffnet plündern sie sich ihren Weg durchs Land. Dabei folgen sie den Spuren ihres großen Helden »Bloody Bill Bucket«, einem Bankräuber aus einem Groschenroman, neben der Bibel das einzige Buch, das die Jewett-Brüder kennen … Einige Hundert Meilen entfernt, im Süden Ohios, wird Ellsworth Fiddler von einem Trickbetrüger um sein ganzes Geld gebracht. Als sein Weg den der schießwütigen Jewetts kreuzt, wendet sich sein Schicksal unerwartet zum Guten. Die Brüder hingegen müssen einsehen, dass der Himmel, den man sich gemeinhin ausmalt, oft schlimmer ist als die Hölle, der man entfliehen will.

(c) Polar

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Der Polar-Verlag fehlt nur selten bei den monatlichen Empfehlungen und auch diesmal gräbt der Verlag wieder einen Kriminalroman aus, der sonst in Vergessenheit geraten würde. Das nicht mehr ganz neue “Ein einziger Schuss” von Matthew F. Jones hat es sogar zu Filmehren geschafft. Das klingt ganz nach einer Geschichte, die einfach nicht gut ausgehen kann. Gut so😉

Nach dem Verlust seiner Farm ist John Moon ein verzweifelter Mann. Um nicht zum Sozialfall zu werden, schlägt er sich als Wilderer durch. Bei einem seiner Waldgänge hört er ein Rascheln hinter sich und feuert einen verhängnisvollen Schuss ab. Er folgt der Blutspur, stößt in einem Steinbruch auf eine tote junge Frau, die er durch seinen verirrten Schuss getötet hat, und findet eine Box mit Geld und eine Waffe. Er sieht sich plötzlich dem Dilemma gegenüber, das Geld an sich zu nehmen, die Tote zu ignorieren oder die Polizei zu rufen und seine Tat zu gestehen. Was bei seinem Strafregister zu einer Verurteilung führen wird. Bevor er sich entscheiden kann, befindet er sich bereits auf der Flucht vor denjenigen, denen das Geld gehört. Männern, die sich nicht um Recht und Gesetz kümmern und nur seinen Tod wollen.

(c) Tropen

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Auch Patrícia Melos “Leichendieb” war ein Krimi-Highlight des Jahres 2013. Bleibt zu hoffen, dass das aktuell erschienene Werk der Brasilianerin “Trügerisches Licht” da mithalten kann. Die Meinungen, die ich bisher gelesen habe, gehen da ein wenig auseinander.

Sensationslust folgt überall den gleichen Regeln: Schön ist interessanter als hässlich, reich spannender als arm, und nichts geht über einen ermordeten Star. Ein abgründiger Krimi über den Kontrast zwischen glamouröser Fernsehwelt und einem Brasilien, das im Chaos versinkt.

Tatort São Paulo: Bei einer Theatervorstellung erschießt sich der Serienstar Fábbio Cássio auf der Bühne. Schnell ist der Kriminaltechnikerin Azucena klar, dass dieser Selbstmord in Wahrheit ein geschickt inszenierter Mord ist. Zunächst fällt ihr Verdacht auf die Ehefrau des Toten, die zur Tatzeit Kandidatin einer Reality-Show ist und deren Beliebtheitswerte beim Publikum nach Fábbios Tod in die Höhe schnellen. Und während Azucena noch um das Sorgerecht für ihre Töchter kämpft, wird sie mit einem skrupellosen Mörder konfrontiert, der es am Schluss auf die Ermittlerin selbst abgesehen hat.

(c) Suhrkamp

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Von Charlie Stella habe ich bislang noch überhaupt nichts gehört gehabt. “Johnny Porno” klingt aber durchaus vielversprechend. Kann aber auch Schrott sein. Da muss man sich wohl selbst überzeugen.

John Albano schlägt sich als Geldeinsammler für die New Yorker Cosa Nostra durch. Er kassiert die Tageseinnahmen, die beim Abspielen des von der Mafia produzierten Pornofilms und späteren Welthits Deep Throat in schmuddeligen Hinterzimmern anfallen. Bezahlt wird hauptsächlich mit 5-Dollar-Scheinen, die Johnny Porno (so nennt man den Mann, der diesen Job macht) in seinem Schrottauto durch die Gegend fährt. Das erweckt Begehrlichkeiten, und so sind sie alle hinter Johnny Porno her: korrupte Cops, neurotische Killer, freischaffende Schurken, das FBI und seine sehr gierige Ex-Frau. New Yorker Streetlife im Jahr 1973. Sehr komisch, gemein und knallhart.

(c) Fischer

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Malcolm Mackays “Der Killer  hat genug vom Töten” ist der Abschluss einer Trilogie, die durchaus vielversprechen begann (“Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter”), deren Mittelteil (“Der Killer hat das letzte Wort”) aber wenig überzeugte. Ich weiß nicht, ob ich den Schlussteil nun lesen werde. So richtig Lust habe ich momentan nicht darauf.

Coole Spannung vom neuen Star der schottischen Krimiautoren.
Mit zwei Toten beginnt es: ein Kredithai und ein Informant. Tote, die für Calum MacLean der Anfang vom Ende sein sollen. Denn er hat genug vom Töten. Doch die zwei wichtigsten Organisationen von Glasgow liefern sich gerade einen stillen, tödlichen Verdrängungskampf. Die blutigsten Schachzüge stehen noch aus und Calum gerät zwischen die Fronten … Es ist das atemberaubende Finale der Glasgow-Trilogie, die mit dem »Scottish Crime Book of the Year Award« ausgezeichnet wurde und Malcolm Mackay für die Presse als die wichtigste neue Krimistimme Schottlands etabliert.

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Simone Buchholz: Blaue Nacht

(c) Suhrkamp Nova

(c) Suhrkamp Nova

“Blaue Nacht” ist bereits der sechste Krimi der deutschen Autorin Simone Buchholz, der sich um die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley dreht. Für mich war es allerdings die erste Begegnung mit Autorin und Hauptfigur. Bemerkenswert ist nicht nur der außergewöhnliche Name der Heldin, der auch immer wieder thematisiert wird, sondern vor allem deren eigensinnige, unbequeme und auch nicht immer ganz nachvollziehbare Art. Ich mag das, das hat etwas wunderbar Unangepasstes.

Dass dann ausgerechnet ein schweigsamer Österreicher eine wichtige Rolle spielt, passt perfekt in diese stimmungsvolle, stark vom Lokalkolorit lebende Krimi-Melange. Das Buch stand zwei Mal in Folge auf Platz eins der KrimiZeit-Bestenliste. Das war mir persönlich zwar zu hoch, dennoch hat das Buch viel Spaß gemacht.

7 von 10 Punkten

Simone Buchholz: “Blaue Nacht”, Suhrkamp Nova, 238 Seiten, 15,50 Euro.

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Don Winslow: Palm Desert

(c) Suhrkamp

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Egal, was Don Winslow schreibt, das ist gut – dieser Meinung war ich sehr lange. Ich verstand auch die Kritik an seinen zugegeben nicht gerade hochklassigen Spannungsromanen “Vergeltung” und “Missing. New York” nicht so ganz. Man kann schließlich nicht nur Meisterwerke abliefern. Die Kritik an dem meiner Meinung nach im deutschsprachigen Raum unterschätzten “Das Kartell” verstand ich noch viel weniger.

Mittlerweile ist meine felsenfeste Überzeugung aber gehörig ins Wanken geraten. Von “Germany” haben mich nicht nur die schlechten Kritiken vieler Krimi-Experten und Krimi-Blogger abgeschreckt. Schon der Verlagstext war alles andere als verlockend. Sehr banal klang das alles.

Daher dachte ich mir, ich nutze den letzten Teil der Neal-Carey-Serie, “Palm Desert” (übrigens erstmals auf Deutsch zu lesen, fein übersetzt von Conny Lösch), um mich ein wenig mit Winslow auszusöhnen. Doch nach der Lektüre dieses kurzen und kurzweiligen Krimis bin ich erneut enttäuscht. Ganz ehrlich: Dieses Buch hätte man nicht unbedingt übersetzen müssen. “Palm Desert” wirkt ein wenig wie eine Fingerübung für seine späteren kriminalliterarischen Großtaten. In Ansätzen blitzt da die typische Winslow-Qualität auf. Doch als eigenständiges Werk konnte mich Winslow in diesem Fall nicht überzeugen. Es war wohl auch eine gute Entscheidung des Autors, nach dem fünften Teil Schluss mit der Serie zu machen und sich neuen Figuren zuzuwenden.

Will man wohlmeinend sein, könnte man das Buch als Krimi-Persiflage verstehen. Für mich war es großteils aber schlichtweg Klamauk. Besonders schlimm war es, als eine der Figuren, der 80-jährige Comedian, seitenlang mit seinen lauen Scherzen langweilt. Ich weiß schon, Winslow wollte damit die Leiden des Detektivs Neal Carey näherbringen, aber ich habe diesen schier endlosen Monolog (man hätte die Passage wesentlich kürzer halten können, die Botschaft ist auch so klar) irgendwann einfach überblättert. Das passiert mir bei Winslow normalerweise nie.

Dann war da auch dieser seltsame Bruch in der Mitte des Buches, als sich plötzlich unzählige der insgesamt nur 200 Seiten um einen Briefwechsel drehen, der eigentlich gar nicht so wichtig ist. Der Plot ist schlicht dünn, die Charaktere sind nicht gerade mit viel Liebe gezeichnet. Man hat fast das Gefühl, hier musste jemand noch seinen Vertrag erfüllen und schnell ein Buch nachschießen.

Nachdem ich nun Teil eins und Teil fünf der Neal-Carey-Serie gelesen habe, muss ich sagen, so ganz mein Fall ist diese Serie nicht. Aber man muss ja auch von tollen Autoren nicht zwanghaft alles lesen. Daher ein Tipp: Wer Winslow von seiner besten Seite kennenlernen will, der sollte sein Meisterwerk  “Tage der Toten” (“Power of the Dog”) lesen.

3 von 10 Punkten

Don Winslow: “Palm Desert”, übersetzt von Conny Lösch, 195 Seiten, Suhrkamp.

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Live By Night – Der beste Film des Jahres 2017?

Dennis Lehanes Krimi “In der Nacht” war einer der besten des Jahres 2013. Lehane erzählt darin eine bereits oft erzählte Geschichte so fesselnd, dass man niemals meint, er wandere auf abgetretenen Pfaden. Er versucht nicht, zwanghaft innovativ zu sein, sondern Altbekanntem neue Seiten abzugewinnen.

Tja, und nun die gute Nachricht für alle Lehane-, Krimi- und Filmfreunde. Ben Affleck hat dieses Buch verfilmt. “Live By Night” startet Ende 2016 in ausgewählten US-Kinos und im Jänner regulär. Das ist normalerweise ein guter Hinweis, dass hier jemand Oscars abräumen will.

Und der vor Kurzem erschienene Trailer lässt tatsächlich Großes erwarten. Seht doch selbst. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten!

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Donald E. Westlake: Fünf schräge Vögel

(c) Atrium

(c) Atrium

Donald E. Westlakes “Fünf schräge Vögel” ist eine haarsträubende Gaunerkomödie, ein Krimiklamauk der alten Schule. Das liest sich zwar 46 Jahre nach Entstehen manchmal ein wenig angestaubt, hat aber auch unglaublichen Charme. Westlake liebte es einfach, Geschichten zu erzählen, das musste nicht unbedingt glaubwürdig sein.

Ganz im Gegensatz dazu schuf der 2008 verstorbene Autor unter seinem Pseudonym Richard Stark  die legendäre, über 20 Bücher umfassende Reihe rund um den vornamen- und skrupellosen Berufsverbrecher Parker. Da geht es knallhart und viel realistischer zu.

Mit “Fünf schräge Vögel” belebt nun der Atrium-Verlag die weniger düstere, dafür umso amüsantere Dortmunder-Serie – und das erstmals in Originallänge. Meisterdieb Dortmunder plant mit vier weiteren schrägen Vögeln einen bravourösen Coup, der genial schiefgehen und eine Kette komischer Geschehnisse auslösen soll. Wie gesagt, wunderbar altmodisch.

6 von 10 Punkten

Donald E. Westlake: “Fünf schräge Vögel”. Übersetzt von Tim Jung, Atrium, 288 Seiten, 20,60 Euro.

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Lee Child: Die Gejagten

(c) Blanvalet

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Lee Childs Jack-Reacher-Romane sind die perfekte Lektüre für den Sommerurlaub. Sie lassen sich hervorragend verschlingen. Jack-Reacher-Bücher sind zwar grundsätzlich nicht besonders anspruchsvoll, aber einfach die perfekte kurzweilige Unterhaltung.

Jeder, der Reacher kennt, liebt ihn – oder hasst ihn. Zweifellos ist der von Autor Lee Child erfundene Einzelkämpfer Jack Reacher eine der Kultfiguren des Thrillergenres. “Die Gejagten” ist bereits das 18. Abenteuer des schweigsamen und schlagkräftigen ehemaligen Militärpolizisten, der überall dort für Gerechtigkeit sorgt, wo es sonst niemand tun würde.

Irgendwie ist diesmal der Funke bei mir allerdings nicht so ganz übergesprungen. Vor allem mit “No Way Out” hat mich Reacher zu seinem Fan gemacht, auch “Der Anhalter” fand ich – bis auf den übertriebenen Showdown – gut gelungen. Dagegen ist dieses Buch ein wenig uninspiriert. Aber dennoch hat es mir Spaß gemacht.

Das aktuelle Buch ist also nicht das beste der Serie, dennoch würde ich es jedem empfehlen, der erwägt stattdessen auf den im Herbst anlaufenden Hollywoodfilm (mit Tom Cruise in der Hauptrolle) zu warten. Denn bereits der erste Reacher-Film hat gezeigt, dass Cruise als Reacher eine glatte Fehlbesetzung ist. Cruise passt perfekt in die Mission-Impossible-Filme, diese Rolle ist ihm auf den Leib geschneidert, von Reacher hätte er jedoch die Finger lassen sollen. Schon allein der Unterschied bei der Körpergröße ist frappierend. Aber wenn es nur das allein wäre. Cruise funktioniert als Reacher einfach nicht.

Empfehlen will ich hier auch den Kommentar von Tobias Gohlis, einem ausgewiesenen Child-Fan, der sich in seinem Blog “Recoil” die interessante Frage stellt: “Was macht man aber als Autoren-Fan, wenn der Verehrte schwächelt?” Sehr lesenswert ist zudem der Meinungsaustausch mit Alf Mayer unten bei den Postings.

6 von 10 Punkten

Lee Child: “Die Gejagten”, übersetzt von Wulf Bergner, Blanvalet-Verlag, 448 Seiten, 20,60 Euro.

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Lawrence Block: Die Sünden der Väter

(c) Eigenverlag

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Der 77-jährige US-Amerikaner Lawrence Block ist ein ausgesprochener Vielschreiber, der gleichzeitig zu den am häufigsten ausgezeichneten Autoren des Krimigenres zählt. Vier Mal konnte er den begehrten Edgar Allan Poe Award gewinnen, zudem wurde er wiederholt für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Dennoch wird er seit Jahren von deutschsprachigen Verlagen ignoriert.

Nur Heyne brachte 2014 anlässlich der Verfilmung von “Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones” den zehnten Band seiner Reihe rund um Detektiv Matthew Scudder noch einmal heraus – offenbar ohne ein einziges Mal einen Blick in das Buch zu werfen. Ich habe selten einen Krimi mit derart vielen Druckfehlern gelesen.

Nun liegt mit dem im Original erstmals 1976 erschienenen “Die Sünden der Väter” Band eins der Scudder-Reihe endlich wieder vor. Aber nicht, weil sich ein Verlag gefunden hätte, sondern weil sich der Autor mit dem Übersetzer Stefan Mommertz zusammengetan hat und das Buch nun selbst als E-Book und Paperback herausbringt.

Denn was tut ein Krimiautor, wenn er nicht mehr übersetzt wird? Er bringt sein Buch einfach selbst heraus. Und das ist gut so, denn dieser Matthew Scudder würde der Literaturwelt fehlen. Scudder ist Ex-Cop und Alkoholiker, der aber einen nüchternen Blick auf die Welt behalten hat. Sein moralischer Kompass funktioniert bestens und ist wichtiger als das Geld von Auftraggebern. Deshalb muss man diesen außergewöhnlichen Kerl einfach lieben. Sehr lesenswert ist übrigens auch das Vorwort von Stephen King, in dem dieser erklärt, warum Katzen und Privatdetektive nicht zusammenpassen.

Geplant ist, die 17 Bände umfassende Scudder-Reihe erstmals vollständig auf Deutsch herauszubringen. Block sind bei diesem außergewöhnlichen Akt der literarischen Selbstverteidigung viele Leser zu wünschen.

9 von 10 Punkten

Lawrence Block: “Die Sünden der Väter”. Übersetzt von Stefan Mommertz. Eigenverlag, 193 Seiten, 10,99 Euro.

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